Sassi.
eiioros etc. und zwey sich umarmende Kriegs,Helden: I^e^itims certsnti etc. ( 7 a»ste/ü»r.
* Sassi (Joh...Baptista). Seine Zeichnungwar sticht übel; wa? ihm aber noch mehr Ruhmals seine Altarblatter verschaffte, sind seine klei-nen Staffelsybilder. Ob er seinen grünlichen Tonzu Neapel , wo solcher so lang herrschte, oder zuTurin geholt, wo Corrado Giaquinto ihn beliebtmachte, isi unbekannt. Neben Andern» kennt manvon ihm auch einige Arbeiten, welche P. Gilardi(wir glauben zu Varese ) unvollendet gelassen.
L. X. IV. 254.
Sasso (A.). So heißt in öffentlichen Blät-tern ein Zögling der Schule der zeichnenden Künstezu Venedig , der in 1808. den ersten Prelß imDeeorationsfache gewonnen hat.
— — (Franz). So nennt Ratti einen Ma-ler zu Genua , von dem man übrigens dort eineinziges öffentliches Gemäld in der Kirche delSuffragio auszuweisen habe.
Sare (Heinrich). So wird bey Gaule deSt. Germain G. 44 - ganz ohne Weiteres, einalter Französischer, aus der Picardie gebürtigerMaler genannt.
Sarrler (Friedrich August), Maler zu Dres-den , der 1809. als in dieser Funktion bey dem da-sigen Zeughause angestellt, erscheint. Vielleichtwar Gottlob Friedrich S. der 1789. als Tisch-ler ebenfalls bey gedachtem Zeughause angegebenwird, se,n Vater.
— — (Gottlob Friedrich), s. den vorher-gehnden Art.
— — (Hans) wurde 1622. wahrend desKipper- und Wipverwesens, als außerordentlicherMünzmeister der S tadr Nürnberg bestallt. N) iIl' sNürnberg. Münzbelust. 1. 186.
— — (Johann Heinrich). Wir kennen ihnals Verfasser folgenden Buches über die Kriegs-baukunst: kortlkcatio, das ist: von vestungen,Schanyen und Gegenschanyen (Bas. 1619.4° )Die zweyte Auflage gab er 1827. in 4°. mit Kupfernund Holzschnitten ebendaselbst. Er nennt sich aufdem Titel: Der Wyssenburg (Weißenburg ) Inge-nieur. Gcheibels machen». BücherkenntnißB. I- S. tos- i 38 .
— — (I. G.) der Jüngere, zu Bautzen .In dem Leipziger InteUigenzblarr, Jahrg.1796. N°. t. S. 2. machte derselbe (der sich einenledigen Menschen in seinen beßten Jahren nennt)bekannt, rv:e er im Rechnen, Feldmesscn undMaschinenbau wohl erfahren sey, auch einige Fer-tigkeit im Modellstechen besitze, und hierdurch anirgend einem Orte seinen Unterhalt zu finden wünsche.
Saturn»»»» (Franz). S. den Art. A.Margioli.
Satus ( ), ferner Rubio, prieeo, Gar,
cia, Enguidanos, Castro, Allegre sollen sämmt-lich als Kupferstecher (wohl ein oder der andrenur als Zeichner) zu: Rui; u. pavons: QorosUeruviariN et llkilsnsis prostromus (iVlallrist1794. kol.) 07. gute Blatter geliefert haben. Rö-mers Archiv für die Botanik, B. II. St. 1.(Leipzig 1799. 4°. S. in 3 .). — Noch bemerkenwir, daß wir in des A- I. Cavanillas: Iconeset llsscript. plancarum (IVlsclrlä 179». 6'. b'ol.)von zwey Spanischen Kupferstechern, T. und v.Lopez, Blatter finden , die theils: D Boxen sc.,/B Boxer: so., theils 7 ) Boxer: LrFttistauos so.,/B Boxer: LrArustauos sc., /V. B(oxer:)r»os sc. bezeichnet sind.
Sarprus und Brattracus. So (oderwahrscheinlicher, wie sie das Lex. nennt, Saurosund Barrachns) hießen zwey Baumeister, beydevon Sparta gebürtig, die, auf eigene Koste»,zu Rom etliche Tempel erbauten, welche nach-werts Octavia mit Rednerbühnen (Kin^iiieretL)
Saüberlich. 1451
umgeben ließ. Da ihnen aber nicht erlaubtwurde, ihre Namen darauf zu setzen, deutetensie solche mit einer Eidechse und einem Froschan, welche, ehemals wenigstens, auf Sau:len am Kloster St. Eusebius, oder in der KircheSt Loren; außer den Mauern ersichtlich waren.TMirsta L6. ters. I. 67. Mit unserm Garyrussind zwey andre alte Baumeister gleichen Namensnicht zu verwechseln, welche in gegenwärtigen Zu,sätzen, oben s. v. Phoenix und Pptheus (letztrer,unter diesem Namen auch im Lexikon) erscheinen.
