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Di/o»ual. Noch nennt die Allg. Ruustzeit. 8°.i8oZ. S. 207. Schrecken, Ruhe, Weinen, Lachen,erfunden und modellirt von G. Srubbs, gesto-chen von I. T. Srubbs, der aber wohl keinAnderer, als der unten folgende Georg TorvnleySrubbs ist. Wahrscheinlich befinden sich alle.diese Darstellungen auf Einem Blatte, und kostenin Deutschland ,, fi. S- auch den gleich ff. Art.Nach von Männlich, der aber unsern Künstlerebenfalls Srabbs heißt, scheint die Gallerie zuSchleisheim irgend etwas von seiner Hand zubesitzen.
Srubbs (Georg), der Sohn des Obigen,Stecher in Schwarzkuusi. Von seinen Lebensum-standen ist uns nicht das Geringste bekannt. RoftIX. 270. und der Katalog von Brandes führenvon ihm, als sehr schöne Blätter, ohne wetternNamen als den seinigen, doch wahrscheinlich nachden Urbildern seines Vaters an: Die Löwin undden Löwen , den Löwen und das Pferd, den Löwen und den Hirsch (wie es scheint die nämlichen Ge-genstände, die auch B. Green gestochen), und:Die Maske des braunen Pferdes, mit der Genea-logie desselben. Ob derjenige Georg Srubbs,den das Pamphlet: tüs pieturs ok bonclon kori 8 c> 5 . p. 278. einen ausgezeichneten Thiermalerzu London , vorzüglich von Pferden und Hundennennt, noch der Vater Srubbs, oder aber derUnsrige sey, ist uns unbekannt.
— — (Georg Lownley). Von einem solchen,den Rost IX. 270. und der Katalog von Brandesausdrücklich von Obigen unterscheidet, führen diesel-ben zwey Blatter , ohne andern Namen als den seini-gen, braun punktirt mit Roth, mit der Unterschriftan: 8avoir vivre 8sns-8onci, und: 8avoir vivrs— 8 SN 8 8 lx 80U8. Nach einer andern unsrerNotitzen soll er auch ein Bildniß der Gräfin Eli-sabelh von Derby nach H. D. Hamilton gestochenhaben. Endlich nennt der Katalog von paignon-Dijonval von ihm: la Iu 8 tistoation äs Lblos»nach I. Grassi, der dort ein Zeichner und Stecherin Punktirmanier um 1787. heißt. S. auch obenden Art. Georg Srubbs, des Vaters, amSchlüsse.
— — ( ), wohl ein wieder von allen Obigenverschiedener Künstler. Von ihm heißt es nämlichim Tübing. Morgenbl. 18,0. S. Zog. „Hr.Srubbs, Lichtschirmmacher (tran8parent blinä-malesr) gab für die Illumination zu London amTage des Jubiläums (20. Okt. ,8og.) drey präch-tige Transparents zum Beßten, welche den Königin Lebensgröße auf dem Throne, hinter ihm eineFama mit der Lorberkrone, und vier Amors mitdem Füllhorns, der königlichen Eiche und den An-sichten von St. James und Windsor darstellen".
Stubenberg (von). In F. LrifilisCeremonie! der Drechsler (Leipzig 1705. S.298. 8°.) heißt es, daß die um damalige Zeitlebenden Herren dieses Namens, gute Dilettantenim Kunstdrehen wären.
Srubenrauch (Johann Michael), ein Ma-ler zu Dresden um die Mitte des XVIIl. Jahr-hunderts. Seinen Namen liest man in den:che^68 der Ooppiyer Neujahrs r Societät.Friedrichstadt (-Dresden ) 176b. 4 °. S. 24.N°. L6.
— — ( ). Ein solcher (ob etwa
ein Sohn des Obigen?) zeichnete und etzte dieBlätter zu den 5 . Heften der Costume's des KK.Hoflheaters zu Wien , welche in 1807. bey Gei-siinger daselbst erschienen waren, ,5 Th. kosteten,und fortgesetzt werden sollten. Er kömmt auchschon früher (18,> 5 ) zum Vorschein, und wirdirgendwo einer der beßten Schwarzkunststecher zuWien genannt. Berruch I. , 5 ,. führt von ihmConradin von Schwaben, ein Bild in der Galleriedes Grafen von Fries zu Wien von Tischbein ausNeapel an, wovon dieser, wir erinnern uns noch,die Skizze schon während seines Aufenthalts inder Schweiz gemalt hatte.
