rgi2 Tocpser.
Schwad und Josi gebaut. Die ganze herrlicheKirche wurde i8»Z. vom Feuer verzehrt, ^rc.
Toepfev, s. oben Toepfer.
* Toepue (Ludwig), in Italien Oozzoser-varo; derselbe war auch Kupferstecher, oder dochKnnstverleger und Dedicator. So kennt manD. die Bildniße des Corn. Cort, ohne weiter»Namen als den (einigen, und I. Robusti's (Lin-torct's) nach demselben, von V. Classicus gezeich-net, nnd von oder bey dem Unsrigen gestochen.Das Mehrere von ihm s. im Lex. s. v. Toepur,und in gegenwärtigen Zusätzen s. v. pozzo-serraro.
Toer (I.) soll der Name eines um 1778. le-benden Bildnißmalers seyn, nach welchem vanDleeck und dann auch ein uns unbekannter P.Stee (a. k. P. Steen, wohl kein Anderer alsF. van den Steen) jeder das Bildniß der MißGalathe Dawkens (letztrcr wenigstens, gut) inEchwarzkunst gebracht habe.
. Toerffer (Hans) ein Bau- und Werkmei-ster zu Leipzig 1662.
Toern, er (Johann Gottlob Friedrich) Pre-mier-Lieutenannt bey dem Königl. SächsischenIngcnienrkorpS zu Dresden , woselbst er auch,seit ungefähr »8o8 , bey der Ingenieur-AkademieUnterweisung im Zeichnen ertheilt, ,I^c.
Toer„er (C. I.) s. oben Terner.
T 0 e r p e ( ). So hieß ein Condukteur undLandmesser an der Königl. Kammer zu Breslau 1778. Schlesische Inftanrien-pZotltz auf- 77 «.
Toerring - S eefeld (Antonia, Gräfinvon), vermahlte Gräfin Hollnstem, des Nach-folgenden Schwester, geb. zu München 1761.zeichnete schön, und malte auch ganz artig, be-sonders Blumenstöcke. Lipoväskp.
— — (Clemens, Graf von), Bayerscher
Oberst - Ceremonien - Meister und Hofmusik-In-tendant, geb. zu München 17H8. malt sehr artig.Bildniße in Miniatur, besonders aber schöne Land-schaften in Wasserfarben. Seine Lehrer in der'Kunst waren der Kupferstecher Gtriedbeck und derMaler Minges, beyde von Straßburg . Lipowsky.
Diese beyden Kunsiliebenden Geschwister leb-ten wenigstens noch 1810.
Tofanelli ( ), ein von Lucca gebürtiger
Maler aus dem letzten Vicrtheil des XVIII. Jahrh.Von ihm heißt es in der Schrift: Wrnkelnrannu. s. Jahrh. S. ssi. »Er stehe in Italien un-ter den Zeichnern in schwarzer Kreide oben an,und arbeitt in dieser Gattung, neben Andern»,für die Stecher Volpato und Morghen, mit derbeygefügten Bemerkung: Er und seine Landleuteseyen gewöhnlich den Originalbildern getreuer ge-blieben, als z. B. die Franzosen , welche hinge-gen dann ihre Zeichnungen kräftiger zu behandelnPflegen^. So z. B. kennt man nach seiner Zeich-nung gestochen das berühmte Bildniß des Rit-ters F. Moncada, von Vandyck, aus der Samm-lung des Fürsten Braschi Oncsti, gestochen vonR Morghen (1790.); dann von A. Pyretta (179/,.)eine Landschaft von Cl. