178 Siebenzehnteö Kap. Reift v. Piano
^ Wir hatten schon vorher von diescr'Herrlich-keit viel gehört. Unsere Erwartung war indeß bey sovielen andern Gelegenheiten durch die Volks-Erzäh«lungen getauscht, die uns bald Äachrichten vonGoldgruben, bald von andern köstlichen Metallenmittheilten, die sich nachher bey eigener Anstcht inSerpentin, Blende, Schwefelkies oder dergleichenverwandelte- daß es uns itzt nicht mehr auffiel.
Unter dem Serpentin entdeckt man bisweileneine Act von grauem Granit, der demjenigenvöllig gleich ist, den ich in dem rothen Stein(Pietra rossa) bey S. Fiora beobachtet habe. DieserGranit scheint sonst den Kern dieser Anhöhen ausge-macht zu haben, ehe das Feuer ihre erste Srructueund Zusammensetzung zerstört und verändert hatte.
Durch die Vena dell' Argento geht der Wegneben dem äußersten Rand der Peperini, die sichnunmehr nur in einzelnen und hin und wieder aufden Abhängen der Hügel und auf den darunterliegenden Ebenen zerstreuten Stücken sehen lassen,wohin sie von oben herunter geschwemmt sind. Indieser Gegend hören mit den Peperini auch die Ka-stanien auf, und der Weg geht auf dieselbe Art wei-ter fort.
Außer
sichern wollen, daß er Zinn enthalte. Auch be- ^hauptete man, daß sich eine gute Portion dieses Me-talls darans ziehen lasse. Trotz meines Zweifels,rrnterließ ich es doch nicht, darüber wiederholte Un-tersuchungen anzustellen, und ich erhielt weiter nichts, ials eine glasartige schmähliche Masse, ohne eine Spur ivon Metall darin zu erMcken. !