Band 
Zweyter Theil [3].
Seite
1647
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Singleton.

seyn *). Desto sichrer ist es hingegen unser

H. Smgleron, der in Mmkler's Katalog einneuerer, doch schon um 1780. zu London blü-hender Gattungsmaler heißt, von welchem dortangeführt werden: Nks Vrsar os tke ?arjzh re-ceivinz; bis l'irbes (1790.) und dessen Pendant:Bbe Ornate c>f tke ?arisü retourn '6 srom Out^( beyde aus dem Kabinek Kerkmann) von T. Durkeschön punktirt. Dann: Bks kar - Varä (jungeBäuerin, die sich im Hühncrhof mit einem Mäherunterhält); tbs /Lte-sjouss-Ooor (Mädchen,das einem jungen Bauer den Bierkrug reicht);6 mnA to Market (Bauermädchen, das auf denMarkt geht); OominZ to Market (RückkehrvomMarkt, lauter schön punktirte Blätter (179»91.)von W. Natter); Oingo anä Oovvslrp (aus O-Keefs sprenkle hurpriss), von Edm. Scott, eben-salls in punktirter Manier 1788. Dann ander-werts: David Simple (wahrscheinlich nach Fiel-ding), von R. Lawrie (1788.), und Serena vonW. Bond (1790.), beydes punktirte Blätter,«rstres auch gefärbt.

Singleeon Cop!ey( John). S. ssoplep inden gegenwärtigen Zusätzen; ein Art. der in den künf-tigen noch namhaft zu ergänzen ist. Nach ihm **)geschabt hat, neben Andern, Val. Green: DenHayfisch der einen jungen Bootsknecht aufspcisenwill, was wahrscheinlich iu einer Kopie eben diesesBlatts von M. Picquenot (sehr empfindsam)

l'hlero'rsms 6 u sentimerrt. on ls z'eune OspaZ-nol, sacrve 6 s la 6 snt ä'un reguin rubrizirt ist.

( ). So heißt auch bey Dallarvay

I . 126. ein Englischer Edelmann aus der GrafschaftGlocester, Archilecrur-Dilettant (wir glauben ausder letzter» Halste des XVIll. Jahrhunderts),nach dessen Zeichnung die Kirche zu Glocester er-bauet worden.

Sl'nibaldo von Perugia . So nennt Fi'o-rrllo I. 83 . einen uns bisher unbekannten altenKünstler, Schüler von P. Perugino, der um : 5 c>^.geblühet habe, und von dessen Hand man verschie-dene Bilder zu Gubbio finde.

Sinners. So werden etwa irrig die obenangeführten Summers geschrieben.

Sttinglevoicz, s. unten Smuglervicz.

Srnove ( ). Nach einem Künstler dieses

Namens hat, in neuern Tagen, Mixelle der Jün-gere 7. BI. Oeuvres 6 s !a Misericorcis, jedeszu 3 . Fr. schwarz und 6. Fr. colorirt gestochen.

* S>ntes (Joh. Baptist). Von ihm kenntman eine» St. Anton von Padua nach Calan-drucci, Jupiter und Leda nach Maratti, einen St.Johann von Nepomuc (als Titelblatt zu den0 anc>nt 2 atic>nl 8 desselben), nach A. Masucci, eineMadonna nach S. Memmi (1008. gemalt), einenHeiligen mit Engeln nach A. Odasi, einen stig-matisirten St. Francisc nach F. Lrevisani; dannmehrere Heilige u. s. f. ohne weiter» Namen, alsden seinigen. Zu den in Rom 17Z2. erschiene-nen Werken des Ephraim Syrus hat er ebenfallsdas Bildniß dieses Heiligen, und die Vignettengestochen. Vieles in Vaillants Xumismata lmper.l^vman. prsestantiora. lkom. >7/^3. und endlicheinige der Malerbildnisse des Museo Fiorentino,so daß er wenigstens 17^-- vielleicht »och um 1762:sich unter den Lebenden befand.

