Band 
Zweyter Theil [4].
Seite
1801
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7 °. pinx. und 1 VI.II. sc. So sind 2 Diät»ter in Kleinfol. bezeichnet, die den Landmann ohneSorgen und den erschreckten Landmann darstellen.Hinwieder (sonderbar!)' nennt ein Verzeichn!»meines sel. Vaters einen solchen -V. K. als Ku-pferstecher, und, nach ihm: Zwey Bildnisse, desHerzogs Ph. Eman. von Mercoeur, nach k. ?.und Gustav Adolphs von Schweden , nach bi.

0 . 7 °. Nach einem solchen hat der Maler A.Rentineck sein (R.) eigenes Bildniß gestochen.

I. 7 . Nach einem solchen hat I. Gole dasDilduiß des Theologen Jak. Lenfant. gestochen.

I. 7 . Von oder nach einem solchen,

nennt eine unserer Notizzen eine Leidensgeschichte.

V. 8. 7 . Ein solcher hat nach Raphael einenBischof mit vielen Figuren gestochen.

* Tabacco (Bernhard). Nach Bran-dslese, kitturo, 8oulture, Hrcchirecturs cll?ustc,va. ?!>liova 179h. 8^ ^,.202 wäre dieserBildhauer, der zu seiner Zeit mit einigem Lobegearbeitet habe, in 1727. gestorben; das Lex. sagt(nach verci) 172g.

Tabas ( ) Ein solcher zeichnete eine Land-

karte und mehrere Thiere für des Franz CettiNaturgeschichte Sardiniens . In der deutschenUebersetzung dieses Werkes (Leipzig 1780 ff. 8")sind die Kupfer von Weise geetzt.

Taberir, s. unten Tapen'r.

Taberr (Lucas) ein Stempelschneider vonStettin , schnitt Denkmünzen für den Churfürstenvon Brandenburg , rsiicolai.

Tabsureur( ) ein Architekt zu Paris ,der hier 1766. zum Krclnteots Lxpert-Dour-xeois erster Klasse ernannt wurde, und, nebenAndern, noch im ^lmsnacl, sto/sl 1779 alslebend erscheint.

Tabourot (Stephan) Herr des Accords,ein Parlamentsadvokat zu Dijon ; geb. is)g. Indem Vorberichte des: 7 bestrum orbis terrsr.von A. Orrellus wird gesagt, er habe eine Kartevon, Herzogthum Burgund gezeichnet, die abernoch nicht ans Licht getreten sey. Derselbe istauch als Schriftsteller bey Iöcher aufgeführt.

Tabourins (Wilhelm), ein Formschneiderin Frankreich , nach der Mitte des XVI. Jahr-hunderts. Man kennt von ihm, neben Andern,,das Bildniß des Dichters Joh. Ant. Baif's.

* Tacca (Ferdinand), der im Lex. unter demArt. seines nachfolgenden Vaters erscheint. Nachihm hat A. Halwang das Leichenbegängniß Hein-rich III. von Frankreich gestochen, so wie solchesihrc, zu St. Denis gehalten worden.

* Tacca (Peter Jakob). Sein Geburtsjahrist unbekannt. Die Statue Philipp IH- wurdenach einem Gemälde des Spanischen Hofmaiers-Pontoja, von Johann von Bologna 1606 angefangen, und nach dessen Tode (tüo8) von demUnsrigen vollendet. Dasselbe geschah mit demPferde für die Statue Heinrich I V-, womit derGroßherzog Cosmus II- seine Tochter Maria vonMedicis beschenkte, welches sein Lehrer unvollen-det gelassen, das dann 16,2. zu Livorno einge-schifft wurde, bey Havre auf einer Sandbankscheiterte, und wieder aufgefischt wurde. Dasnämliche war der Fall mit der Statue Philipp IIl.,welche in illi6 zu Land nach Spanien gebracht,und in dem Landpallaste del Campo, nahe beyMadrid aufgestellt wurde, so wie mit derjenigenPhilipp IV. , die man in dem Packe von Bucn-reliro bewundert. Diese wurde mit Hülfe desberühmten Galileo Galilei gegossen, der demKünstler die Regeln des Schwerpunktes vorschrieb,um eine so ungeheure Masse (das Pferd ist imGalopp vorgestellt *) ins Gleichgewicht zu brin-gen. Diejenige der Johanna von Oestreich, Ge-mahlin des Großherzogs, deren auch das Lex.gedenkt, sollte zwar auf einer Säule des St.Marcus-Platzes zu Floren; aufgeführt werden;da aber die Säule zerbrach, setzte man (derGrund ist seltsam genug!) der Statüe den Kopfeiner Göttin des Reichthumes auf, so wie solchejetzt noch in der großen Allee des Garten Boboliersichtlich ist. ä'/VrFen5vilIe II. iZZZ-s. F>0-rillo IV. 1^. Von der Statüe Heinrich IV. be-haupten Einige, daß solche nach Cigoli's Ent-würfe gefertigt worden; und warelee bemerktdarüber: Wenn auch drey Künstler daran gear-beitet hätten, so sey es doch kein Meisterstück.Nach ihm dann wären an der Statüe Philipp IV .Pferd und Figur beyde ganz Tacca's Werk.

Tacconi (Jnnocenz). Von ihm heißt es beyEanz, (bis. terr:. V. gZg^.): »Theils hatteer von seinem Lehrer H. Carracci Zeichnungen,theils ritoccirte ihn, derselbe seine Arbeiten so,daß er für einen bedeutenden, Maler erschien , alser in der That nicht war. Denn freylich, so wieman ihn aus St. Maria del Popolo, und ausSt. Angiolo in Peschicra kennt, würde er es mitden bessern Schülern von Hannibal aufnehmenkönnen. Späterhin verlor er das Zutrauen seinesMeisters durch allerley Schwatzen über die Ver-hältnisse desselben mit seinem Bruder Augustin,mit Guido und Aibani, und empfing nun denverdienten Lohn solcher Ohrenbläser. Hannibalward seiner müde: und von da sank auch seinKunstruhm, aus guten Gründen, von Lag zuTage."

Tach mann (F.). Nach einem solchen hatWolfgang das Bildniß Christ. von'Helwich, undI. M. Vernigeroth dasjenige von Dav. Wilh-Pauli (zweyer Aerzte) gestochen.

«)Durch nur schwach'scheinende Stützen", bemerkt watetet, und lügt dann hinzu:Fatconet sev derDermeffenheit beschuldigt worden , als er bey seiner bekannten Statüe Peter I. dasselbe gewagt, und zwardie Regeln selbst ausfindig gemacht, welche der Italiener hingegen von einem Gelehrren erhalten hatte."

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