190 Achtzehnt. Kap. Die Abcey S.Salvadore
Ferner haben diese Bewohner einen immer-währenden Srwerbszweig in den Backtrögen, Ses-seln, Butten, Fässern, Schaufeln, Spaten,, Ste-cken, u. s. w., welche sie häufiger als die Pianeserganz voy Kastanien - und Vuchenholze ohne denkleinsten eisernen Nagel bereiten. Das sind groß«tentheils grobe und gemeine Arbeiten, allein dergeringe Preis und der tägliche und allgemeine Ge-brauch derselben macht den Absatz davon in demübrigen Senesischen Gebiet sicher.
Oberwärts des Fleckens am Flusse DoNo sindzwey Walkmühlen, wo die groben Tücher, welchedie Weiber aus inländischer Wolle zur Bekleidungihrer eignen Familien wirken, zurecht gemachtwerden. Sie werden aber auch mit den Erzeugnis-sen aus den Besitzungen derjenigen vertauscht, diemit der ländlichen Arbeit beschäfftigt sind und die sieselbst nicht bereiten können.
Das Wenige also, welches auch die ärmstenEinwohner der Abtey besitzen, ist das Produkt ihrerIndustrie und ihrer großen Sparsamkeit. Daherfindet man hier herum keine solche Elende, dieden Lag über betteln, und dem Publikum den un-angenehmsten Anblick darbieten.
Dieser Flecken hat den Namen von einer altenAbtey der Cistercienser - Mönche erhalten, die ineiner kleinen Entfernung von demselben ilag^ Sieist im achten Jahrhunderte, der Aussage nach, vonNotarius, König der Langobarden, gebauet worden.Sie wurde mit der Zeit immer glänzender, reicher
und
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