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Gradmessung in Ostpreussen und ihre Verbindung mit preussischen und russischen Dreiecksketten / ausgeführt von F. W. Bessel, ... Baeyer ...
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Fünfter Abschnitt.

Verbindung der astronomisch bestimmten Punktemit dem Dreiecksnetze.

Die Punkte, deren astronomische Bestimmungen mit den durch das Drei-ecksnetz erlangten geodätischen, verglichen werden müssen, sind Trunz,Königsberg und Memel . Aus dem am Anfänge des zweiten Abschnittes An-geführten geht hervor, dafs, während nur in Trunz der Dreieckspunktselbst, astronomisch bestimmt worden ist, die Sternwarte in Königsberg und der Beobachtungspunkt in Memel noch durch besondere Winkelmes-sungen mit dem Dreiecksnetze in Verbindung gebracht werden müssen.

Die Sternwarte in Königsberg ist von JVildenhof und dem Haferber-ger Thurme beobachtet worden und es hatte keine Schwierigkeit, auch denWinkel zwischen diesen beiden Punkten, auf der Sternwarte zu messen.Dieses Dreieck ist aber nicht vortheilhaft zu der Bestimmung der Lage derSternwarte, indem der Winkel an derselben zu klein und ihre Entfernungvon TVildenhof zu grofs ist, als dafs man hätte erwarten dürfen, die Über-tragung der Sternwarte in das Netz, dadurch mit derjenigen Sicherheit zuerhalten, welche wir zu erreichen wünschten. Wir haben daher einen an-deren Weg eingeschlagen, welcher zwar nicht der kürzeste ist, dagegenaber weiter führt, als zu der Bestimmung der Lage der Sternwarte allein.Da auf der Sternwarte mehrere der Königsberger Thürme sichtbar sind, sokonnten wir unsere Absicht erreichen, indem wir dieselben, von Punktendes Dreiecksnetzes aus, bestimmten und die Winkel zwischen ihnen auf derSternwarte maafsen. Wir schlugen diesen Weg desto lieber ein, als er ne-benbei zu Bestimmungen führte, welche in einer Stadt, welche der Sitzwissenschaftlicher Thätigkeit ist, ohne Zweifel Interesse haben. Die Be-

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