Band 
Zweyter Theil [3].
Seite
1733
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S t e m.

Messer und der Schecre aus Papier. Nachgehendsentfernte sich dies Vrüderpaar aus Mühlhausen ,»in die Malerey, an uns unbekannten Orten, zuerlernen.

Srem (Jgnatius). So heißt in L- v. W i n-kelmann zsk. Malerlex. ohne Weiteres, einBayerscher Künstler, geb. 1698. und gest. 1746.der schöne Frauenbilder gemalt habe.

Srenrberger ( ). So heißt bey dem

einzigen Gandellrni (wohl apokryphisch) ein Ste-cher, welcher Landschaften mit Figuren und Viehstaffirt geliefert habe.

Sremmer (Mattheus). Von einem solchensollen sich Handzeichnungen in den Händen derKunstliebhaber befinden, Tk/n.

Stempel (A. Fr. Hannibal). IrgendeinVerzeichniß von Kunstbüchern führt von ihm auf:Oecepturn a natura pictorem alias pariter artssua klecipisntein ()sn3s 170Z. 4°.) Was es so-wohl mit dem Verfasser, als mit seinem Bucheeigentlich für eine Bewandtniß habe, wissen wiraber nicht naher zu bestimmen.

Srenbock (Magnus, Graf von), s. obenSreinbock.

* Stendardo, l. s. Standaarr.

Srengel (Gottfried), s. unten Daniel V)e-dekind.

— — (Johann), brachte die walsche ArtimSchreinwerke (eingelegte Arbeit) zuerst nach Nürn«berg, woselbst er die sogenannte güldene Stubeauf dem dasigen Rathhause in dieser Art verzierte.

— — (Mathaus), Bildhauer zu Dresden ,geb. »898. und gest. »839. als Churfürst!. Hof-steinmetz daselbst, wo er in der Frauenkirche be-graben liegt. Michael-Frauenk. S. 281.

— — (Peter), ein Glockengießer zu Leipzig ,wo er »68». (in einem andern Werke auch schon164Z. und noch, als Verfertiger von metallenenEpitaphien-Tafeln ibgZ. zu Leipzig ) genannt wird.Dannhiernächst auch: Benjamin Aoerner in 173..zu Görlitz ; Ioh. Andreas Bachmann in Glaucha17Z8.; Bertold oder Bartholomäus Abendrot!)oder Abendbrot zu Eilenburg in »480. und »488-;Friedrich Roerner zu Sorau 1747. (in einem an-dern Werke auch noch 1764.); Martin Heini;zu Leipzig 1727.; und Christian Copin, der 1787.87. I. alt zu Dresden starb — waren Künstlerdieser Art- Sächsisch. tsuriosiraren-BabinetJahrg. 1787- S. 38 .; l/Zg. S. 42. 184.; 1749.S. 26Z.; 1781. S- tir.; »787. S. 0Z2.; 17VZ.S. 184. u. a. m.

— — (Stephan). So heißt irgendwo, ganzohne Weiteres, ein deutscher Landschaftsmaler,der im XVIII Jahrh, zu Mannheim gearbeitethabe. S. auch den gleich ff. Act.

— — (S de). So nennt der Katalog vonWinkler einen Pfälzischen Maler und Kupferste-cber, von dem man eine Folge von i». schönenBlattern in Querquarto kenne, die den Titel:I.es Lnvirons bleiüsIbLr^ 1771— 73 . tragen,und in landschaftlichen Gegenden, mit Figuren,und theils zerstörten, theils erhaltenen Gebäudenstaffirt, bestehen. Nicht unwahrscheinlich ist die-ser Künstler mit vorgenanntem Stephan Sten-gel Eine Person.

Stengeleinl ), Maler in der Porzel-lanfabrik zu Bruckberg , unweit Anspach, lerntein dieser Fabrik seine Kunst, kam darauf nachFrankreich , und kehrte, nachdem er dort ebenfallsin den vornehmsten Fabriken gearbeitet, nach vier-zehnjähriger Abwesenheit wieder zurück. Er lebtenoch 1789. Mensel I>- wo von ihm vorzüglichLandschaften und Thiere genannt werden. InEbendes. zJ. R. ss. (1809.) erscheint er nicht mehr.

Steut.

* Stengeln, s. sofort Stenglen.

