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1756. Stoßkopf.
„Abcontrefayti'rung" von 54 Städten Bayerns ,die Städte Vilshofen und Osterhofen aufgenom-men und gemalt hat. Liporvsky.
* Sroßkopf (Martin). Nach von Mechelgeb. zu Straßburg um 162c,. Dort malte er l 65 i.auf schwarzen Stein die beyden kleinen Bilder,von denen das Lez:. spricht, und die sich jetzt imKaiser!. Kabinet zu Wien befinden. Es sind Blu-mensträuße in zierlichen Erfassen', auf Tischen mitbunten Teppichen bedeckt, wobey noch allerhandWaffen, musikalische Instrumente u. s. f. liegen.
Grothard (Thomas a. b. Theodor), einEnglischer Künstler gegen End des XVIII. undAnfang des jetzigen Jahrhunderts, malte Bild-nisse' sowohl als geschichtliche Darstellungen mitvielem Beyfall. Zu feinen beßten Werken gehö»ren: Venus und Adonis, la Fayette im Gefäng-nisse in Gesellschaft seiner Töchter, die versam-melte große Loge von England; besonders aberdie sieben Menschen - Alter nach Shakespeare's^8 jou lixe ir, welche Wilh. Bromley 1799. ineiner ganzen Folge sehr schön in punktirter Maniergeliefert hat, und die zum Titel führen: a Lieriesof ki^kl^ - Ilnistiecl engravings srom 8balce-spesr'8 scven sges o 5 man, bv Nr. A>o»r-ier/, srom «lesi^ns Nr. .8tot/ru»-ct N. )V etc.s»I. In der sogenannten Shakespear's-Galle-rie, dann sah man von ihm eine Scene ausHeinrich VIII. (Act. I. Sc. 4.), wo die Haupt-figur viel Leben und Bewegung halte, das Haupt-verdienst des Ganzen indessen in der herrlichenBeleuchtung bestand; in 1801. den Tod des wa-ckern Kapital'» Faulknor; auf dem Salon 1806.Belinda, nach Pope's Lockenraub, was aber miß-fiel (Tüb- Morgenbl. 1807. 556 .), und 1807.ein Kabinetstück, das Chaucer's Wallfahrt derPilgrimme nach Canterbury , mit einer Mengeinteressanter Figuren zum Gegenstand hatte. „SeineFiguren" (heißt es in: picture c>f Honilon sor1805. p. 271.) „zeichnen sich durch Ausdruck,Stellung und Gruppierung, und seine BUdcr über-haupt durch eine besondere Individualität aus;jedoch fehlt es dem, übrigens zarten und liebli-chen Colorite bisweilen an Kraft." Storhardwar um diese Zeit Mitglied der Königl. Akademie.Neben obigen Blättern von Bromley, kennt manferner nach ihm eine Menge dergleichen, meistin punktirter Manier, von Bartolozzi , Blacke, I.Collyer, Delatkre, T. Fielding, Gaugain, Huek,C. oder G- Knight, S Marcuard, Nutter, I.Ogborne, I Parker, E. und M. A. Scott, I.H. und C. Sherwin, I. Strutt, I. Tidd undC- White, meist in punktirter Manier gestochen,von welchen die Kataloge vonwinklerund Bran-des, besonders als sehr schöne Blätter nennen:Maria von Schottland , wie sie das Todesurtheil er-hält, von Gaugain; LlsriclÄ's Vovv von Marrcuard; die Kinder im Wald, nach der bekanntenBallade, sowohl von E. Scott als von Collyerund Tidd; und zwey Blätter: krom tke savorlteLallaä ok T^ulä Hobln Ora^ von den beydenScott. Noch nennen wir, als nicht in obigenVerzeichnissen enthalten: Den Tod des Lord R.Mauners von den beyden Sherwin, und: Caro-line und Lindor, und Caroline und Walstcin, je-nes von Ogborne, dieses von Strutt. Dann:Das achte Kennzeichen der Freymäurerey, vonBartolozzi 180Z. Lonk. den Katalog von paig-non - Dijonval. Ferner: Die Lords- und dieBauern - Familie, von Huck, deren jede 5 . L.schwarz und 10. L. kolorirt kostete. S. auchunten Srrochardr.
Trotz (Johann Georg), war Goldschmiedund Salzbeamter zu Regenöburg, gegen Endedes XVII. Jahrhunderts. Geifert Gramm-rafeln gelehrter Leure II. Lh. Srammr. derFamilie Federer Leu. 5 . dir. g.
