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hinzu. Hinwieder kennt man gestochen nach ihm,von Darbault ebenfalls die Marter von St. Peter;Von Ph. le Bas: la keine Arecgne und 1 s ?an-?on, wahrscheinlich wieder Copien zweyer seinerFabeln von la Fontaine; von Cunego seinen St.Bastlius und Valens; von Galimard seinen St.Camillus de Callis in Entzückung; von St. (s. k.Peter) Parrocel (komos) einen Triumph von Bac-chus und Ariadne (wo sich dieser befinden mag?);von R Pazzi wieder Christus bey dem Pharisäer;von I. B. M. Pierre Copien seiner Fabeln nachla Fontaine; von M. Sorello seine Verlobungder H. Catharina. Von Bildnissen dann: VonElluin des Bruders Lucs; von I. H. Frezzadasjenige der Donna Baptist« Vernazza ; vonR.Pazzi das (berühmte) Benedikt XIV . (174*- ge-malt) ; von F. Palanzani endlich des AbtsTacchetti *).
S u b 0 ff oder G » b 0 rv (Alexis und Iwan),Gebrüder, Kupferstecher zu St. Petersburg , unterder Regierung Peter I. Der erstre war Schülervon I. oder vielmehr Peter Picart, und kannteman von ihm, neben Anderm, die in 1721. vor-gefallene Schlacht vor Greucham auf einer 28"langen und 20" hohen Platte. Mensel Mis-cell. Xl. 281. fkAr.
Succow, auch S"korv (Lorenz JohannDaniel), der Verfasser folgender hierher gehörigerSchriften: Erste Gründe der bürgerlichenBaukunst. Erste Aufl. Jena 17hl. 4° mit Kupf.zweyte 176Z.; dritte 1781.; vierte vermehrt undmit 35 . Kupf. 1798. Ringels Enciklopadie,zweyte Aufl. III. 649. sagt davon:- »zu Vorle-sungen bestimmt. Diese Absicht mag die gezwun-gene mathematische Form entschuldigen. In denVerzierungen zu viel Buntes. Die Gebälke derEäulenordnungen fehlerhaft". — Dann: ErsteGründe der Kriegsbaukunst. Franks u. Leipz.176a. gr. 4° mit 16. Kupf. Hierüber urtheiltScheibe!'« marhemarische BücherkennrnißSt. I. S. 212: „DieCivilbaukunst ist ohnstreitigbesser gerathen. Das Beßte in dieser sind dieKupfer". Succow wurde 1722. zu Schwerin geboren, war 1755., ein Jahr lang, Professorder Mathematik zu Hamburg , nahm darauf einenRuf nach Jena an, wo er Baukunst u. s. f. vor-trug , und dort 1801., als Professor der Physik«nd der Kameralwissenschaften mit dem Titel einesHerzogl. Weimarischen Geh. Kammerrath's, ver-starb. Seine Silhouete zeigt das AkademischeTaschenbuch auf 1791.
Suchodelez (Samuel von), ward 1679.züm Churfürstl. Landmesser und Ingenieur in derMark und Preußen bestellt. Er verfertigte eineCharte des Herzogthums Preussen. Im König-lichen Archive findet sich von ihm ein Band Zeich-nungen von 1672. von der Stadt Potsdam , demSchlosse, der Fasanerie u. s. w. nach ihrer dama-ligen Beschaffenheit, welche nachher von Bartschauf Churfürstl. Kosten in Kupfer gestochen wor-den. rsiicolai. S. auch den gleich ff. Art.
Suchodollez (von), wohl ein Nachkömm-ling des Obigen. Ob Suchodollez, oder Gu-chodelez der richtige Geschlechtsname sey, stehtdahin; fast denken wir, der letztere. In denAllgem. Geographischen Epbemeriden vm.1801. S. 44 ». sagt man: »Der verdiente Ober,Teich-Inspektor von Suchodollez, der durchseine Karte vom Litthauischen Kammerdeparte-ment bekannt ist, hob ohne große Kosten die Ver-untiefung des innern Hafens zu Memel . Derselbe
Suerts.
stand in der letzten Hälfte des vorigen Jahrhun-derts in Königl. Preußischen Diensten".
* Gudenti. Der Almanach a. Rom 1811.(Künstl. Kal. n. Aug.) setzt die Blüthezeit dieserKunstgießer zu Moden« schon in die Mitte desXVI. Jahrhunderts.
