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nachtliches Gesang nicht der Natur/ sondern GOTT zugeschriebenwird/ als dem Schöpfer. Er/ sagt unser weise Elihu, gieber dasGefang zu acht. Diese Werte lassen/ gleich viel andere/ einenvielfältigen Sinn zu werden deßwegen von verschiedenen ausgeleget:Id fit plenitudine& ubertate fenfus, quo abundat Scriptura. Nonfecus ac fi in eadem vena diverfa metalla& gemmas reperias Quamfi venam unius metalli aut gemmæ dicas, divitiis detraxeris. Coccej.ad h. 1. Er giebt Gesang zu Nacht. 1. Wann wir aus wunsdervoller Betrachtung des Gestirns den Schöpfer loben mit DavidP. VIII. 4. ch wird zwahr die Dimmel sehen/ welche einsWerk find deiner Fingeren: den Mond und die Sternen/welche du bereitet hast. 2. Wann wir zu Nacht nachdenken/wie uns GOTT den vergangenen Tag so gnädig durch allerhandWege geführet. Der DERR hat bey Tag seine Güte beswiesen und zu acht finge ich ihm/ und bette zu demGOTT meines Lebens. Pi. XLII. 9. 3. Wann er zu Nachtuns die Ruhe gonnet von unserer Arbeit. 4. Wann er uns auch zuNacht selbs behútet vor Gefahr/ Schaden und Schrecken. 5. Wanner uns in einer freudigen Hoffnung unterhaltet zu einer seligen Aufersstehung aus dem Schlaff des Todes. Jch lige/ und schlaffe/ underwache/ dann der HERR unterstützet mich. Pfal. 111. 6.6. Durch das Gefang der Vöglen/ und Betrachtung so verschiedenerStimmen/ welche ins besonder auch die Nachtvogel von sich hören lassen/ deren jede ein Beweisthum ist der Göttlichen Weisheit. Also findunsere Præceptores nicht nur die Vögel/ welche unter Tagen lieblichfingen/ sondern auch die Eulen/ und Rohrdommel oder Lorind/ welcheetwann mit ihrem nächtlichen Geheul uns erschrecken/ weilen auch diesfer Vöglen Stimmen herkommen von einem Musicalischen Instrument/ deffen Urheber GOTT selbs ist/ und dessen Betrachtung denen/so mit Musicalischen Instrumenten umgehen/ Arlas kan geben zu tausfenterlen neuen Erfindungen/ und ingemein zur Vervollkomnung derMusic.
Der nächst folgende Verse/ der uns mehr als die Thier desFeldes unterrichtet/ und giebet uns mehr Weisheit/ alsden Vöglen im Luffe/ konte uns einführen in ein weites Feld osder offenes groffes Theatrum, da pro& contra difputiert wird vonder Thieren Vernunfft. Ich wil mich aber nicht in dieses Gezánk einsmischen/ sondern kurz melden/ daß es mit vorhabender Strifft- Stellfaft gleiche Bewandnuß hat/ wie mit denen/ welche wider das Syfte-
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