S^rronus.
handelten übertreffen sollte. Allgen«. geograph.Ephemerideu (Weimar Jahrg. , 8 u 5 . S. (,92.).
Gaxronus (Christoph) fertigte eine Land-karte von England in mehrern Blattern aus, die, 58 o. zu London ans Licht trat. S. Grreiius,in dem Vorberichte zu seinem: l'lleatrum ordi8rerrarum.
^ Saxus (Matthäus), s. Gassi.
S ay (W.), ein Englischer Kupferstecher neue-rer Zeit, wohnhaft zu London . Unter so vielenBildnissen von Nelson, soll das von ihm (1806.)nach Deachy, der den Admiral nach der Naturgemalt, das Vorzüglichste seyn. Auch schon frü-herhin (1802.) hatte ein Blatt von ihm: Dorothea,eine Scene aus DonquiMte, nach Clarke, bey derdamaligen Ausstellung, seiner Treflichkeit wegen,besonderes Aufsehen erweckt.
Saya (Don Pietro). So heißt im: Tllma-nacd SU8 stom 1810. ein damals dort lebenderMaler, von welchem ein Bestalln angeführt wird.
Sayer (Robert), ein Englischer Kunsthänd-ler (a. b. Kupferdrucker) um ,76c,. Bey ihm fandman damals z. B. das Bildniß der Königin vonHouston ; der Lady Femoulhet, nach Reynolds,ohne Namen des Schabers; eine Folge von Eng lischen Schauspielrn beyderley Geschlechtes, inihren Rollen, Duodezformat (18. 3. ü. 25 . Bl.),nach G. Smith (a.h.bloß mit: strinteäsor/e.Xa!,^er A. ä'Mt/r bezeichnet); Verrumnus und Pomona,in Schwarzkunst, ohne Maler und Stecher, ein-zig mit: Xar,«-- exe. stgnirt; einen Wilhelm Tell
u. s. f.
Sayes, Saps, auch Gais ( ), ein
Maler. Lundmann in seinem: llromytuariunirerum naturalium er artisicialium Vratisla-vienge (Vratisl. 1726. 4 "-) p- 5 «. 55 . führt vonihm sechs mit Architekturen staffirle Bilder, danneinen Herkules als Jüngling an, und gedenkt da-bey noch eines andern Perspcktiv- und Archikek-turmalers Felder«, und eines Bildes desselben,was die kostbare Jesuiterkirche in Antwerpen vor-stellt. In iJeickelius: Nu8coAr3yhia, heraus-gegeben von I. Ranold (Leipzig und Breslau 1727. S. 17c-), wird unser Sayr's ganz irrigSacis geschrieben. Auch bey Viorhnagel N°. 995.wird ein Taps als Maler von Kirchenspaccatengenannt; und die Galerie von Pommersfelden be-saß von ihm (N°. 264.) die Ansicht einer Kircheaus weißem Marmor.
Sa; (Fr. Julian de la Fuente del). So heißtbey FioriUo lV. 90. ohne Weiteres, ein Spani-scher Geistlicher des XVI. Jahrhunderts, der sichmit der Miniaturmalerey beschäftigte, und in die-ser Kunst Schüler des Hieronymiten Fr. Andreasde Leon war.
* Sbravst« (Joseph). S. oben in den Zu-sätze» den Art. Cav. C. A. Deritot, wo er aberdurch Druckfehler Sbarvarr heißt.
Scaccia (Hieronymus). So heißt im: Al manach 3U8 störn 1810. ohne Weiteres ein da-mals dort lebender Baumeister.
Scaccianl (Camillus), Earbone genannt,ein Maler von Pesaro , lebte zu Anfang des XVIIl.Jahrhunderts. Lanzi (Dü. X. II. 255 .) nennt ihnCarracescisch, doch so, daß er sich eher gegen dasNeuere neigte. Im Dome zu Pesaro sieht manvon ihm einen St. Andrea Avcllino, und Mehreresbey Privaten.
* Scacciati (Andreas), der Maler, geb.1642. Auch Lanze (D. X. 1 . 26Z.) hielt ihn füreinen treflichen Blumen - und Früchtemaler, dersehr viel ins Ausland gearbeitet habe.
* — — — — — der im Lex. unter demArt. des Obigen erscheint, Zeichner und Stecherin getuschter Manier. Rost IV. 243. und Lasan
Scalberge. 145-?
