»66c> Smith.
nach Pope, die damals überall spuckende Lottean Werkhers Grab, u. dgl. die denn doch beyBrandes bloß mit: belle! abgefertigt werden,diese theils in Schwarzkunst, meist aber punktirt,schwarz oder braun abgedruckt. Dann ebenfallsin diesen Manieren <1774 — 89.) Aehnliches nachI. Barry, W. Begg, W. Berchy, W. Bunbury,
G. Carker, R. Cosway, B. van der Sucht, R.Home, N. Hone, I. Hoppner, Th. Jones, I.Kitchington, C. Knigth, W. Lawranson, Mor-timer, Th. I. Northcote, I. Opie, W. Perher,
G. Romney, A. M. Rymsdyck, S. Shelley,
H. Walton, F. Mbeakly, I. Wright, I. Zoffani,u. s. f. von welchen besonders: Der Barde (nachder Ode von Gray) nach Jones, bey Rost einschönes Blatt heißt. Endlich (1781 — 85.) fünfBlatter nach H. Füßli: Lear und Cordelia, diedrey Hexenschwestern, und Lady Macbeth (nachShakespeare); Belisar und Parcival, unter deinZauber von Arma (nach dem Provenzalen Kyow);Ezzelin von Ravenna vor dem Leichnam seinervon ihm aus Eifersucht ermordeten Gemahlin,wovon das lUrbild damals zu London , wegender (carricaturirten) Stärke des Ausdrucks undder Wahl der Beywerke, großes Aufsetzn machte.Noch in neuern Tagen (180Z.) nennt die AUg.Runstzeit. S- 207. von I. R Smith (dochohne Zweifel von dem Unsrigen), als neu: LadyElisabeth Gray bittet Eduard IV. um die Zurück-gabe der Ländereyen ihres Mannes, nach We-stall, ein Blatt, welches in Deutschland 11 fl.kostete. Gestochen hinwieder nach unserm Künst-ler haben, in punktirter Manier, Bartolozzi : a I.aec-turo on daäilin^; I. Hogg: tke krsil 8isters,und Liacle öroxvn snä Lair; C. Knight: tbeMstck-IZo^, und tbe Vrimro8s 6irl; R. M.Meadow: l'»ttention und l'Insttentlon; Mon-tigny: (lTcitia, in Farben; I. Nutter: tke IVIo-ralist; W. Ward endlich: Annette et hubin(nach Marmontel). Lauter schone Blatter. InBusch Almanach der (jährlichen) Erfindun-gen (Erfnrt 1804.) S. 378. lesen wir, daß ein
I. R Smith (ohne Zweifel wieder d. unsrige) dieErfindung gemacht, Kupferstiche mit Oelfarbenso zu koloriren, daß sie Oelgemälden gleichen;welche Kunst späterhin auch der deutsche Prestel,wie wohl mit etwas verschiedener Behandlungentdeckt habe.
Hmith (Johann Thomas), s. unten Tho-mas Smith.
— — (I.), ein neuerer englischer Bildhauer,gab in 1807. einen Plan zu einem Monumentefür den Admiral Nelson, welcher den Preis da-von trug, und daher von ihm ausgeführt, undzu Guidhall, dem Monumente des Lord Chatamgegen über, aufgestellt werden sollte. Eine Be-schreibung davon s. in der Jen. A. L- Z-1808.Int. Bl. N°. 3 o.
— — (J.'B). Don einem Stecher diesesNamens führt der Catalog von Paignon-Di-jonva! das Bildniß der Mistriß Damer (1778.)nach Reynolds an.
— (I- I). Ein neuerer Englischer Ma-ler. Von ihm sah man auf dem Londner-Salon1802. mehrere Bildnisse in ganzer Statur; nebenAndern ein sehr ähnliches des Französischen Ge-nerals Andreossi.
— — (L.). So heißt in dem Verzeichnißdes Schmidtischen Kabinets zu Kiel (1809.),ohne Weiteres, ein fürtreflicher Seebataillenmalervon angenehmer, lebhafter Färbung, von demsich dort zwey Bilder auf Leinwand befanden.Im Register wird der Vorname mit Ludwigrubrizirt.
— — (M.)> So heißt irgendwo (wir fürch-ten aber im Taufnamen irrig) ohne Weiteres,ein guter Englischer Landschaftsmaler, von dessenArbeit auf dem Londner-Salon 1808. ersichtlich war.
Smith.
