indessen, nach ihrer Ankündigung in den IVcmr,.ei. IV. 230. geeignet waren: pcmr Serverdes Principes ü tontes les psrsonnes qui se^estinent 3UX nrts. ist eine andere Frage.
Eben diese Blätter, nach M. Anton, gabschon früher (i8oi.) H. Professor Langer zuMünchen , welche in der Allgenr. Lunsizeirung I.(i.) S. 20. gerühmt, und die Fortsetzung ähnli-cher Copien von Raymondi's Stichen nach R ge-wünscht wurden.
Die Leiche eines Bischofs wird von dem Volkeverehrt, von Srrixner, ein Steindruck,(wahrscheinlich nach einer sich zu München befindli-chen Zeichnung).
Nke kiol^ k'amil^, L. sc. punktirt
in gr. Fol., wie es in derAllg.Lunstzeir. (1803.)S. iZr. heißt, nach der berühmten H. Familievon Edelink.
Scheidung von Licht und Finsterniß, aus denLogen. sc. 4» Z4. Kr. Bey Mohr und
Zimmer.
St. Hieronymus , nach einer Zeichnung, gest.von Euprasie (Euphrosine) Piquenot 1806.
Deux llnndelabres composes de et
«le Mrrüe/^K§e,<j'2pres leconcours ouvcrt entrscux IZIZ. et executcs pnr Z. (Beyde
erhielten den Beyfall des Papstes). Oessirics d'nprcsles oriAinaux n lioms 1 / 78 - par /'riercr. Ic traitgrnvd, ä I'eau körte p. O/mr/. IVorMKrrck et ter-mines au pointllle p. 1302. In
ihrer natürl. Große. ä ?sris cbes )ouberc 1802.(Pr. 24. Fr. und ausgetuscht das Doppelte. ^VcE.ck. N. II. p. 173—75-
In der (noch nie zweckmäßig benutzten) Kac>colta di wettere sulla kittura, 8cu1tura eä 7 (r-cliitettura scritte da piu celebri ?rokessori ckisin dette ^rti klorlno del 8ecolc> XV- nl XVII.VII. Nom. 4° Koma 754 — 73 . finden wir, Ra-phael betreffend, neben Anderin, ff. Stellen: 463)
i. Von einem Christus als Gärtner schrieb Geb.Rest« an Ios. Ghezzi: Dieses Bild sey sichernicht von Raphael , sondern eher von einem Schü-ler da Vincis. Denn zu der Zeit, wo ersterer sokolorireu konnte, habe er bereits besser gezeichnet.1 *. III. p. 347.
An Bottari schrieb (1757.) ein gewisser p. M.Der Christ in der Krippe, welchen C. Bloemarrals nach Raphael gestochen, sey sicher Nicht dasBild, welches letztrer für die Grafen von Canoßagemalt, und überhaupt nicht von Raphael, son-dern von A. Schiavone. Wohl haben die Best-tzer es lange für eine» Raphael ausgeben wollen,und dafür ein eigenes Pamphlet drucken lassen:I 4 uova descrixionc di duc principnlissime quadridi 7 ?a/ae//o d'(/rür»o, datn in lucs da (sracomo<ieF/r In kologna 1720. I.c. p- 354 - Hik-
nach ist zu verbessern, was oben S. 18. Aninerk. 84.zum Theil fehlerhaft erzählt ist.
In einem Briefe von perr. Bembo an den Kar-dinal di St. Maria in porrico (1516.) «st voneinem kvaphaelischen Bildnisse des Dichters An-tonio Tebaldei die Rede, von welchem Bembo(ächt welsch) sagt: „Das Urbild gleiche sich selbstnicht so sehr, wie dieses Gemälde seinem Gegenstand;eine solche Aehnlichkeit habe er noch nirgends angetrof-fen. Diejenigen des Grasen Castiglione und des Herzo-gen von Urbino scheinen, in Absicht auf Kenntlich-keit, gegen jenes, Arbeiten eines Schülers vonSanzio zu seyn. Wohl hätte er Lust, sich einesTags ebenfalls von dem letzten« schildern zu lassen.
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In demselben Schreiben ist von geschichtlichen Dar-stellungen die Rebe, welche Raphael damals fürein Badehaus des erwähnten Kardinals zu Ruberamalte. N. V. p. 134—36.
