Band 
Erster Theil.
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352
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Z52 Äriosi.

* Rrioft (Thomas van), Kupferstecher, arbei-tete nach A. Allegri, M. A. Merigi u. s. w. 6 a»-

Rritzmann. Si den Art. H. Hofmaim.

Rrock Heinrich), geb. zuFlensburg iö/i. lerntedie Malerey zu Kopenhagen , u. machte zu drey ver-schiedenen Malen auf königliche Unkosten Reisennach Italien, wo er fleißig nach Macatti, Cignani ,Sacchi und Loth siudirte. Die Menge seiner Bilder,die man in den königl. Schlössern, in Kirchen undandern Gebäuden findet, ist sehr groß; man siehtdavon ein Derzeichniß in dem Dänischen Maga-zine lll. 142. Dieser Künstler erhielt 1/22. denTitel eines Kanzleyraths, u. st. 1788. Daurv S. 3 ,-j.

Aroes (Leonhard). S. den Art. Toninxcoe,seines Schülers.

Rrog (Joh.), ein wenig bekannter Maler, vonwelchem man in der Hieronymiterkirche zuVallado-lid historische Stücke auf Kupferplatten gemalt,findet. Reise eines Italieners in Spanien ,Brief XVI,

Beug oder Arüger (Hans), Goldschmied zuNürnberg , lernte bey seinem Vater Hans. DerSohn übte, nebst seiner erlernten Kunst, auch dasStahlschneiden, und st. , 5 io. Doppelmayr S.180.

* Rrüger (Andreas), guter Zeichner und Bau-meister, von Neuendorf bey Potsdam gebürtig, arbei-tete zu Berlin . Der männliche Geschmack, den er anverschiedenen Gebäuden daselbst bewiesen hat, wirdauch bey den Nachkommen ein Beweis seiner Verdien-ste bleiben, und die Klage rechtfertigen, daß er r/ 5 g./,n.I. alt, der Baukunst entrissen worden. Er malteauch Landschaften und Ruinen, undwarZeichenmei-ster bey der Realschule. Der Baron von Knobelsdorf,Oberaufseher der königl. Gebäude, bediente sich öftersseiner Beyhülfe in Ausführung der von ihm entwor-fenen Gebäude. — * Sein Neffe, Andreas Lud-wig Rrüger, geb. zu Potsdam 1743 sollte bey sei-nem Oheim die Baukunst relernen; allein er bezeigtemehr Lust zur Malerey, von welcher er die Anfangebey B. Rode siudirte. Er zeichnete die Gemälde derkönigl. Galerie für die Kupferstecher, und etzte eini-ge antike Köpfe aus dem königl. Kabinette. Be-schreib. von Berlin S- 385 .

* — — (Joh. Conrad), Bildnißmaler , geb.zu Stettin 1/53. lernte bey Thomas Huber, und ar-beitete zu Dresden und in Polen , worauf er in seinVaterland zurückkam, und sich um 1768. zu Berlin niederließ. Er hat einige Vignetten und Bildnissegeetzt. Beschreib, v. Berlin S. 385 .

----- (Laras oder Ludwig), Hansendesälrern Sohn, Maler, Goldschmied, Kupferstecherund Formschneider von Nürnberg . Er übertraf imStechen die Franzosen und Italiener seiner Zeit. DieLiebhaber suchen die Geburt, die Anbetung der Wei-sen und die Kreuzigung, in hohem Preise. Murrgiebt in seiner Nürnbergischen Kunstgeschichte S.244 - von seinen Werken ein Verzeichnis. Die Fran-zosen heißen ihn den Meister mir dem Aruge.Man findet dieses Zeichen bey Christ S. 298. und404. Erst. i 535 . Gandrarr 1 . 184.

Aruger (Matthäus), deutscher Kupferstecher.Man hat von ihm Blätter nach I. P. Guidotto u. s. w.

* — — (Theodor), deutscher Kupferstecher, ar-beitete um 1600. zu Rom nach I. Lanfranco, A. delEarto, A. Mio, P. Guidotto u. s. f. Man findetsein Monogramm bey Christ S. 187. — *Ein an-derer Theodor Aruger, geschickter deutscher Ku-pferstecher, arbeitete um 1710. zu Floren; für dieGroßherzogliche Galerie, und kam 1715. in seinVaterland zurück. Guarienti nennt ihn ssroce; erist auch unter dem Namen vercruys bekannt. S.d Art. Anton Eorenzini.

