Band 
Zweyter Theil [3].
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1600
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r6oo Seletsky.

Seleesky, s. Seletzky»

* Geleucus. Sein Silenskopf befand sich

im Cabinet Cerreiani zu Florenz , ck Nach

dem: /llmavacb Ȋs kom 1810. lebte er zwischender HO. und ISO. Olympiade.

Selfisch s. oben Seelfisth.

Selb ein (I.), s. obigen Selbem.

. Selig (Friedrich Wilhelm), lebte noch 1802.als Major bey dem Kadettencorps zu Cassel , undwar zugleich Ordentliches Kunstmäßiges Mitgliedder dortigen Kunstakademie. Hessenkassel-scher Gtaars - und Adreßkalender 1802.Wahrscheinlich ist er die nämliche Person mit dem-jenigen Wilhelm Selig, der zu: Oeacriptionlies Lbäteaux 6 e Wilbelmaboebe pres 6 e 0 s 8 -

sel (ib. 1805. 8°.) eine Vignette mit der Vorstel-lung des großen Aquädukts gezeichnet hat. Zu-verläßig gab unser F. W. unter dem Namen ei-nes Hessischen Jngenieurlieutenants, einen, vonWeise 1781. gestochenen Plan von Cassel .

— — (Johann Daniel), Capikain, Wege-und Drücken-Ingenieur zu Cassel ; wie er in demCassel scheu Staats u. Adreßkal. auf 1802.angegeben wird. Vermuthlich der Sohn des gleichvorhergehnden Friedrich Wilhelms.

— — (Wilhelm), s. oben Friedr. WilhelmSelig.

Selim III. türkischer Kaiser; geb. 1761., aufden Thron erhoben 1789. und gestorben (strangu-lirt?) im Jahr . . . Derselbe hatte sich, vermögeder Verbindlichkeit, daß jeder Muselmann einHandwerk verstehen muß , der Malerey auf Mous-selin gewiedmet. Sein Bcysviel brachte dieseKunstgattung in der Türkey bald zur größtenMode.

* — — (Johann a). So heißt irgendwo selt-sam genug verstümmelt Johann Asselpn.

Gel, na und Selino (Ferdinand). Und sohie und da, durch Druckfehler, der unten folgendeF. Selma.

Selke (H.). Ein solcher (ob selbst ausüben-der Künstler, ist uns unbekannt) gab 1787. ge-meinschaftlich Mit Billinger : Eollection ospittzretck'mAS alter tke rnc>8t celebr. painrinAa abOu 85 eläort'.

Gell (Johann Daniel), Maler zu Gocha uni176V. „Vermuthlich " (bemerkt einer unsrer Freunde)„ein suborvinirter Künstler", da er in der Feuer-ordnung des Gothaer - Stadkrakhes von 1766. S.07. unter denjenigen vorkömmt, die zum Wasser-tragen bey den Spritzen bestimmt waren. (Fragtsich noch, ob diese Beweisarl gültig sey?)

*Sellajo (Jacob del), arbeitete zu Florenz ,Pisa und in andern Städten von Toscana schonum lö^o. a. Kam 1811.

* SeUari (Franz), lebte noch 1370»

«acü a. 1810.

Seile (Gottfried). Ein solcher hak zu seinemBuche: lli8toi'ia naturaÜ8 1'ereciini8 t.'prajecti»6 Üben. 17Z5. 40,) zwey von L. Wydom radirteKupfertafeln, selbst nach der Natur gezeichnet undgemalt. Ebenderselbe lieferte die bekannte Ueber-setzung von Christs Monogrammcuwerk ins Fran-zösische. Gelle wurde zu Danzig geboren, warDoktor der Rechte, lebte zu Göttingen und HalleUnd zuletzt zu Paris , wo er 1767. starb.

Geller (Johann). Ein solcher gab mehrereLand - und Seekarten, so wie auch Schriften überdas Seewesen um 1670. zu London aus Licht. (lfre.

Seilers (Carl). Lauzi (lüll. ters. II. Zss.)nennt ihn, wohl richtiger, SeUirro. Von seinenLebensumstanden ist wenig bekannt; bloß weißtman, daß er ein Schüler von Hanmbai Carracci war,

Sellier.

und zu den bessern Zöglingen dieser Schule ge-zahlt wurde.

