Band 
Zweyter Theil [3].
Seite
1764
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1764 Strecker.

B. der Allgemeinen teutschen Bibliothek (1782.)geetzt hat.

Strecker, s. sofort Strecker.

Gereckter, s. Strecker.

* Street (Heinrich van), der im Lex.unter dem Art. seines nachfolgenden Vaters Iu-man erscheint. Von ihm besaß noch 1809. H.Hof - und Landgerichts-Assessor Schmidt zu Riet«ine schöne perspektivische Kirche mit Grabmälernund Figuren. S. dessen Laralog N°. 709.

* (Jurian, d. i. Georg van), vonMännlich nennt ihn irrig Strock oder Streck.Etwas von seiner Arbeit soll sich in der Gallertezu Schleisheim behuben, de ^onrenai rühmtan ihm große Wahrheit und gutes Colorit.

Stecker (I. L.), ein Maler, nach welchem I.

C. G. Fritsch ein 1749. von ihm gemaltes Bild-niß des Procanzlers der Universität zu Marburg ,I. G- Estor's, in 4°. gestochen hat. Sein wahrer,aber unserer Vermuthung nach aufgedachtem Bilde«erstochener Name, mag wohl Strecker seyn.

Gtreerer (E.)> Ein solcher zeichnete mitI. Dankert und F. Barlow die Blatter zu Sta-pletons Englischer Uebcrsetzung des Juvenals,welche von W. Hollar 58 . geetzt sind.

Street« (Wilhelm). Von einem Maler die-ses Namens besaß Robert Walpole einst ein Bild-niß des verdienten aber unglücklichen Lord H.Howard, Grafen von Surrey, mit emblemati-schen Devisen, die sich auf die Geschichte beziehen,das sich jetzt im Schloße Arundel befindet. Soverstehen wir wenigstens den so oft verworrenenDallarvay II. 219. Not.

Strehl (Andreas) von Reuchstadt, ein Werk-meister, der um 16Z6. an dem Wiederaufbaue derStadtkirche zu Dippoldiswalde in Sachsen arbei-tete. Das von ihm herrührende Sparrwerk sollein wahres Meisterstück seyn. A. SchmeltzBeschreib, von Dippoldiswalde .

Streicher (Nicolaus), ein um 1809. nochlebender Maler zu Salzburg , der für verschiedenedasige Kirchen gearbeitet hat. So findet manvon ihm in der Klosterkirche St. PerereinigeWandbilder"; dann in der bey der schwarzenBrüderschaft, die Altarblätter der beyden Sei-tenaltäre, mit dem H. Christoph und der H. Bar-bara. Hübner's Beschreib, von SalzburgI. 238 . 268. Die Arbeit zu St. Peter scheint erum 17h/,. gefertigt zu haben. E. l. 0. 222. Indem zweyten Theil eben dieses Werks, S. 612.finden wir, unter de» 179Z. zu Salzburg blühen-den Malern, einen Streicher, den Vater (derSohn ist uns zur Zeit noch unbekannt) wie folgt:Ein besonders geschickter Pastellmaler (in wel-scher Art Malercy er auch gute Portraite macht),auch überaus geschickt im Ausmalen der Zimmer."Ob dieser etwa ein Sohn des Mcolaus sey,wissen wir nicht anzugeben. 2V5. Meusel'sbl. L. L. (1809. somit unter den noch Lebenden)scheint nur diesen letzter», nach der so eben ange-führten Stelle aus Hühnern zu kennen, undLipowsky spricht, nach gleicher Quelle, überhauptnur von einem solchen Streicher, der, nebe» gutenBildnissen in Pastell, Altarbläkter male, wovoner gleichfalls jenes mit Sankt Christoph und Bar-bara nennt.

Streit(Balthasar), s. obenNatz(Stephan).

