Band 
Zweyter Theil [3].
Seite
1711
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Stamati.

Aamel L'ta/pae-'t ^rcüitests 6s la vills, ori-ßinsl; Is Plan 6'^M8te16siri avsc son nouveau3Ugrsn6l88emsnt, 83N8 mai 80 N 8 ; und avec Is8insi8c>n8 ; I'Ho8te1 äs vills 6'Aw8tsl6sm, ori-ginal, con8l8t. en 2 . ?1an8 avec Ie8 pignori86u 6evant, 6u Kerrien st 6e8 6sux co8ts5 ;endlich 1s Magazin 6s l'^6mirsuts ä -Vnstel-6am, original, con5>8t. en 2 klang. In .fi-lipps von Zesen Beschreibung der Stadt Am-sterdam (daselbst 1664. 16°. S. 58g.) heißt esvollends, daß unser Stalpaert gemeinschaftlichmit Jac. von Campen den Bau des prächtigenAmsterdamer - Rathhaufts, der von 164855.dauerte, angegeben habe. S. auch den gleich vor«hergehnden Art.

Seamati (Stephan), ein aus Marseille ge-bürtiger ausgezeichneter Meister, in der vor un-gefähr 4«. Jahren zu Rom von Aug. Rosa (einemNachkömmling von Salvator Rosa ) erfundenen,dann von Chichi, einem Nebenbuhler desselben,so wie späterhin von dem Konditor May, demKaufmann Tellermann u. a. fortgesetzten ange-nehmen Kunst, Denkmal« der alten ArchitekturinModellen von Kork nachzubilden (seither Phello-Plastik genannt). In L. A- Millrn's Vozra^e6an8 le8 DspLrbemen3 6u IVl>6i 6e la krause!II. 2gi. ff. wird gesagt: Daß er vorzüglich dieMonumente des südlichen Frankreichs zu seinemGegenstände erwählt habe, und aber dabey be-dauert, daß er die Zeichnungen nicht selbst an Ortund Stelle entwerfe, sondern mehrentheils nachden sehr unrichtigen Kupfern bey Montfaucon u.s. f. darstelle. In 1804. hatte Sraman schonverfertigt: Den Triumphbogen des Septimius Severus , den des Constantin, den Tempel derVesta, die Ueberbleibsel des Tempels der Eintracht,und die des Tempels Jupiter des Donnerers,das Grab des Nero, die Pyramide des Caj. Eexkus , das Pantheon, u. s. f. zusammen über00. Stück, welche I. s. alle benennt sind, undworunter indessen die meisten Römische, nicht Fran­ zösische Monumente zum Vorwürfe haben. In1808. stellte er zu Paris ein ganzes Kabinet vonvollends 4». solcher Darstellungen aus, unter wel-chen sich dann, neben mehrern der Obigen, auchdie Maison quarree von Nismes, die Gard -Brücke und der Thurm zu Pisa befanden. Der-gleichen Arbeiten von den obgenannten theils ita-liänischen, theils deutschen Künstlern, sieht man,biesseis der Berge, z. B- zu Kassel und Gotha ,in der Schweiz zu Zürich bey Salomo Gcßner'sErben, u. a.

Srambacchl (- ), mailändischerGeschichts-maler, verfertigte i. I. i8o3. ein großes allego-risches Bild auf den Frieden zu Amiens , wo derHeld natürlich der Stifter desselben, Bonaparteist. Auf Befehl des Viccpräsioenten Melzi wurdesolches im Regierungspallaste zu Mailand öffent-lich ausgestellt, /em//. xnü/.

Sramborzy ( ) pinxit So ist ein von

einem Ungenannten, vermuthlich in der erstenHälfte des XVIII. Jahrhunderts, in qu. Fol.radirtes Blatt bezeichnet. Dasselbe stellt eine Zi-geuner- oder Räuberfamilie in einem alten Ge-mäuer dar; im Vordergründe eine Alte, die einenJungen kämmt.

Sea irrer (Christ.). Der bekannte Herausbenennt, in einer Zuschrift an Tenzein (diedieser seinem Sächsischen Medalllen-CabinetteTh. I. vorgesetzt hat) folgende, uns bisher meistUnbekannte, als sächsische Künstler, auf welcheTobias Wost (sehr seltene) Medaillen geschnittenhabe. Sie sind: 1°.) Hans Has, Lo»8. Or«8-6s,,8i8 (die Dresdner -Gelehrt. AnzeigenJahrg. 1/49- S. 3/. sagen: Hans Has Lons.Ors86en8i8 (esiiA.) /Z v. A»ne Hans Häsin, geb.Nigrerin sst. 67. i5g4- (eilig- unilat.). 2°.'30.)Christian E'idler und Michael Freuding, beydeRahler. 4°« 5°. 6°.) Valentin Grafner, Peter