Daß Ravhael sich auch mit der Sculptur ab-gegeben , gründet sich aus einen Brief des GrafenCastiglione (152z.) an Jul. Romano, worin erdiesen befrägt: Öb er den Knaben aus Marmorvon Raphaels Hand noch besitze, und um welchenäußersten Preiß er solchen entlassen könnnte? (I. c,lOi.). Und F'iorillo I. rc>8. bemerkt, baß Cava-ceppi in seiner: knccolta d'anticlre 8tatuc Vol. I.I'ab. 44. einen kleinen Knaben, der todt auf demRücken eines Delphins liege, ebenfalls für eine,von Lorenzerro ausgeführte Erfindung von San-zio ausgebe, was vielleicht das nämliche Werk seynkönnte, von welchem Castiglione spricht. Noch ist in ei-ner Auschrist von perr. Bembo an den schon erwähn-ten Kardinal diSt. Maria in porrico (freylich un-verständlich genug) von einer kleinen marmornen Ve-nus die Rede, welche der erstere sich von dem letzter»sehr artig auskittet, und wobey Raphaels Name(man merkt aber eben nicht, ob als Künstlers,oder vormaligen Besitzers, oder Vermittlers desHandels?) znm Vorschein kommt. I, c. p. 135.
Ein gewisser polydor Paper« aus Venedig (wie es scheint vornehmer Dilektante) schreibt (1544.)an den Maler Z. L. Benederro von Ebvli (sei-nen Kunst-Klienten) und ertheilt ihm, wohl unge-heuer übertriebene Lobsprüche.über dessen Copieder ^aphaelischen Verklärung; besonders über dieLebhaftigkeit der Köpfe. I. c. p. 174.
Mariette in einem Briefe an Borrari (1765.)spricht von einer H. Familie (g> hoch, 2 1/2/ br.),auf Schiefer gemalt, von fünf Halbfiguren, alle innatürlicher Größe: Madonna mit den beyden Kin-dern, St. Elisabeth, und im Hintergrund (glaubeer) einen Engel. Für dieses Bild, das man füreinen Raphael ausgebe (weit wahrscheinlicher abersey es von Fra BarrholomLo), habe man anfangs30,000. Fr. gefedert; jetzt könnte man es für 6000.oder noch darunter haben. Es sey von genauer,geschmackvoller Zeichnung, lebhaftem, etwas aufGelb zielenden Colorite, und sehr markigt behan-delt, leider aber an einer Stelle zerbrochen undwieder gekittet. Neberhaupt halt Manerre dafür,kein anderer Künstler habe sich, wenigstens in eini-gen seiner Bilder, Raphael so genähert, alsBar-rholomao. I. c. p. 269. 272. 273—74.
Wieder Mariette in einem ander» Brief auBorrari (1765.) bemerkt, daß um diese Zeit aufeiner Versteigerung zu Paris eine schöne Zeichnungvon Bsphael freylich mit izoo. Fr. — dann aberauch so manche von niederländischen Künstlern, diebesoffene Bauern, Vieh, oder ein Landschaftgendarstellten, ebenfalls für 8—yo°. Fr. bezahlt wor-den. I. c. p. 284.
Eine sehr gute Charakteristik von Raphaelseigenkhünilichcr Kunst, in allen Dingen (zum Theilim Gegensatze mit seinem großen NebenbuhlerDuvnaroti) Maaß und Ziel zu halten, lesen wirin einem Briefe von Ludovic Dolce an einen ge-wissen Caspar Lellini (1. c. VI. p. Iv8. et seqq.);und glauben in Manchem, was wir oben in denMengsischen Gedanken über unsern Künstler an-geführt haben, mehr als Eine Reminiscenz ausdieser Zuschrift zu finden.
In einem Briefe eines I. B. pagg, au einenHier. paggi (bat. Florenz 1691.) heißt es: „Ra-phael pflegte zu sagen: Der Maler müße nichtallein die Dinge machen, wie sie die Natur macht,sondern auch, wie diese sie machen sollte (?)."I. c. VII. p. 213.
46Z) Mehrere andere sind schon, bey mancherley VeranlaKungen oben, theils im Terte, theils in den Bemerkun-gen angeführt worden.