(Friedrich Wilhelm von), Oberlieute-nant (8. b. ganz andersOberstlieutenant), wiees scheint ausser Diensten; ein Landkartenzeichner,sonder Zweifel zu Weimar . So z. B. gab er dasOcstreichjsche Kaiserthiim, »ach Liechtenstern,(Wien i8»7.) Folgende Karren dann, erschienen sämt-lich bey dem geographischen Institute zu Weimar und zwar in i8iu.: Frankreich mit Holland , Ty-rol mit Vorarlberg , das Königreich Wesiphalen,

Stresor.

das Fürflenthmn Eisenach u. s. f. In r8n.:Plan der Residenzstadt Weimar, u. a. Undscheint es, als ob er, seit Güsselfeld's Tode, dieHauptarbeiten für gedachtes Institut übernommenhabe. In 1812. lieferte er bort eine topogra-phische Karte der vier neuen Französischen Depar-tements der Elbe - Weser« Ober- und Ost-Ems-Mündungen in 20. Bl. für 12.fi. (auf Velin umi 5 . fl.), und eine andere der Preußischen Monar-chie auf zwey Bl. für i fl. 48 kr. (Velin 2 fi.42 kr>); hauptsächlich aber die topographisch-mili-tausche Karte von Preussen, Warschau , Gallizien ,Ungarn , Croatien, Slavonien , Siebenbürgen u. s. f. in 217. Bl. wovon jede Lieferung in vierBl. (1812. die achte) zu i fl. 48 kr. (Velin 2 fl.24 kr.) kostete.

Streiter (Wolfgang). So heißt ein ge-schworner Mäurermejster bey dem Stadtoberbau«Amte zu Mainz 1791. ^c.

Streit Hof (Johann Georg Leonhard), Kö-niglich - Preussischer Hofsieinschneiber zu Herms-dorf, bey Hirschberg in Schlesien. Von ihm istuns einzig bekannt, daß er mit seinen Arbeitendie Leipziger-Messe zu beziehen pflegte und dort1786. (Leipziger - Meßborhe, Ostermesse1789. St. II. S. 26.) und auch noch 1797. (Orivil.Leipziger Meß-Schema 1797. S- L 5 o.) zufinden war.

Streng (Georg), Bürger und Goldschmiedzu Schwabach , erhielt 1622. von dem Markgra-fen von Brandenburg eine Anstellung als Münz -wardein zu Roth. Sp«es Brandend. M»nz-belüft. ! 1 I. 53 .

(I. G.), Hof-Wachsbleicher des Kö-nigs von Preussen, im Anfange des vorigen Jahr-hunderts. Busch hat sein Bildniß, wie wir be-richtet werden, in 4°. gestochen.

(Peter), ein holländischer Bildhauer,verfertigte in i 656 . den Springbrunn im Chur -fürstlichen Lustgarten zu Berlin aus PirnaischemSandstein, an welchem sich zwey Amor's und Del-phine, und eine daneben liegende colossalische Stä-che Neptuns, befanden, um die auch Wassersprangen; ferner eine stehende Ceres und sitzendeFlora, und zwo Sonnenuhren, jede mit einemstehenden Kinde. Aicolai.

der Schwedische Bild-nißmalcr. Nach ihm kennt man von Bergquistdiejenigen der Bischöfe G- A. Humblo von We-xio und D. Lundius von Strengnas; dann vonGcringius des Herzogs Adolph Friedrichs vonHollstein u. a.

Strepher ( ). Ein solcher wurde 1781.

bey der Kunstakademie zu Leipzig als Kupferdru-cker angestellt, und starb daselbst 1784.

Stresl (Peter Martyr), ein MailandischerMaler, Schüler von Lomazzo (st. 162».), undsoll sich durch Cvpien nach Raphael ausgezeichnethaben. (Ltl. kern. IV. 217.)

* Stresor ( ). Nach dieser Malerin kennt

man die Bildnisse meist dunkeler Französischer Männer von N. de l'Armessin, Doulanger, I.Frosne, Hadert, Pitau, und Poilly. Don demerstem und dem letzter» dasjenige des Erzbischo-fes von Arlcs, F. I. A. de Monteil; von Frosnedes Grafen N. D. Desmarets; von DoulangerI. I. Ollier; von Pitau (1668. a. k. 1664.) P-Seguin; dieses mit: ÄEo»- x. bezeichnet.

Noch bemerkt auch einer unsrer Freunde:Die-selbe Muß vielleicht Henrierre geheißen haben.Wir haben nämlich zwey Bildnisse aus dem Ver-lage von Balth. Moncornet zu Paris , vor uns;Ludwig XIV . und Dom Jos. de Ma.rgarit et deBiure, Marquis d'Agiular, Gouverneur von Ca-talonien. Beyde sind in Med. klein 4 °-, gehörenvermuthlich zu einer Folge, und sind, ohne Au-