A. Kennzeichen der Mineralien.
2 . Die äufseren Ge
stal t e ii.
-
A. Die Krystall e. — H a ii y
’ s M e t Ii o d e.
)
Di s bi sch.(Di sciquei)
II al bdistisch.(Subdisticjue.y
Qncrflächig.
(Flagiedre.)
Uns y mm et r i s ch.(. Dissimilaire■)
Ei n ge r a h m e t,(Encadre.)
Flachkantig.
(Prominule.)
V
Dasselbe Prisma, nur dafs um jede Grundflä-che zwei Reihen Fazetten herumliegen.
Distischer To
(Ta/. XLIV. fig. 4U-
tüm~!
lijirftl.
Der n a ml iche Krystall, anstatt der Abstüm-Jpfung der Endkanten linden sich dieselben zugcsfchä uSand 'die Ecken, welche von den AbstumpEungsflächcn.ider .scharfen Ecken mit den scharfen Seüenkanten gebn-lIdet werden , schwach abgestumpft. I
Vierseitiges Prisma, bei welchem unter den\um eine jede Grundfläche, in einer und dersel-fben F«.eihe liegenden, Fazetten zwei sind, iiber( Ha l b d i s t i s c h e r C h r y-^denen noch eine neue Fläche sich flndet, dtirch| ^ o l i t h (7a/- TX. fig. 201).|die gewissermafsen der Anfang einer zweitenj\Reihe gebildet wird. ß
Sehr breite vierseitige Säule, an beiden!Enden mit vier Flächen zugespizt, die Zuspizzungs- auf]die Seitenflächen aufgesezt, mit Abstumpfung der, in enK'\Schärfe auslaufenden, Zuspitzung, der Seiten- und Zu-/sruzzungskanten und der zwischen den schmalen .Zuspiz-Ig^iingsflächen und den Absnunpfungsflächen der Zuspiz-*zung hegenden Kanten.
Der Krystall hat schräge, nach der Quere lie-|gende, Flächen.
V-
1 Zwei, an jedem Ende übereinander liegende,!aFazett.en - Reihen , lassen einen Mangel an Sym-1Imetrie bemerken. . 1
_ c 7 , , . 7 , i S echs seitise' Säule, an beiden Enden mit seclis«
C'iie v J lh c higer Jj e r l?'-|Fläolien zugespizt, die Zuspizzungs- auf die Seitenflächen |1 ' '{T»F y f r,ty | aufgesezt, sämmtliche Ecken abgestumpft und die trape-
Krystall Jtg . / > jzoidischen Abstumpfungsflächen schief aufgesezt.
U n s y m metrischerTopas ( Taf . XLIV. fig. 42).
Die achtseitige Säule des dlsfischen Topases!ohne die oben bemerkte . zweite Abstumpfung der Ecken,]dagegen aber, die, von den grofsen Abstumpfungsflächenider schalten Ecken mit den Zuschärfungsflaclien gebilde-jten, Kanten schwach abgestumpft.
be-
Die Flächen einer, bei derselben Gattungjreits vorhandenen, einfachen Form , sind vorig(Fazetten wre^ von einem Rahmen umzogen.
Linger ahm t er Flu fsA
spath (Taf. XXXII. fig. 86|, i r m SfcL e r I Äe„ A,)5tUmi5fUnSen
und
oder .Zuschärfungen
87).
I Die Kanten desjweaig hervor.
Krystalls springen nur seh
\ i-, , i 7 ../Zwilling;«
I F l ach kan ti g er Spa- Iti^e Säule
thigerGy V s(Taf.XXXIV.b °» den.Zuspi
fig. 99). Rh
J ° ' \ersc
s k r yst al 1, welcher sich als aclitsei-\mit vierfllichiger Zuspizzung darstellt,Xuspizzungsflächen sind zwei und .zwei unterI
hl bar sind und diescheint.
Zuspizzung als blofse Zuschärfung J
Giir t elf 8 r m i g.(Zonairef
Kerjiverrathend.( Apophanc ,)
TV e g f a z e 11 i r t.(Emousse.')
V e rj ü n g t.( Contracte .)
Erweitert.
, (Dilatef
Spi-~faze,ttirt.
(Jcutangle.)
Der mittlere Theil desazetten - Reihe umzogen ,nen Gürtel bildet.
Krystalls ist von einer*welche gleichsam ei-«
Gurte ifö r m i g a r s y> ä-t hi g e r Kalks te. in ( Taf.
XXVI. fig. 39).
f
JC e. r n v e r r a t h e n d e rFelds V ath ( Taf XLIX.
fis- 89).
Durch gewisse Flächen oder Kanten wird die'Lage des Kernes, selbst die Dekreszenz, liachjphrer Richtung sowohl, als nach ihrer Gröfse, be-,merklich.
Kernverrat he n d e so t h o- ii l t 'i g e r s ( Taf.XIV. fig. 13).
V
IC e rnv'errathendeFahlerz (Taf. LXX.85).