— — (Johann Gottlieb), wurde in 1691.zum General-Münzwardein des Bayerschen Krei-ses angenommen. Er trat nachgehends heimlich
Stra ck.
aus, und verließ aus uns unbekannten Ursachenseine Stelle, daher man diese in 1790. anderwei-tig besetzte. Hirsch teutsch. VNünzarch. Th>V. S. 5 i 8 ., Th. VI. S. 6.
Trotz (Johann Michael), vielleicht der Va-ter von obigem Ioh. Georg, ein.Goldschmiedzu Regensburg , wo er 1676. 71. I. alt, starb.Geifert Stammtafeln gelehrt. Leute, Th.1 . Grammr. und Familie Wild.
— — s. auch Srutz.
Sr 0 uf ( ). So nennt zuerst der Almanach
öe kesux - Art8 180Z. einen damals zu Paris lebenden Bildhauer, und führt von ihm einen Abelund einen St. Vincenz von Paula an. Später-hin sah man neue Arbeiten von ihm aus demSalon 1808. (Lancia » 8alcm i8c>8. II. 120.). Indemselben Jahr stellte er das Modell einer für denSenatssaal bestimmten Skatüe aus, welche denGeneral Joubert darstellt, wie er Befehl zu ei«ncm Angriffe giebt. Lancia » dlouvclle8 llea ArtgIII. 558 . In 1810. wurde er, an Moitte's Stelle,an der Schule der schönen Künste zu Paris zumProfessor der Skulptur ernannt. In demselbenJahr führte er, nebst vielen Andern, nach Ber-gersts Zeichnungen, die Basreliefs an der Co-lonne der großen Armee aus. Er lebte noch zuParis 1811. Almansck Lommerce. Wahr-scheinlich nicht 179/,. (wie es irgendwo heißt)sondern i8nj. hatte er von der Regierung eineGratifikation von i 5 oo. Livr. erhalten.
Gtorvers (T. ) et L. -s/a/io» ssc. und7 '. Aia/to» exc. So führt man irgendwo 6.Blätter Englischer Gegenden mit alten Schlössern,in braun getuschter Manier quer Fol. gestochen, an.
St 0 y ( ), ein Kondukteur, der, besage deS
Thorzcrtels (s. Dresdner politisch. Anzei-ger Jahrg. 1755. x.) in 1755., von Prag
aus, in Dresden einpassirte. Mehr ist uns nicztvon demselben bekannt.
Sroye (Peter), ein Schreib-und Rechen-meister zu Leipzig . In eigenem Verlag, gab erIßi 5 . in 4°.: Formular-Buch, von allerhandrvohlgebrauchlichen Zierschriften. ConradGrahle hat dasselbe in Kupfer gebracht.
* Giranten oder Grraeren (Heinrichvan der). Vier Landschafis-Croquis in schwarzerKreide und in Aquarell gefärbt, mit Gebäuden,Wasserfallen und Figuren staffirt, besaß noch 1810.H. Paignon-Dijonval zu Paris . Latsl. äe 7 ^-«arci. Dort wird sein Geburtsjahr, wohl zuspathe, um i68u. angesetzt.
Strabe (Niclaus). Gault de St. Ger-main S. 45 . nennt einen solchen, ganz ohneWeiteres, einen Maler, den Felibien, nebst 10vielen Andern, ohne genügsamen Grund, zu denaus S. Vouets'HSchule entsprungenen Künstlernzähle.
* Srrachorvsky s. Strahorvsky, im Lex.sowohl als in gegenwärtigen Zusätzen; auch untenGrrakorvsky.
Strack (Anton Wilhelm, Ludwig Philipp und Anton Heinrich ). So heißen im D> Merk.May 1781. S. 16Z. drey Schwestersöhne desältern Joh. Heinr. Tischbein, der erstre Bild-nißmalec zu Casscl, die beyden andern Kopistennach den beßten Mustern, von welchen wir seit-her nichts weiter vernommen haben; es sey denn,daß etwa der erstre derselben (nicht unwahrschein-lich) der
— — (Wilhelm) sey, den Meusel's h?.R L- als um 1809. noch lebenden Professor desZeichnens zu Bückenburg nennt, nach welchemdort angeführt werden: Ein Bildniß des GrafenWilhelm von Schaumburg-Lippe von C. Bock,