Band 
Zweyter Theil [3].
Seite
1797
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Swammerdamm»

Mariemnalee seiner Zeit, dem einige Küstengegen-den, vom Mondschein erleuchtet, die er in 1771.ausgestellt, einen großen Namen gemacht. „Allein"(wird dann fortgefahren) „er gab diese Arbeiten,darin er es zu einer außerordentlichen Vollkom-menheit hatte bringen können, gegen andre auf,die mehr gesucht wurden, ungeachtet sie nicht fürjhn waren". Gestochen nach ihm kennt man den.Morgen und den Abend, und vier andere Mari-nen von Parr; dann vier Blatter Seegefechte zwi-schen Englischen und Französischen Schiffen, vonBenazech und Canot. Oatal. äs

Swammerdamm (Johann). Dieser be-rühmte Arzt und Naturforscher verstand „mitunnachahmbarer Kunst auf das Schönste mitindianischer Dinte zu zeichnen". Vermuthlich sindmehrere solche Zeichnungen und auch eigenhändigeHandschriften von ihm auf der Universitätsbiblio-thek in Leiden zu sehen; wenigstens war Herm.Boerhave 1722. gesonnen, dorthin ein derley Ge-schenk zu machen. Swammerdamm wurde zuAmsterdam , wo sein Vater Apotheker war, 1607.geboren, und machte sich bald durch seine großenEntdeckungen in der Naturgeschichte und durchseine vortreffliche Weise die Thiere zu zergliedern,auf das Rühmlichste bekannt. Leider aber geriet!)er um 1674. «" religiöse Anfechtungen, wurde einAnhänger der Schwärmerin Dourignon, verließseine bisherigen Beschäftigungen, die er Eitelkeitennannte, und starb zu Amsterdam ib 85 . S. Job-Gwammerdam m'sBibel derHarur, nebstHerm. Boerhave's vorrede von dem lie-ben des Verfassers. Aus dem Holländisch,übers. Leipz. 1752. gr. Fol. Warum Jocher,Bouginä u. a. seinen Tod ganz irrig in id8o.setzen, ist uns unbekannt.

Swan (Abrahmn), ein Englischer Architektaus der letzten Hälfte des vorigen Jahrhunderts.Don ihm führt Hirschfeld's Garrenkaienderauf 178/). S. Z-si. an : Collection ok Vssi^neain Arcüitecturs. London , I'o!. Dieses Werkerschien zu London 1757. in zwey Foliobänden.

— — Erich), ein Schiffsbaumeister beymAdmiralitätsgericht in Schweden um 1729. Ho-ne l das 1729. florirende Schweden (Lübeck 40. S. ii0.)

Swarr (G.). So heißt in öffentlichen Blät-tern 1809. ein Mitdirektor (im Departement derZeichenkunst) der Gesellschaft: kslix lAerltm zuAmsterdam .

* — — vielleicht Schwarz (I.). Vonihm nennt Heinecke I- 079. ein anderes. Blattnach Raphael, als hingegen des Lex. nämlich:Moses im Schilfe gefunden, nach einer Zeich-nung, einst (1747.) >m Besitze des KardinalsValenti.

Swary (Olof), Doktor und Professor derBotanik an dem Bergius'schen Institute zu Stock-holm ; pflegte zu seinen geschätztesten Schriftenund Abhandlungen eigenhändig Zeichnungen zuentwerfen. So ;. B. zu: Observatione8 bota-nicss (krlsn^se 1791. 8") ; Hlorso Inäise ocsi.äeritalis (Lrlan^. st London . 1797 . 8°.); Vis-positio 8)?8tslnatica rnu8Sorum frondo8orumduecios (Lrlsn§. 1799. 8°.) ; Icone8 plsntarumInco^nitarum, gu»8 in lnclia occidentali clete-xit atgus fleirneavit. f's8s. I. 8sct. 8sc. 1'.VII — XIII. kol. (2TH. ist Gr.), wahrscheinlichdie Fortsetzung des in 1797. erschienenen Werkes.8^nop8l8 fllicum (Kilics 1800.8°.) u. s. f. Dannzu den botanischen Journalen von Schröder,Weber, Mohr u. s. f. Geetzt sind solche vonDesemann, Volckart, I. C. Bock, Jac. Sturmu. a. Sein Bildniß (ohne Bemerkung des Zeich-ners) von Grape gestochen, in 8°, macht dasTitelkupfer von Schrader's Journ für die Bota-nik Bd. I. 1801. (Götringen 180Z. 8°.) aus. Zwi-schen 1782-87. hielt er sich in Westindien auf.

