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Propaedeutik der Mineralogie
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39
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A. Kennzeichen der Mineralien.

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2. Die äufseren Gestalten.

A. Die Kryst-alle. H A ii y s Methode.

Tr a p ezi sc h.( Trapezien .)

Ditetraed risch.(Ditetraedre.)

j Dihexaedrisch.( Dihexaedre.)

Diokt aedri sch.kP ioctaedre.)

Di dek aedri sch.

( JJideca'edre .)

Didodekaedrisch.Q JJidodecaedre.)

Trihexaedri sch.

( Trihexaedre .)

Tetr ahexaedri sch.( Tetrahexaedre.)

P ent ahexaedri s c h.( Peutahexaedre.')

He p t ahexaedri sch.(Eptahexaedre.)

Trioktaed risch.

(Trioctaedre)

Tr idodekaedrisch.( Tridodecaedre.)

Doppeltgepaart.( Bigemine.)

Amphi hex ae dri s ch.(Amphihexaedrc.)

Sexdezimal.( Sexde'cimal .)

Oktodezimal.(Octodecimal ,)

Sexduodezimal.

( Sexduode'cimal.)

O kbo du o dezimal.(Octoduodecimal .)

D ezi du o d ezim al.{Deciduodecimal .)

u. s. w.

fieripoly goni sch.(.Peripolygone.)

KPoly sy ntheti sch.( Surcompose .)

j Die Lateral - Oberfläche des Ivrystalls bestellt!*ans Trapezien, welche zwischen beiden Grund-] l

\

| a

{flächen in zwei Roihan

liegen.

O

j fig-

rcipezis eher s ch aa -1 Recht wirkliche vierseitige Tafel* mitpt R/jrvi (Taf XXXV {Zuschärfung der Endflächen * die Zuschärfungsflächen sind^ . I Trapezien.

112 ). ^

(

an

Per Krystall stellt ein vierseitiges Prisma,

^beiden Enden ihit zwei 2 nscliärfungsliäehen dar

f Der Krystall ist ein sechsseitiges Prisma, aii^ ^ f ^ e x a

[den Enden mit drei Flächen versehen. i J. e Ktf at 1

^ \fig- 80).

Ditetraed rischer ge -1 ^

meiner Tremoli th vierseitige S 8 n 1 e.an den E-

LXI. fig. 214). ^

e d r ;

$ c h e rl Breite sechsseitige Säule, mit zugeschärfrenk

Enden, die Zuschärfungsfl.ächen auf zwei gegenüber-!XL 1 X .9 stehenden Seitenkanten aufgesezt und an jedem Ende einer der Ecken, welche aus. der Verbindung der ZuschJrf--lungsflächen mit den Seitenkanten entstehen, abgestumpft

T o-l

Dioktaedrisch erpas ( Tafi .. XLIV.fig. 37). | chen =mgespizt

Aclitseitige Säule, an den Enden mit vier Flä-

Gelten in dem nämlichen Sinne.

D i d ek a% Feldspath

>fig. 87).

Dido dekaedris c JiSpargelstein ( Taf. XXJ(.fig. 73).

I r Der zuvor beschriebene dihexaedrische Feld-,spath, die vier Kanten der breiten Seitenflächen so-Äwohl, als an jedem Ende die beiden Kanten, welche eine!der beiden Zuschärfung'sflächen mit den breiten Seiten-!flachen macht, abgestumpft, so dafs der mittlere Theilldes Krystalls zehn Flächen und jedes Ende fünf Verän-Iüerungsflachen zäiilt. . J

Sechsseitige Säule, die Seitenkanten abgestumpft^|die Enden mit sechs Flächen zvgespizt. I

Der Umrifs des Krystall S wird von drei, vier,liinf oder sieben Reihen von Flächen gebildet,«welche zu sechs und sechs nebeneinander lie^e

Trihexaedrisch erjKünstlicher S al{Taf. XXXVIII . fig.

Sechsseitige'SSule, an beiden Enden mit sechs-fiflächiger Zuspizzung.

Pen taheocaedrisc hei

Sechsseitige Säule, mit sechsflächiger Zuspiz-g zung an beiden Enden, die Zuspizzungs- auf die Seiten-Quarz {Taf» XL» f <*» Ö). Jfliiciien aufgesezt und die zwischen den Seiten- und Zu-

** ° ' fspxzzungsflifchen liegenden Kanten abgestumpft.

Heptaheocaedrisclie rl S e c h s s e i t i g e S H u 1 e , beide Enden sechsflächig zuge-\künstlicher Salpete rrj? kt d ? e Zuspizzungs- auf die Seitenflächen aufgesezt und!

, , die zwischen den Seiten- und Zuspizzungsflaciien liegenden!

{Taf XXXVIII. fig. 144). likanten zugeschärft. ß 6

I . _ , . _ Sehr lang gezogene vierseitige Doppelt

| 1 r i 0 k t a e a r i s c h e r P yr amide, die Kanten der gemeinschaftlichen Grund-«

I n / . r vv fläche abgestumpft, die an derselben liegenden Eckenl

nlei-VitriOL {±af. LAA,Jsehr stark zugeschärft, die Flächen der Zuscliärfung auf\

»die Seitenkanten aufgesezt und die Kanten der.Zusch r-/

I fig 76 ).