. Spizwinfcliche dreiseitige D-opjo I - P v-JJrami.d-Cj die Seitenflächen der einen .auf die.Seitenkan-ajten der artdern aufgesezt und die- Kämen der ' gemein-■ihaftlichen Grundfläche abgestumpft, die Ecken hinge-j[gen zugeschärft. < .. , - ^ I
‘ V -'-V V ,
Die d i d e k a e d f i s o*h e Abänderung des Feld-aspat lies (». oben Seitjfc 39) mit Abstumpfung der .Zu-|schiirfungskanten, dagegen aber fehlen die Abstumpfen -■gen der 'Ecken zwischen den ZuschUrfungsflächen un ,: I‘ lÄeitenkanten. _ Die Abstumpfungsilächen der Zusch r-3 -'/fungskahten neigen sicli gegen eine der Zuschürfuns'sfhi -\Achen unter einem kleineren Winkel als gegen die andern , *
* wodurch man veranlagst wird, die ersten Zuschärfungs-I flächen als zur Keimgestalt gehörig . zu betrachten, einfcOmstand, welcher*bei; der Gleicfiheh ' der'Neigungenibeider Zuschiiifungsfläclipn^ nicht so- leicht sich würdeyhäben ausmitteln lassen. ’ •>• •• * - j
| S'ehr s p i z w i n k) i c h e sechsseitige hopSp e 1 - P y r a m i d e , die Seitenflächen der einen auf dievlSeitenkahten der andern schief aufgesezt, die Seitenkan-|ten - Winkel abwechselnd stumpfer und Schärfer, r dieEmlspizzen . mit seclis, Flächen flach zug.espizf , • die Zu-Lspizzungs- - auf- die Seitenflächen' aufgesetzt. * Dilrcli die,|Konespondenz der Kanten der gemeinschaftlichen Grund-!flächc und der Kanten der Zuspizzung mit denen des^primitiven Rhomboeders, wird, die Struktur bezeichnet.
..ch« dreiseitige Tyr am i d. e , alle JCan-|geschärft und 'Sammtüche Ecken mit drei, auf die!ß o-,BSeitenflächen aufgesezten, Flächen züge^pizt. Ddreh diesJ ° *ZuscJiärfungs- und Zuspizzungsflächeh ist die Dekreszenzangedcutet.
«I E i n f a <Iten zu^esto- .»Seitenfläcli
( An gewissen Theilen flesJFazetten, durch welche jene,Ster hervorspringen würden,\gestumpft) werden.
Krystalls erscheineindie ohne diefs wei-|weggenommen (ab-l
| Die b is a 11 e r n i r e n d e Ab-änderung dePVe zfazett i Kt er Kal k- l'K alkspatli s mit Abstumpfung . der schärfer« Seitenr rT flkanten , wodurch zugleich die spizzen Winkel der Ab-,
spath ( Taj. XX VI, ßg, 40).|stumpfungsfläcUen an den Ecken , der Grundfläche wegj
|du
Ima
Wenn die Grundflächen der
ö ö
afsen verkürzt werden.
End - Pentagone!gewisser-!
Sechsseitige Säiile, die Enden mit drei Flächenvflach zugespizf . die Zuspizzungsflachen auf die abwech-1
• i 1 ’ 1 .. •• ■ r... _ij„ _ _ f-.t -: .. , c...-.,.....». «Go g
I
H e r 7 ü 1i £ t e r Kal /c-|selnden Seitenflächen widersinnig aufgesezt, die Seit
7 /rr« r VVTV' r -gaV |hächen,iiach, den«F!nden zu, an' welchen keine /mspiz-j
Spath {laj. 2i.Ji.Lv , Jig, 20).|zungsfl:>chen sind, mithin abwechselnd. ..
Izusämmengeneigt , wodurch die ^
VSchmälerung erleiden
n V! r eicnen Keine /mspiz-i:hselnd, breiter und etwas!: Zuspizzungsflächen einige!
| Die Grundflächen^der End - Pentagone erleiden]^gleichsam eine Ausdehnung. jj
Lrioeiterter IC c
spath (Taf. XXIJT.fig ,
Derselbe Krystall, die Seitenflächen nehmen!I L.laber nach den Enden , wo die Flächen der Zuspiz-JJzang auf sie aufgesezt sind, an Breite zu und neigen sich#2 1)zusjinpmen , wodurch die Zuspizzungsflächen verkürzt!
Ein Prisma, dessen Eckenjsezt werden ? deren Form dieUJreiecks ist. J
durch Fazetteifeines sehr spizzen;
p i % f a ; z e t t iKalks p ath ( Taf.fig • 32),
rttf7 l Sechsseitige
XXFXig'esuinrpft, welche
S ä jft 1 e , die Ecken mit Flächen ab-
, __ sich' sehr weit an den Seitenkanten]
herunter ziehen und hi<£r sehr spizwinklich sind.
Vnv olls t ändigfaztbtirb.(Defectif.)
& eberzähli gfa zet-
tirt.
(Suräbondaiit.')
A
i Am primitivenfazetten verdrä
■beiiden
unversehrt
Würfel sind vier, Ecken durclilrängt, während die gegeniiberste-geblieben sind.
vollständi gf azet-
■ü
t ir t er B o r a zXXXIII. fig. 92).
, / rn rf Würfel, mit starker Abstumpfung sämmtücher Kan-\
c \ .J A ten und der abwechselnden Ecken. ‘
)
l
Dieselbe Abänderung der Würfel - Krystallisa-Stion, nur dafs d;e unversehrt gebliebenen Ecken>durch vier Fazetten verdrängt worden. *
tberaähl i gfa ze t tir r !
fig-9 3).
fi «W-Ür fel,‘ an sämmtliclien Kanten sehr stark,' an <, _abwochselndep Ecken sehr schwach abgestumpft,
B o r a i £( Taf. XXXIIIa itbVig^n'' vi^r ; hingegen mit drei Flächen Äugespizt ,
J (Zuspizzungs- auf die Seitenflächen aufgesezt und
Spizzen der Zuspizzung wieder abgestumpft.
e
i.