Swiinark. «797

Swebac( ),s. oben Schwebach. Hierholen wir »ach, daß derselbe, unsers Wissens,zuerst im Almanach d68 6saux-Art8 1802. alsMaler für die Porzellanfabrike zu Sevres erscheint.In spätern Tagen hingegen meistens als Zeichner.So z. B. fürs erste Heft des Musee Fran^ais vonKarel's du Jardin Charlatan, von L. Garreaumittelmäßig gestochen; Ebendas. von Wouwer-mann's Hirschsagd, von Malbete geetzt, und vonDaudet vollendet (mittelmäßige und kleinliche Ar-beit). Noch später, wie es scheint von eigenerErfindung, sah man von ihm die Schlachten beyJena und Austerlitz , von Couchs dem Sohn undBeauvinet gemeinsam gestochen, welche zusammen6 Livr. kosteten, und wahrscheinlich ebenfalls keineMeisterstücke senn dürften — was übrigens demRuhm des Unsrigen keinen Abbruch thut. Vonihm besaß noch 1810. H. Paignon - Dijonval zuParis eine Aquarellzeichnung: Ankunft des Königszu Paris (6. Okt. 1789.), und den Hufschmied inseiner Werkstatte, in Gouache.

Gweerrs (Cornel), ein Kunstverleger. EinBildniß des Arztes, Hier. Sweerts, von B-Vail-lant gemalt und von P. van Gunst gestochen, 4 "-,trägt seine Adresse. Baldinger's HeuesMagaz. für Aerzte II. 1780. S> 45 j.

* — — (Michael), s. Suerrs.

* Swelinck (I.). Malps nennt ihn Jo-hann, und setzt seine Geburt nach Amsterdam zu Endedes XVI. Jahrhunderts. Nach ihm, sind seineBlätter geetzt, und mit dem Grabstichel vollendet.So z. B. seine Sammlung von Emblemen ( 4 °.Amsterd. 1624.). Noch kennt man von ihm einBildniß des Arztes A. de Grave, ohne weiter»Namen als den scinigen. Sein Monogramm be-stand in den Anfangsbuchstaben seines Namens:F.

* Gwersio (Emanuel), wahrscheinlich Ver-stümmelung eines Künstlers vom GeschlechteSchwarz. Setze zu diesem Art. im Lex. die Cita-tion :

Swertner (Georg Peter), Maler und Pre-diger bey den Mennoniten zu Haarlem um 1742.Derselbe wandte sich nachgehends zu den Herrn-hukhern. Grro Lep. Oberlaufuzlsch. Schrift-steller u.Rünstler, 8. v.perer Swertner,seinem Sohn, einem Arzte.

— — s. auch oben Schweriner.

Swerrs (Hieronymus ). Von einem solchen,nach der Mitte des XVII. Jahrh, zu Amsterdam gestochen, kennt man das Bildniß des Eoktesgc-lehrten Job. Labadie, ohne weitem Namen alsden seinigen.

Swepnen (Evert van), ein Kunstverlegerin Holland , wo er vermuthlich um 1700. lebte.Aus seinem Verlage erschien z. B. das Bildnißdes Jac. Taurynus, von H. Bary gestochen.

* Swidde (Wilhelm), Zeichner und Kupfer-

eber, geb. in Holland um ibdo. und blühend inSchweden gegen Ende des XVII. Jahrhunderts.Namentlich in 1694. arbeitete er zu Stockholm .Die Behandlung seiner Blatter war geistreich undzart. Die im Lex. bemerkte Folge nach Dalensführt zum Titel: Ver8cke^de Landsckap^ss8esr asrtix ^steclrnet door D. j;est8t

door 77^. ä'rcüflfls, en u^tAsAsven door IV. 75r-Lcüer (sehr schöne bergigte Landschaften, mit Fi-guren, Thieren, Gebäuden u. s. f. siaffirt). RostVI. 282—82. Eine andere unserer Quellen führtvon ihm an: Ansichten von Versailles , im Ver-lage von Volk (44 Bl.). Seine Blätter bezeich-nete er gewöhnlich mit: ^v. 8. und dem Datum.

Basan (Ld. 8sc.) und »acd ihm Malpsnennen unbestimmt: Eine zahlreiche Folge Schwe-discher Prospekte, von ihm und Andern gefertigt.

Swi »nark (Jan.). So heißt in einer unsrerHandschriften, ganz kurz, ein Polnischer Kupfer-U u n u uuuuuu