Diese Benennungen gelten in demselben Sinne.

wieder stark abgestumpft, so dafs der Krystall dreijFlächen-Reihen zählt, wovon eine jede acht Flächen!

enthält.

V

Tridod ek (Iris chHot hg ültigerz ( Taf.

LXV.fig. 19).

e s fSehe:

f

echs seifige Sätile, beide Enden mit drei Flä-J'eben zugespizt," die auf die abwechselnden Seitenkanten|idersmnig aufgesezt sind, alle Kantexi abgestumpft- j

\

Der Krystall zeigt eine Vereinigung von vier< Formen, welche, zwei und zwei genommen,einer und derselben Art angehören.

Doppeltgepaart e rK a l i; spath ( Taf. XX VII.I fig. 49).

( {Verbindung ziv e ierII h o mb ö e de r u n d zwei-er Dodekaeder ).

/

Sjiizwinkliche sechsseitige Doppel - P y- ] .. amide, di« Seitenflächen der einen auf die der andern!schief aufgesezt, die Ecken der gemeinschaftlichen Grund-^fliiehe abgestumpft, die- Endspizzen mit drei, auf die)abwechselnden Seitenkanten widersinnig aufgesezten, Flä-Jdien flach zugespizt und die von den Seiten- und Zu-Jspizzungsflächen gebildeten Kanten abgestumpft.

V»

I Es erscheinen zwei sechsseitige Umrisse, wennJnian die, den Krystall bildenden, Flächen nach zweijIverschiedenen Richtungen betrachtet.

)

Rhombus , mit Abstumpfung zweier gegenüborste-Jhender scharfer Seitenkanten, wobei zugleich zwei derj-- - . nuti

Amphihexaedrischcr

Axini't (Taf. LI. fi s . 107).! [diagonal entse^engesezten Kauten y welche die Seiten'' ° J «jenen Absturapfungsfliichen bilden, abgestumpft sind.

Verbind

ung

sechszugehör:

oder

mit

|iniv.tleren Theileli iächen, welche den beiden Endspizzen angeliö-SV en > oder umgekehrt. /

dem Prisma,gen, Ilächen.

dem\

zehn]

S e x d e'% im al e r Fel ä-path (Tafi. XLIX.fig. 86).

Sechsseitige Säule, an jedem Ende mit fiinfjiVeränderungsflächen, oder der d i lt e x a e d. r i s c h elife 1 d s p a t h, an welchem an jedem Ende die Kanten,«weiche zwischen den breiten Seiten- und einer der Zu-I^schärfungsdäclten liegen,/ sciiwach abgestumpft sind. §

Diese Benennungen gelten in demselben Sinne.

OktodezimalHoher Kupfei(Tafi. LXXIll.fi

-- -.. - vt v, ( , juu vv tuui z»xt« mt, nuvr

und sch irfern Seitenkantenwmkeln,

Sexduo dezimale

Kalks r ath (Tafi. XXV.

fig 22). ..

espizt.

O k t o d u o d e zimal e r( ,, ,. ^ ^ . t . ,

TJ - c I Dieselbe, die Kanten zwischen der einen Zusclvrf-

kün sth eher Ji. u p f- & r-lungs- und der Endfläche nochmals zrugeschärft , so dafsVitriol (Tafi. LXXIU.JigAtaJ^ SteUe vier kleine Veränderungsflächen er-,

113). \

(

DeziduodezimalerFeld spath ( Taf. XLIX.fig. 88).

Breite sechsseitige Säule, an den vier Sciten-Skanten der beiden breiten Seitenflächen abgestumpft,}mit sechs Veränderungsflächen an jedem Ende. I

j

I Ein Prisma, welches viele Seitenflächen zählt.

I

^ Eine iii sehr lioliem Grade kombinirte krystal-|linische Gestalt.

Peripolygonisch erTurmalin {Taf LIII» fig.127).

Dreiseitige Säule, die Seitenkanten zugeschädie Zuscliärfuneskanten wieder abgestumpft und die igebildeten zwölf Kanten nochmals abgestumpft.

PoljrsynthetiTurmalin ( Taf. LIII.fit126).

iJcÄerr.^reiseiti

ttt z' l du ' d(

dlL fi°* Seinem Ende im

..ge S ä u 1 e, die Seitenkanten zugeschärft,der Zuschärfung wieder abgestumpft, aneinem Ende mit drei Flächen zugespizt, an dem anderen §mit sechserlei verschiedenen Arten von Verändetungsflä-,chen, deren Zahl sich auf neunzehn belauft»

en |

- 3 u..v .... «.w. beidan

abgestumpft,

S e ^, r spi^winkliche sechsseitige Do p- vF y r amide., mit widersinnig abwechselnd 'm -1 J 1 - - idlä-S