(stä. 5oc.) setzen seine Geburt zu Florenz , irrig in1740. u. 41. Die ( 55 .> Künstler, nach deren chu3. b. irrig , 6 .) Zeichnungen in der Galerie zuFlorenz er gearbeitet hat, sind: AUegri, Barba-rella, Darbieri, Berettini, L. da Bologna , Cal-dara, Cangiasi, L. Earaccio, Cavedone, Cigoli ,D. Dandini, I. da Empoli, C. Fern, I. de St.Giovanni, P. de Jode, Malosso, I. della Marca,Morazzone, Moroni, I. B. Paggi, Palma derältere, S. da Pesaro , Pipi, S. Rosa, M. So-bleau, B. Spranger, I. Tedesco, P. Testa, P.del Vaga, F. Vanni, Dasari, F. und Tb. Zuccheri.Noch kennt man dann von ihm, in einzelnen Blät-tern Mehreres, nach Barbieri, L. Cardi, I. daCarpi, L. Cesi, L. Cigoli, A. Dieppenbeck, I.Empoli, Erhamer, Gabbiani, Rächer, R. Sanzio.Nach letzter», z. D. die drey Marien im Garten;nach A. Dieppenbeck die eherne Schlange, nachErhamer den Speisesaal, nach Gabbiani die Aus-gießung des Geistes, (dies ohne Namen des Ma-lers und Stechers); nach Rächer die Dadstube,U. s. f. Auch in Gabbiani'«: staccolta cll cenropen8ieri finden sich eine ziemliche Zahl Blätter vonihm, die bey Gandellini ausführlich beschriebensind.
Scaglione ( ), von Affisi. So heißt
im: Almanach a«i8 stc>m,8,l. ein alter Mosaikist,der um 1Z20. blühete.
* Gcajario (Anton), wurde auch da Oonre,und Bassano von seinem Vaterlande genannt Sounterschrieb er sich auch auf einigen seiner Bilder,die immerhin in erwelcher Achtung standen. NachLanzi III. , 58 . starb er um 1640.
* — — (Carl), Anrons Sohn, der im Lex.unter dem Art. seines Vaters erscheint. NachFiorillo ll. ,,6. hätte sich derselbe in der Kunstvorzüglicher als sein Bruder Johann erwiesen.
Scala (Anton). So heißt bey Nicolai einStuccator, der in ,701. im Königlichen Schlossezu Berlin gearbeitet habe.
— -- (Johann). Ein solcher gab ,594. einWerk über die Kriegsbaukunst, welches aus lauterKupfertafel» ohne T>xt besteht, Die zweyte Auf-lage davon trägt den Titel: OnvraFs I'oi'tist-cation (Korn. 1627. Dc>I.) Scheibe!« mathe-matische Bttcherkennrniß I. Band S. ,26. , 58 .575 . 579 .
" Scalabrino (Marc Anton). Auch nachLanzi's Urtheil (X. L. III. ,6,.) verdienen seinezwey Bilder in St. Zeno zu Verona bemerkt zuwerden.
— — ( ). Ebenfalls Lanzi (l. c. I. 55 i.)
nennt noch einen andern Maler dieses Namens,wie man gewöhnlich glaubt, aus Siena gebürtig,Schüler von Razzi (Sodoma), einen Künstler vonGenie und poetischem Feuer. Indessen dürfte der-selbe der nämliche seyn, der wenigstens um gleicheZeit blühete, und auf sieben wackern Bildern inSt, Francisc ausser der Porte Loscanella zu PistojaBürger von dort: Xca/aür-r-wr?i8torien8i8 heißt.
* Scalbeege (Peter). Derselbe arbeiteteunter S. Vvuet's Leitung. Die Schule der Liebenach Raphael oder H. Caracci datirt sich von , 658 »Nach ersterm kennt man noch von ihm, neben derSchlacht von Constankin, eine Grablegung. An-deres nach I. Cesari, L. Cigoli, I. da Ponte undZampieri; und nach eigener Zeichnung: Eine H.Familie (1657.); Christus im Oelgarten; dentodten Christ auf dem Schooß seiner Mutter (, 658 .),schön geetzt und selten. Basan (schon in der bessernältern Ausgabe) will an ihm kein anderes Verdiensterkennen, als daß er nach großen Meistern ge-stochen habe, und führt dann von ihm, neben An-dern«, ebenfalls dieGrablegung nachRaphael (1657.),so wie Heinecke ll. Z75. u. 585 . ein Opfer Abra hams und das Urtheil Salomon's, nach Ebendem,selben, Venus und Amor, u. s. f. an. Dons.
(Dc. hrsni^.); (De. Hell.)
Zirzrrü