Stenger (Ioh.). So heißt in Meusel'sArchiv I. (».) 366. ohne Weiteres, ein akademi-scher Kupferstecher zu Wien , der bort 1802. 38 . I.alt gestorben sey.

— — (J-)> Und so ebenfalls ein Kupferste-cher daselbst um 1788. welcher Landkarten zu demgroßen Schrämbl'schen Atlas gestochen habe, undvielleicht der Vater des Vorgenannten seyn dürfte.

Stengl (Rosa und Vinzentia), Schwestern,geboren letztre 1761. erstre 1767. zu Amberg , woihr Vater Churfürst !. Regierungsrath war. Beydetraten 1787. in das dortige Salesianer-Nonnen-kloster, und standen 20. Jahre dem Lehramte mitaller Zufriedenheit vor. Bey Frau Salesia vonLilgenau lernten sie die schöne Kunst, mit feinerSeide nach Miniatur und Kupferstichen zu sticken,und vervollkommneten ihr Talent immer mehr.In 1796. schenkten sie dem H. Erzherzoge Carlein gesticktes Gemälde, das in dem Kunstkabinettezu Wien aufbewahrt wird; eben so der Frau Kö-nigin von Bayern zwey dergleichen, deren einesden an der Stadt Amberg liegenden Mariahilss-berg von östreichischen Truppen besetzt, das andereaber das dortige Schloß, wo »800. der Königl.Prinz Max. Joseph geboren ward, vorstellt. Li-porvsky.

* Stenglen, Stengeln, oder Gteng-lin (Johann). Letztrcs soll sein richtiger Nameseyn, geb. 17,8. zu Augspurg, wo sein Vater einreicher Bürger war, und gestorben zu St. Pe-tersburg 177"- von Sterten Runstgesch.S. 43 o. Bildnisse kennt man von ihm nach Ding-linger (des Kupferstechers G. F. Bodenehr) G. C.Grooth, I. I. Haid, D. Klein (Stanislaus I.),M. F. Kleineres, und M. de Meytens; nachletztem» auch einen Bassetspicier: hluslca curg-ruin etc. Dann eine ganze Folge von Bildnissender Russisch Kaiser!. Familie seiner Zeit, und eineandre der Czaare von Rußland , ohne (uns be-kannte») weitern Namen, als den seinigen. Ei-nes der Kaiserin Elisabeth I- nach L. Caravaque inSchwarzkunst nennt FiorlHo II. K. S. II. S. 98.

Srenglin (Emanuel), aus einem ansehnli-chen Geschlechte zu Augspurg, ein sehr geschickterMann in Geometrie, Geographie und Architektur.Nach seinen Zeichnungen hat Wolfgang Kilian 1633. das Rakhhaus, den goldenen Saal unddas untere Pflätz in Kupfer gestochen. Manverwahrt auch in dem dasigen Bauamte von ihmverschiedene geometrische und geographische Hand-risse. vor» Srerren S. 10Z.

— — (Ferdinand), ein Herzogl. Würtem-bergischer Hofmaler aus der ersten Hälfte desXVIII. Jahrhunderts, ist auch durch von ihmgestochene Bildnisse, freylich meist von dunkelenMännern, nach C. Heckel, u. s. f. die mehrernaber ohne weitern Namen als den seinigen be-kannt; so z. B- Herzog Eberhard Ludwigs vonWürtenberg, nach welchen sich ungefähr seineBlüthezeit bestimmen läßt. BaldingersH.Magaz. f. Aerzre I. (1779-) S. 3 »). 338 - 4 ».nennt von ihm diejenige» der Aerzte I. C. Här-tn» in Schwarzkunst, Ä. Gärtner's und R. Lenti-lius, letztres wenigstens nach seinem eigenenUrbilde.

----- s. auch gleich oben Stenglen.

Stenglmair ( ). Ein Kupferstichver-

zeichniß sagt, daß ein solcher nach de Launay:1a Oonsolation äo l'absence inFvl. gestochen habe.

Stent (P.). Ein holländischer Kunstverleger.Bey ihm fand man z. B. das Bildniß des Ma,lers C. van Crayer, von I. Greenwood, woraussich ungefähr seine Lebenszeit bestimmen läßt. NachHeinecke II. 33 (i. war er auch selbst ei» wahr-scheinlich dürftiger Kupferstecher, der z. B. ein

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