Smith (R.). Von einem solchen gestochen,findet man mittelmäßige Blätter zu A. de laMotnay's Reisen, welche Türkische Sitten undGebräche darstellen.
— — (R. A.). Von einem Stecher diesesNamens führt der Catalog von Oaignon-Dijon-val, zwey in Farben abgedruckte punktirle Blät-ter (1788.) nach G- H. Morland an, welche länd-liche Beschäftigungen (eine Dame die ihre Küch-lein speist, und eine zweyte, die ihre Blumenbewässert) darstellen.
— — (Samuel). Ein solcher hat, dem Ka-talog vonMinkler zufolge, in 177g. einen Sturm,mit Ruinen (?) staffirt, nach Ph. I. Loutherburggestochen. Eben so kennt der Katalog von Bran-des ein sehr schönes Blatt: Den liegenden Engli-schen Hund nach I. Milton, von Th. Cook undeinem S- Smith (der wohl dieser Samuelseyn wird) gemeinschaftlich; und Rost IX. 255 .einen Abend von Woollet, und wieder einem S.Smith nach H. Swanefcldt; nach F. Zuccerellieine mit: Moses aus demWasser gezogen, staffirte sehrschöne Landschaft (1786.) und Basan (Lä. sec.)Mehreres, nach Gelee. Ob dieser noch lebe, istuns unbekannt Wenigstens wird von ihm inLssieusel's Arch. I. ( 3 .) 29 — 5». als eineNeuigkeit (i 8 u 4 ) ein Landschafis-Dlatt nach R.Wilson, mit der Fabel der Niobe staffirt angezeigt,worein W. Sharp die Figuren gestochen, und bey-gefügt : Man lasse sich aber durch den berühmtenNamen Sharp nur nicht tauschen. Der Land-schafter (eben der Unsrige) hat zwar hier und daeinzelne Parthicen so ziemlich gut bearbeitet; aber imGanzen ist sein Grabstichel viel zu malt, beson-ders im Gewölk, und das Wasser ist ihm vol-lends mißlungen."
— — (Thomas). So heißt bey Rost IX.17Z. 8. v. Vivares, und im N)mklerschenGantkatalog, ein Englischer Maler und Kupfereyer,gebürtig von Derby, der um 1740. zu London geblühet, und durch seine landschaftliche Ansich-ten verschiedener Gegenden von England sich rühm-lichst ausgezeichnet habe. Die beßte Litteratur,der theils von ihm selbst, theils von Andern,wie Benoist, Chatelain, Elliot, Granville, I.Mason, G. Perry, Roberts, G. Scotin und F.Vivares nach seinen Bildern oder Zeichnungengestochenen Blättern, befindet sich in gedachtemGantkatalog S. i 54 — 57 - und 222. Dieselbendatiren sich von 1742 — 69. wo er noch gelebt zuhaben scheint. Es sind ungefähr 20. an der Zahl,die er in eigenem Verlag hatte. Darunter wer-den besonders diejenigen von Mason und Viva-res (von dem erster« z B. der Wasserfall HighForce), dann die vier Seen von Cumberland,von ihm selbst geetzt, schöne Blatter genannt.Der Katalog von paignon - Dijonval nennt,wahrscheinlich irrig, diesen Künstler als ältestenBruder von Georg und Johann Smith vonChichester , und setzt sein Todesjahr in 1768.Dann führt er von und nach ihm ungefehr die-selben Bläser, wie Vinkler, mit Daten von1744—69. an, wo er, gemeinschaftlich mit Elliotnoch sechs andere mit Pferden auf der Weide,in der Reitschule und im Wetterennen gestochenhätte. Als man das Parlementshaus zu London 1800. reparirte, und hierdurch die alten Gemähldeund Zierrathen zu Grunde gingen, so war er derEinzige, der vorher die Erlaubniß erhielt, solcheabzeichnen zu dürfen. Er ließ diese Zeichnungenmit Beyfall in seiner Behausung sehen, und wargesonnen, dieselben mit einem Tepte (der sich aufdie Geschichte der Malerey und gothischen Archi-tektur beziehen sollte) Heftweise herauszugeben;wozu sich denn schon viel angesehene Subscriben-ten gefunden hatten. In i 8 o 5 . heißt es, daßnächstens bey John Sidney Hawkins zu London ,17 Blatt in 4^. davon erscheinen würden-st'ks picture ok honclon sor. i 8 o 5 . I>oncl. 12^
p. 274. Das gleich vorgenannte Werk, welches