Taylor.
Mit welchem Grund, oder vielmehr in welchem— Sinne von Isaak irgendwo geurtheilt wird: Ersey ein Künstler von Verdienst, und in dem Aus-drucke — des Kleinen sehr geschickt, ist unöunbekannt.
Eben so wenig wissen wir, ob Johann oderIsaak es sey, dem ein hellbraun punktirtes schö-nes Blatt: tks ?icture (sitzende junge Dame,die mit Vergnügen «in Bildniß ihres Liebhabersen Medaillon betrachtet) zugehört, welches mit:
TÄr/Zo»' )nn. seL. < 7 . 7Är//o»- exc. 1787. be-zeichnet ist.
Taylor (Robert) war anfänglich ein Bild-hauer, und zeigt man niedrere Stücke von seinerArbeit; neben Andern» die Bildsäule der Britanniain der Bank von England , »nd ein Basrelief inFronton des Mansionhouses. Als Baumeister abererwarb er sich noch weit größern Ruhm, und zugleichein Vermögen von 180,000. Pf. Sterling. In dieserKunstgattung sind die geschmackvollen Zusätze zumBankgebäude sein größtes, und Asgill's Villazu Richmond sein schönstes Werk. Fiorillo V.862—62. Etwas verschieden von diesem Urtheilemeint der (flüchtige) DaÜaroay ( 1 .167—68.), jeneZusätze zum Bankgebäude stühnden wenigstensbesser auf einer Ebene, als mitten in einer Straße,und seine neue Baute von Lincoln's-Inn trügeneben wenig zu seinem Rufe bey.
* — — (R.), der im Lex. am Schlüsse des
Art. von Isaak T. erscheint. Es ist das Bildnißvon I. Dolden, Priester von Darham, welchesI. Faber nach ihm geliefert hat. Ob es dannderselbe R. Taylor sey, der, nach einem andern un-serer Verzeichnisse, hinwieder selbst als Srechernach Parmeggiano etwas uns Unbekanntes gear-beitet habe, ist uns unbewußt.
— — (Thomas). In dem Verlage einessolchen zu London erschien 1712. ohne Angabeeines Zeichners oder Stechers, die Börse vonLondon . Dann bey ihm und Robert Hulton, eineAnsicht von Portsmouth auf mehrern Platten, dieJac. Lightbody gezeichnet und H. Hulsbergh geetzthatte. Beyde Blatter wurden nachgehends demdlonvesu Hiestro cls 1s Orsnclo Lrotsgno ein-verleibt.
— — (Thomas): So hieß auch der Se-kretair der in 1782. nach dem Muster der Kö-niglichen, gestifteten Maler-Akademie zu Liverpool.Fl'oriUo V. 871. Ob er selbst ausübender Künst-ler war, wird nicht gesagt.
— — (Zacharias). So nennt Fiorillo V.297. kurz einen nicht unberühmten Englischen Bild-hauer, gleichzeitig mit Hubert la Soeur.
— — ( ) ein Englischer Ingenieur in
Diensten Friedrich Wilhelm des Großen, Churfür-sten von Brandenburg , der ihn zum Commandantender Festung Pillau ernannte. Humberr schreibtihm die Erfindung, oder wenigstens die Vervoll-kommnung der Kunst, Kupferstiche mit verschie-denen Farben abzudrucken, zu. I. Peter Schenk zuAmsterdam hat viel nach ihm gearbeitet. (kfLc.
Tchekalesvsky (Peter). So heißt der,wie wir glauben, noch lebende Vice-Prästdent derKaiser!. Akademie der Künste zu St. Petersburg .In 1810. gab derselbe in Rußischer und Franzö-sischer Sprache ein interessantes Werk, das inletzterer zum Titel führt: Lsssi snr leg Ope-ration« prstignees lors ös 1s fusion en kröntelies 8tstues colossales rl'un seul zet. i§. Bl.und 1.Titelt., welches die colossalische Slatüe desH. Johannes darstellt. 68. S. 4 "> 8io.