-- — ( ), Bildhauer von Danzig , arbei-

tete in Elfenbein. Man zeigt von ihm in dem Kabi-nette des Herzogs von Sachsen-Gotha die Ritter-

ekupehty.

statüe des Königs in Polen , August II. und dasBild eines Bettlers. Reyßlers Brief I.XXXIX.

Rrümprer (Joh.), Bildhauer und Kunstgie-ßer zu München unter Churfürst Maximilian I. ,der ihn das schöne Grabmal Kaiser Ludwig desBayers in der Kirche U. L. F. nach der Erfindungdes Peter de Witte verfertigen ließ. BianconiBrief V.

* Brüters ), Maler zu Münster ; lerntebey I. Clostermann. Er st. in seinem Vaterlande umi765..^Kachrichren v. Bünstlern II. 37.

Bruyf (Jacob), von Harlem , malte gemeinig-lich Architekturen und Seehafen, die er mit schönenkleinen Figuren zierte. Er ward nach Frankreich be-rufen, wo er um 1670. arbeitete. lll. 67.

Bryns (Eberhard), Schüler des Carl van Man-der; malte Geschichte und Bildnisse mit einer an-genehmen und leichten Manier, und arbeitete imHaag um 1604. Dercam/n I. p. 258 .

Rübler (Wernher), geb. zu Schaffhausen umi 55 o. Man sieht viel schöne Handzeichnungen vonihm; aber von seinen übrigen Umständen hat mankeine weitere Nachrichten. Füeßli I. 5 g.

Auffeus (Cornelius), sehr guter Glasmalerzu Gouda , st. iö,8. OeLcaMxn I. 127. S. auchden Art. walrher Crabeth.

Ruik (Peter van). S. die Art. L- F. Louisund H. T. Tuipers, seiner Schüler.

Builenburg. S. den Art- Theodor va!kenburg, seines Schülers-

Ruip. S. Ruyp.

Ruipens (D.). Von diesem holländischenKünstler findet man mit Wasserfarben gezeichneteund mit Verstand ausgearbeitete Landschaften.

* Aulenbach oder Aulmbach (Hansvon), lernte bey Jacob Walch und Albrecht Dü-rer , den er sowohl in Holzschnitten als in Gemäldenvortreflich nachahmte. Von diesen letzter«, sieht maneinige Tafeln in der S. Sebaldskirche zu Nürnberg .Unter seine Holzschnitte zählt man ein Buch, beti-telt: )oco-8eria, gedruckt zu Bern in dcr Schweitz , 543 . Dieser Künstler st. um i 5 g 5 . DoppelmayrS. Ig2.

Aul ick (Carl), Johann, eines Malers Sohnzu Prag . Er machte sich 1678. in dieser Stadt an-säßig, ward 1700. bey der Malergilde Oberältester,und st. ,728. an der Pest. Man sieht von seinen hi-storischen Bildern in dreyen Kirchen dieser Stadt.Sein Pinselsirich ist frey und fett. N- Bibl. >chön.Wissenschaften XIX. 828.

Rummer (Sixt), Bildnißmaler zu Ulm , lebteum ,6(io. B- Kilian, Heckenauer u. s. f. habennach ihm gestochen. S. d. Art. David Heschler.

Rünitz (Maria), geschickte Malerin vonSchweidnjtz, st. zu Pitschen 16(14. SchlefischeCuriosiräten.

Lunst; Beyname des jüngern Cornelius En-gelbrecht.

Runtz (Taddeus). Von diesem Künstler, derdem Namen nach ein Deutscher zu seyn scheint, findet man in der Kirche S. Stanislao de Polacchi zuRom ein historisches Gemalo. Dti.

* Aupetzky (Johann), geb. zu Pesiug an denungarischen Grenzen 1667. lernte bey Claus, einemMaler von Lucern in der Schweiß, welcher zu Wien arbeitete. Johann gieng darauf in Italien , wo eranfangs Vieles von Hunger und Armuth auszu-stehen hatte. Ein Gemald, welches er für den Arztdes kaiserl. Gesandten zu Rom verfertigte, brachteihn bey dem Prinzen Alexander Sobiesky in Bekanntschaft, der ihm seine Arbeit reichlich belohnte.Nach 22 Jahren Aufenthalts in Italien kam er»ach Wien zurück, wo er die Bildnisse der ganze»Kaiserl. Familie und vieler Großen dieses Hofsmalte. In 1717. ward er in das Carlsbad berufen,