Suddof (Johann Christian), ein von Dres den , wo sein Vater eine bürgerliche Handthierungtrieb, gebürtiger Maler, lernte dort beim Hof-maler Müller die Historienmalerey, und starb da-selbst um 1800., ungefähr 65 Jahr alt. Er malteneben Anderm schön auf Porzellain, und gabdabey Unterricht als Zeichenmeister. ^sc. Bloßgenannt wird er auch in den Tonventional-Ar-ticuln einer zu Fridrichsftadc-Dres-den 1772. conformirren Begrabniß-Socierär.(das. 4° S. 24.)
Sue (Johann Joseph), der Sohn, Arzt,Professor der Physik im Lycäum der Künste, undder Anatomie im Republikanischen Lycäum zuParis , gebürtig von dort, gab, neben andernanatomischen Schriften (1788.) LIsmsns 6'Ana-tomie a I'usaZe <1e8 ?eintre8 . <1e8 8culptsursst <ls8 Amateurs, is?art. 08teolo^Ie (18. IIvr.);von einer Fortsetzung haben wir keine Spur ge-funden. (Derselbe ist auch Verfasser — ob ersterUrheber der — Opinion 8ur 1 a Luillotins ou8urla Oouleur, 911I 8nrvlt a la vssollation 179..wovon eine zweyte Ausgabe 1798. am Schlüsseseiner keckerclis8 pb^8loIoZi9US3 stc. 8ur laVitalits erschienen war. Als Professor der Ana-tomie in der sogenannten Ecole speciale erscheintderselbe noch 180Z. im Almanach des Beaux-Arks1808. Auch in 1808 und 1810. trug er im Anartomiesaale des Pallasts der schönen Künste einenKurs der malerischen Anatomie für Freunde dernachahmenden Künste vor. Seine Besoldung be-stand (1806.) in 2400. Livr.
* Sueerrs (Michael), s. sogleich Suerrs.
Suelfl 0 w ( ), ein geschickter Bau- undMaurermeister zu Colberg, der umi8oö- den Vor-satz hatte, daselbst große Gebäude (der Anschlagerheischte Rchsthlr. 140,000.) zur Begründungeiner Meerbadeanstalt, mit Beyhülfe der Königl.Preußischen Regierung, zu erbauen.
Suelt (Hamer), ist weiter nichts, als derirrig ertheilte Name des Kupferstechers E- S.Hamersveldt, dessen oben schon gedacht wor-den, und der auch künftig wiederholt werden wird.
* Sürle, s. Syrlm im Lex. und hier.
* Sürlin, s. Sfrlm im Lex. und hier.
* Suerrs od. Sweeres,auch Sueerrs(Michael). Basan (Lei. 8sc.)setzt, wohl abscheu-lich, seine Geburt in 1649. Der Katalog vonPaignon-Dljonval seine Blüthezeit in 1705. undnennt ihn Ritter, Maler und Kupferetzer. Barrsch,dem von seinen Lebensumstanden eben so wenigals dem Lex. bekannt ist, führt (ksintre 6r»v.IV.' 4 i 3 —21. 8. ä'Eertr) von ihm 16. Blätteran; darunter ein einziges Geschichtliches, dasschon das Lex. nennt, und schlecht gezeichnet seynsoll. Alles übrige sind Männer- und Weiber-köpfe, alle anonym, ausgenommen sein eigenesBildniß und dasjenige von W. van der Borcht.Diese beyden, dann das eines Rauchers, undnoch ein Paar andre, sollen für wohlgewählteStellungen, grandiöse Drapperie, vortheilhafteBeleuchtung und angenehme Wirkung des Gan-
) So eben bemerken wir noch bey Gault Se St- Germain S. --8. eine, wohl bloß dem Anschein nach,leidentlich gerathene Charakteristik von Subleyras , wie folgt: ^ Geist und Gefühl malen sich in den Werkenvieles Künstlers, welche in Absicht auf die Gedanken, und sogar in Rücksicht der Zeichnung schätzbar sind. Einengroßen Charakter kündigt er eben nicht an; aber hierin (?), so wie in seinem Kolorit, ist er immer harmo-nisch, um -u gefallen und das Her; zu rühren. In der Leichtigkeit seiner Ausführung verräth nichts einenMißbrauch derselben, da solche stets aus der Quelle floß; die Narur ertheilte ihm diese Gabe, von der ernur mit Mäßigung Gebrauch zu machen schien, so viel es nämlich uöthig war, der Fülle seines Genie, undseinen Absichten (» SSL grojets) genug zu thun, welche immer wohl überdacht waren." Was in aller Weltheißt das? —