Stubhainz.
Stttber (Franz), Maler, einer der dreySöhne des nachfolgenden Gottfried (oder viel-mehr Caspar Gottfried) Stubers, blühete um172b.
— — (Gottfried), dessen im Art. nachfolgen-den seines Sohns Mclaus im Ley. gedacht wird.hieß Caspar Gottfried. Er st. 1724. Von ihmhieng im ehemaligen lateinischen Congregations-saale zu München ein Seitenbild: St. Benedikk.Die Farben waren zwar unverdaut, doch lobens-würdig die Erfindung.
* — — (Joseph), derselbe, welcher im Lex.unter dem Art. seines Bruders Mklaus erscheint,Maler und Landgeometer zu München , geb. da-selbst 1717., lernte die Geometrie bey seinem Va-ter, und die Malerey bey dem Freskanten Joh.Adam Müller zu München . Um 1778. kannteman von ihm vornehmlich Verzierungen an demdortigen Hofthcater. Mensel I. Nach Liporvskytrug er wirklich den Titel eines Hoftheatcrmalcrsdaselbst. Seither haben wir von ihm nichts Wei-teres vernommen. Doch lebte er wahrscheinlichnoch um 178g , da er wenigstens bey Mensel II.nicht unter den seit 1778. Verstorbene» begriffen ist.
* — — (Niclaus,Niclaus Bernard, oder, wohlrichtiger, Niclaus Gottfried), der seine beydenBrüder, Lranz und Joseph, in der Kunst weitübertraf, und, statt des in 1716. verstorbenenJoh. Bapt. Ant. Gumpp (nicht Comp, wie dasLex. sagt) als Hof-, Architektur- und Theaterma-ler angestellt wurde. „In Italien " (sagt vonMännlich) „nahm dieser Künstler vorzüglich denGeschmack des P. Berettini an. Seine Kompo-sition, Zeichnung und Färbung trugen das Ge-präge der damaligen italienischen Schule, in wel-cher zwar die ursprügliche Größe, Anmuth undKraft ihrer alten Stifter noch sichtbar ist, aber"(hört, hört!) „nichts desto weniger nur mit derFamilien-Aehnlichkeit einiger Züge und Gebehrdenverglichen werden kann, welche manchmal der un-bedeutende Sohn eines großen Mannes an sichträgt". Er starb zu München 1749. Von deut schen Gallerien besitzt, unsers Wissens, die ein-zige zu München von ihm: Die sieben Werksder Barmherzigkeit, ein ganz kleines Bild, Grauin Grau auf Papier gemalt. Eben diese Gegen-stände schilderte er im Großen (1727.) an den bey-den Seitengewölben der H. Geisteskirche zu Mün chen . Dann in der dortigen Pfarrkirche U. L. Frauen eine Taufe, und in der Peterskirche eben-daselbst die Seitenbilder des Chores: Den Stur;des Zauberers Simon und die Heilung des Gicht -brüchigen im Tempel, in Fresco. Liporvsky.Auch in der Kloster-Psarrkirche der Abkey Ald-rs-pach in Nnrcrbaiern sieht man von ihm das Chor-blatt mit den HH. Peter und Paul; dann in derKlosterkirche ebendaselbst den H. Schutzengel, dieH. Magdalena und die H. Walburga. Einigeandere Gemälde letzterer Kirche sind von rJ.Marhzu Vilshofen . Hirfch i ng's Llachr. von Ge-mälde- u. Bupferstichsamml. V. 7.
— — (Madame). Auf der ersten Stuttgar ter -Kunstausstellung 1812. sah man von einerDame dieses Namens eine hübsche Blumenzeich-nung.
Stubhainz (Hicronymus), Bürger- undDergmeister zu Hallein . Derselbe crbauete zu An-fang der Jahre , 5 g. . zu Salzburg eine neue sehrschöne lange Drücke mit braun angestrichenemSprengwerke von Holz, die mit einem grün be-malten und aus gedrehten, enge zusammengesetz-ten Stollen bestehenden Fußwege (Prottcrirs) ver-sehen war, und viele weißblecherne, mit des Erz-bischofs und des Erzstifts Wappen gezierte Fähn-lein hatte. Allein so »erkünstelt auch diese Brückewar, so wenig war dieselbe dauerhaft, und nachsieben Jahren mußte sie wieder abgebrochen wer-den. Der Erzbischof von Salzburg wurde darü-ber so ergrimmt, daß er den /zieronymus woll!«