Stamm. 1711

Baumann und Urban Gcheneweis sämmtlichGoldschmiede. 7°.) Georg Hahn. 8°.) CasparSchall Ors86. (die Dresdn. Gel. Anz. l. s.S. 3g. sagen: Caspar Schallius I)rs86. wt. 27 .r583. (eAg. unilat). 9.0) Christ. Stamer.Alle diese leider nur auf eine so unbestimmte Artangeführte Künstler, müßen in oder um dem letztenViertheil des XVI. Jahrhunderts gelebt haben.Auch aus «5- Schlegels Lebensbeschreib.des Superintendenten Dan. Greser (Dres­ den 1698. 12^. S. io3.) ersehen wir, daß i5gi.in dem Rathe zu Dresden saßen: Johann Has,Bürgermeister; Urban Schneeweiß u. s. f. AlleAnzeigen vereinigen sich überhaupt dahin, dasletzterer der richtigere Name des obigen Schene-weis ist.

Sramford ( ). So heißt bey Fiorillo

V. trotz. ganz ohne Weiteres, ein englischer Bild-nißmaler, der in 1770. gestorben sey.

Stamm (August Ludwig), Zeichner und Ku-pferetzer zu Leipzig , geb. daselbst 1734. Don ihmfuhrt der winklersche Gantkatalog von geetzlenBlättern an: Eine sitzende, fast nackende Nymphe,nebst etlichen Gatlungskopfcu, ohne andern Na-men als den seinigen; einen jungen Savojard mitseinem Murmellyier (lauter kleine Blatter . DannTilus, RembrandtS Sohn, nach demselben; einenreuenden Petrus, »ach G. Reni (diese beyden inFol.). Von colorirte» Blättern hiernächst: VierCostumeö von Altenburgischen Bauern und Bäue-rinnen; Ansicht von KonigSstein, und zwey der-gleichen von Dresden . Die datieren dieser Blat-ter sind es von 177080. Ein Urtheil darüberwird bey AAnkiern nicht gefällt.

(Johann Gottlieb Samuel, s.b. Gott-lob Samuel, gewöhnlich nur Samuel), ein nochum 1811. in Dresden lebender Landschaftsmalerund Kupferstecher, geb zu Meißen 17(17. einesWeißdrchers Sohn an der dortigen ChurfurstlichenPorzellan- Fabricke, Schüler von Klengel von178389. Alsdann gieng er nach Waldenburgzu dem Fürsten von Echönburg, und kehrte vonda 1793. nach Dresden zurück. Er zeichnet inKreide, bunccn Saflfarben, in Gouache und Se-pia, und malt in Oel. Von ihm heißt inMeusel's jJ. L- L. «Die Manier, en l'Eau,oder mit bloß durchsichtigen Wasserfarbe» zu ma-len, soll noch kein Künstler weiter gebracht haben,als er." Bey der Kunstausstellung zu Dresden i79'l- sah man von ihm zwey Kopiern nach RuiS-dael, und eine »ach Dietrich, lavirt und kolorirt,wovon die kleinere »ach Ruisdael die beßte war,(Meusel's hs. Mus. S. 258.); späterhin wie-der andere, nach Berghem, Both, Gelee, Por-ter, Dernet, in bunten Saftfarben ober auch inSepia getuscht. Andremale Verschiedenes »acheigener Erfindung. So in neuern Lagen auf demSalon von i8o5. eine gebirgigte Landschaft mitHirten und Hecrde e» l'Eau gemalt, wovon esin Ebendess. Arch. I. (4.) 11b. heißt:Die-ses Bild mit weiter Aussicht und angenehmerAbwechselung von allen hierzu gewählten Gegen-ständen, und mit sehr artigen Figuren geschmückt,ist in einer angenehmen Färbung, und, was beydieser Manier das merkwürdigste ist, in einemkräftigen warmen Ton dargestellt, welchen manmit den Oelfarben gleich findet." Weiter in 1808.die Seeküsten von Calabrie» nebst dem Fort Scylla,nach dem Urbilde von Vernet in Aqua tinta copirt,und" (heißt es 1. 0 . II. 4. 143)gut gezeich-net." In 1810. zeigte er, neben Andern:, 6. geetzkeParthien aus der Gegend bey Dresden nacheigner Zeichnung; 1812. zwey Landschaften nachder Natur, in Wasserfarbe; dann eine Jagd nachRuysdael und eine Landschaft mit Abendbeleuch-tung, eigene Composition, beydes in Oel. JeneJagd wird im Journ. des Lup. u. d. ModeJum 1812. S. 35g. sehr gelungen genannt; di«letzterwähnte Landschaft hingegen befriedigte, inAbsicht auf Composition und Effekt die KennerZiiiiiiiii s