Sintzenich. 1647

Sl'ntzenl'ch oder Sinzenich (Heinrich),um 1809. noch lebender Kupferstecher zu Berlin ,Mitglied der Königl. Preußischen Akademie der Künste , geb. zu Mannheim 1762. Dort lernte erdie Ansangsgründe seiner Kunst, und gicng dann1776. aufKosten seines Churfürsten nach London ,wo er sich unter Bartolozzi bildete, und die ver-schiedenen Manieren, nach englischer Art i» Ku-pfer zu arbeiten und abzudrucken, studirte. I. I.1779. ward er zurück nach Mannheim berufen undzum Hofkupferstecher ernannt. I. I. 1790- erhielter die Erlaubniß nach Berlin zu reifen, wo er vonder Akademie als Mitglied aufgenommen ward,und einige Platten für Pascals Verlag arbeitete.Von da an hielt er sich meist zu Berlin , e,neZeit lang auch zu Dresden azif, wo er, und seinnachfolgender Bruder perer 1796 und 97. als(doch wohl ehemalige?) Scholaren oer dortigenKunstakademie erscheine». D res d. zur Rennin.s. Häuser 1797. In jünger» Tagen nahm erseinen festen Aufenthalt zu München , wo .r ,eio.noch lebte. Liporvsky Von ihm kennt man emeMenge Blätter des verschiedensten Inichaiks , wel-che meist in punktirter Manier gestoa n, schwarz -braun oder gefärbt abgedruckt winden, und denenglischen Blättern diewr Art wenig weichen durf-ten. Rost 1 l. Z2-j. Die lwßte Likter nur derselben.findet sich bey Lstteu e! ll (1789), was er näm-lich seit seiner Rückkehr aus England bis 1787.noch in Mannheim gearbeitet haue; dann im fss.A L- mit Wenigem vermehrt. Oons. Rost l. s.32526. u. den tVinkierschen Gantkatalog, verbun-den mit einem Verzeichniß meines sel Vaters.Nach diesen verschiedenen Quellen wären die Mei-ster, nach welchen er gestochen hat: Bach, Derg-hem, Fräulein von ^crch, Brekcleucamp, leBrun,P. Caliari, H Carracci. R Carriera , Jl B. Ci-priani, A. Graf, E. Dolce, A. Hickel, A Kauf-mann, Kehrer, B. Lutti, R Mengs, Minx, B.della Porka, Rembrandt , Rubens , R. Sanzio,Schnorr, Schröder, M-Schurmann, Scouians,Seidel,nann, F. Soiimena, Weitsch, Zampieri.Die ältesten uns bekannten sind: Das Bildniß derKaiserin Eakharina >k. (1,72 ) somit vor scineeReise nach England, und, ohne wettern Namettals den seinigen, irgendwo rubrizirt: 6'apresnaturs (?). was doch wohl auf ein gemaltes Ur-bild deuten soll. Dann Thiere nach Berghem(1775.), vielleicht in England gefertigt -j-). Hier-auf folgen die Menge Blatter vo» ,780 - 87. zuMannheim gearbeitet. Hwr nennen wir von Bild-nissen nur diejenigen der Fran von la Röche nachBrcckelencamp, der Schauspielerin Brandes, alsAriadne, nacN Graf, und R. Mengs, nach ihmselbst (was Slnzenlch für emes seiner beßcenhielt). Dann aber von Geschichtlichem wirnenne» hier nur dasjenige nach großen Meistern):Magdalena, nach leBrun; Maria mit dem Kindeund St. Johann, nach P. Caliari; A:temisia,nach H. Egracci; einen Christuekops, e ne Ma-donna, Phyllis die ihrem Lamme liebkost, alledrey »ach Carl Dolce (man merkt, welche Urbil-der für sein Herz und seine Kunst anziehend wa-ren ); eine Madonna, die das Kind auf den Knieenhält, nach B. de la Porta; ein H. Bischof, dessenLeichnam die ihn berührenden Kranken heilt, nacheiner Zeichnung von Raphael ( damals im Zeich-nungszimmer zu Ma, Heini); St. Eäcttia »achZampieri. Zu seinem Neuern d. h. von 1787. an)scheint zu gehören: Das Bildniß der PrinzessinLouise Wilhelmine von Preussen, nach Schröder;

*) Dieses Bild, mit seinen drey Pendants: Tippn Sabebs Tod, dessen von seiner Familie erkannte Ko-per,und die Auslieferung seiner Sohne, kennt man gestochen von Schiavonctti und Cardon, und heißen in derAllgem. Runsrzeit. i8oz. lV. Lo-^u. 105. wie viel anderes Aevnl-ches danals zu London erichlenen s:Buntes Spielwerk, zur Belustigung für große und kleine Kinder. Das Eure (wird dann fortgefahren) sindReminiscenzen, wie dann das eine darunter gar lebhaft an den Besuch Aleranders bey der Familie desDarius erinnert. Be» den sarbigrcn Abi»kicken lrißt sich nun vollends an Bestinmilheit der Umrisse, Nüancc»des Abdrucks,.Harmonie, u. s. f. nicht renken."

2n) Andre sagen wieder (glaubwürdiger) nach Heinrich G. so wie hingegen wohl eher unserm John eine Geburtzugehören wird, welche H. Kingsbury in Schwarzkunst geschabt hat.

t) In Meufel's Misse«. XV. -8z. heißt es ausdrücklich, daß er Mehreres in England gestochen habe.

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