Gellt er (Ludwig). So nennt Basan (Lst.sec.) einen Kupferstecher § geboren zu Paris 1757.der mehrere Architekturblatter geliefert habe. Ober schon der gleich unten folgende seyn kann, der1767. an den Vovaße.8 ä'ltalie arbeitete, ist unsunbekannt; doch bey Lasan's so oft fehlerhaftenAngaben der Geburtsjahre leicht möglich. S.auch den unten folgenden Art. Sellier, Vaterund Sohn.

— — ( ). Nach einem uns sonst ganz

Unbekannten dieses Namens hat P. Landry 1766.ein Bildniß Guy's du Val, Herrn von Bonnevalgestochen.

— — ( ), ein Kupferstecher dieses Na-

mens, arbeitete um 1776. an dem bekannten Pracht-werke der Vo^a^ea ä'ltalie, und sieht man dortvon ihm, neben Anderm, ein mit Bertaud gemein-schaftlich gearbeitetes Blatt: Vue Interieurs cie1'L^li8e cie 8t. Philippe Reri a blaplea. Ober vielleicht mit dem oben angeführten LudwigSellier Eine Person sey, ist uns unbekannt.Wohl aber ist er Derselbe, der im Hlmsnack <iesLesux Hrt8 180Z. wieder unter den damals znParis lebenden Stechern, und zwar von Natur-geschichte erscheint, und noch 1806. die Blätterzu den: Plante8 equinoxiale8, recueilliea auiVIexique äcc. gab, welche einen Theil der Voz's^s«le iVI.M. ^lex. llumbolät et Aime konplanckausmachen. S. auch den gleich folgenden Art.

— — ( ), Vater und Sob», Kupfer-

stecher zu Paris ; ohne Zweifel keine Andern, alstheils der obige Ludwig, theils der gleich vorge-nannte Stecher zu den Vo^aße ä'ltalie. Donihren übrigen, zumal naturhistorischen Arbeitenkennt man in: MonadelpliüV

classia cll88ertatic>ne8 äeeem (Maärici 1790.^mit 298. Kupfertafeln, die bald alle vom Verfa>-ser gezeichnet und Meist von Sellier (ob dem Va-ter oder dem Sohne, ist uns wegen Mangel augehöriger Bezeichnung weder hier noch bey denfolgenden Werken bekannt) gestochen sind. — Eben-desselben lcone8 et äeaeriptionea plantarum(Nsclriä 1791 ff. Fol) nach Cavanilles Zeich-nung von Sellier u. a. gestochen. — /' 7 /rritrer8tirp68 nocse auc minus co^nitse (Paria 178/j.178h. qr. Fol. 6 Hefte), von mehrcrn Zeichnernund Stechern; neben Andern von Sellier. —K. D5-/0»tarnen klora atlanrica < Paria an VI-4°.) in mehrern Theilen mit vielen Kupfern, vonverschiedenen Künstlern; mben Andern von demunsrigen — Oeseription äe8 plante«

nouvelles et peu conuues cultiveea äana 1sjarciin äs ). N. Oels (?aN8 an Vlll. sol.)Auf den Kupferblattern hiezu, die gleichfalls meh-rere Künstler lieferten, bemerkt man die Signa-turen: ä'e/üer sc. und §e//r'e»- lila 8S. (Sämmt-lich so eben rubricirte Kupferbücher hakten wirunter Handen; bey den nachstehenden verlassenwir uns auf andere Anzeigen), J'ableau

<lu re^ne veo(ets1 8elon ls metkocie äs jnaaieu(Pari8 an v^l. 1799.) mehrenthcils nach Zeich-nungen von Redoute; ferner: plore cie jeuneapei-sonnes 18.und endlich in dem von Richardverbessert herausgegebenen Oictionaire elemev-taire äe llotaniqne P. Srü/iarci (Pari8 an Vll.)Noch heißt es irgendwo daß Sellier 1790. nachGateau , ein sehr groß Folioblatk: Monumentpour la Kevolution gestochen habe» Ausdrück-lich aber werden in den dlonvell. cle8 ^tt8 ll.ili8. (i8oZ.) Sellier, Vater und Sohn, als Mit-arbeiter für's fünfte Heft der: ^nni,le8 ön Mu-8enm <l'lli8toire naturelle, nach den Zeichnun-gen von Redoute u. a. und I. c. 349. wenigstensEiner von ihnen, nebst mehr Andern, als Stecheran zwey um dieselbe Zeit erschienenen Werken vonB. Faujas de Samt Fond (ttintoire naturelleäe ia Monta^ne <ie 8t. Pierre <ie Maesi riebt.