* Tchemesorv, Tschemisow undTsche-madorv (E-), lernte bey dem berühmten Schmidtzu Berlin . Er hat gestochen die Kaiserin Catha-rina II. nach Rotari Fol.; die Kaiserin Elisabeth I. nach Tocque, real Fol. schön und selten; und denRußjschenHofschaupieler, Friedrich Volkow, nach
Tedveg. igrz
Losencof. Auch heißt es noch anderwärts, denBurch. Christoph Münnich, nach Joh. de Velly.S-auch unten Tschemesoff, und Tschernischeff.
*Tcherning, s. Tschermng im Lex. undunten.
* Tectaus, der im Lex. unter dem Art. vonAngelion erscheint. Ihr gemeinschaftlicher Apollzu Delos war colossal. Ganz anders, früher alsdas Lex. setzt der Almanach aus Rom 1810.(12. März) ihre Blüthezeit in die 10—20. Olym-piade.
Tedesco (Christoph), ein Bildhauer vonFreiburg in der Schweiz . Vermuthlich war der-selbe bey dem Dome zu Orvieto beschäftigt, in-dem i-joZ. sein Landsmann, der Bildhauer DererGiovanni, der damals als Capo Maestro beydiesem Baue bestallt war, ihn sich zum Gefährtenwünschte. 8toris äelOnomo si Orvieto. ILom»1791. x. 292. 282.
* — — (Friedrich). In des Bvandolese:
?itture, 8culcnrs, Hrchitecture rli ksrlovs1795. p. - 56 . seq. heißt es, baß Rossettl zwarbehaupte, er habe 1296. die im Lex. gedachtenFrescoarbeiten, nach dem letzten Willen des letz-ten Herrn vonPadua, Franz Novelle, gefertigt;Novcüo sey aber erst zu Anfange des XV. Jahr-hunderts gestorben. Eine gewisse Handschrift be-sage dagegen, daß diese Malereien von Gua-rienro waren.
* — — (Jacob), genannt Lapo. Bey
VNilizia (Lä. te>2.) l. 121. heißt es seltsam:Man habe ihm diesen Beynamen zur Abkürzungseines eigentlichen Namen Iscopo gegeben. Gro-ßen Ruhm erwarb er sich durch seine inner vierJahren (1218. s. 6. 1227.) vollendete Baute derFranziscaner-Kirche und Klosters zu Affisi, wo-von die erstere eigentlich aus drey übereinanderstehnden Tempeln (den ersten unter der Erde ) be-stand, und fünfmal mehr in der Länge als inder Breite betrug. Alles war mit schönen Bogenund Pilastern versehen. Im untersten (für Pro-fane unzugänglich) ruhete der Leichnam von St.Frauzisc. Diese Arbeit zog ihm den Ruf nachFlorenz zu, wo Vieles nach seiner Zeichnung aus-geführt wurde. Noch soll davon die Facciaka desErzbischöflichen Pallastes, und d-r Pallast deBargello vorhanden seyn. Dann habe er, aufBegehren des Königes Manfred, ein GrabmalFriedrich II. gefertigt, und nach Sizilien gesandt.Er starb zu Florenz 1262. TiM-m I. c. Mn.
— — — Ein solcher, gleichen Namens,
wird auch in der: 8toris clellluomo cli Orvieto (siom. 1791. p. 296.) als einer der vielen Bild-hauer genannt, der in 1412. für diesen Domarbeitetete.
* — — (Johann), der Maler, welcher km
Lex. am Schlüsse des Art. von Johann dem Bild-hauer erscheint, st. 1725. im Hause des GrafenTorr! zu Costermaneo. Nach ihm gestochen hatA. Scacciati: Johannes predigt in der Wüste.
* — — (Johann) ? so wurde Johann
*— — (Johann Paul) § Paul Schor jn
— — (Peter). So heißt bey Massel,
ganz ohne Weiteres, ein Bildhauer, der zu Ve-rona gearbeitet hak. Voraus illystr. III.
p. 229.
* — — (Wilhelm), Bildhauer, welcher imLex. unter dem Art. Wilhelm des Baumeisterserscheint. Eher aber glauben wir, daß unter die-sem Namen der wilh. Duscht oder Dusch indiesen Supplementen, als der Wilh. Daludanusim Lex. zu verstehen sey.
Tedveg (Franz). So heißt im Katalog vonpaignon Dnonval «in Französischer Künstler