* Savage (Johann), Zeichner, Stecherund Kunstverleger, geb. in England 16)0. undwohnhaft zu London in i88n. Derselbe arbeitetegrößtentheils für die Buchhändler, doch auch füreigene Rechnung, mit dem Grabstichel, ziemlichgeschmacklos, und verstand fast nur den mechani-schen Theil seiner Kunst. Von ihm kennt maneine große Menge Bildnisse, und zwar, aus selt-samer Laune (sagt Rost IX. 70.) mehrere von Ver-brechern, worunter wir aber hoffentlich jenen edel»Märtyrer für Freyheit und Recht, Algernon Sid-ney, nicht zählen sollen; dann diejenigen Wil-helm III. und der Königin Maria. Noch wer-den l. c. von ihm angeführt: Ein Theil der Plat-ten zu den Londner-Ausrufern, nach A. Tempesta,und verschiedene Blätter zu Evelyn's Münzbuche.Eine andre unsrer Quellen nennt von ihm (ge-meinschaftlich mit Andern) die Blatter zu L. Plu-kenery's: ?^tüo^r-,pkia (Bonrlou 1691. .4°.), anwelchen er in 1690. gearbeitet hatte. Als das imLex. erwähnte Pflanzenwerk von Morrison 1715.zu Oxford erschien, befand er sich selbst dort.Seine Blätter bezeichnete er bald mit einem ver.schlungenen ). 8. wie Johann Sadeler, bald mitA 8'. sc.
— — s. auch Sattvage.
* Savart (I.). Rost VIII. Z27. nennt ihnpecer (ob sie nicht etwa verschiedene Entia seyen?),geb. zu Paris um 1760. Derselbe hat, ungefährin Ficquets Manier, im Kleinen mehrere Bildnisse,meist berühmte Männer in Frankreich , von der Regie-rung Ludwig XI V. bis auf diejenigen des letztenKöniges, mit Beywerken von sehr gutem Ge,schmacke gestochen. Die uns bekannten dakirtensind es von 1769—78. nach A- Collct, Ph. deChampagne, Drouais , de St. Jean, le Juste,Madm. Lusurier, le Moine, H. Rigaud , I. B.Santerre, L. Tocque und I. Vivicn, auch einigeohne Namen des Malers, wie z. B. des Mar-quis M. R. von Montalembert. Zu den neue-sten scheinen diejenigen Ludwig XVl. (Ludwig XV. hat er nicht), dann des Kardinal Bernis, d'Alem-berts und Büffons zu gehören. FrarrsteL. Mxe.Von Geschichtlichem wird irgendwo einzig eineDiana und Endymion, nach Montaignes Erfin-dung, genannt.
* Savary (C-). Als der Herzog von Lon-gueville 1620. ein sonderbares und unausgeführ-tes Projekt vorhatte, unrer dem Namen Hcnri-polis eine große Stadt in der Grafschaft Neuftchatel zu gründen; so erschien hierüber ein sehrseltenes Werk unter dem Titelt Osscrlption ctlieprössntatlon lln ?lan et Assiette lle la nou-vells ville nommöe Henripolis qui ss bätitprocks cle Xenkciiatel en 8uissc (B)'cn 1826. 80.)mit 3 . Kupferblättern. Letztere soll, wie wir irgendwofinden, C. Savary in Gesellschaft von B- Gatt-tier gestochen haben. Sollte der mistige vielleichtEine Person mit dem Claudius Gavery des Lex.vorstellen? Fast zweifeln wir nicht daran.
— — ( ) geb. 1790. zu Dresden , wo sein
Narer(kein Künstler) sich aufhält; Schüler von Poch,mann daselbst. Auf dem dasigen Salon von 1808.hatte er eine» Kopf nach Raphael ausgestellt.
* — — s. gleich unten Gavery.
* Gaudi:»,«-»» , s. Sourman.
* Saüberlich, eigentlich Sender! ich(Loren;). Derselbe war Buchdrucker zu Wir-
Nvyyyyyy 2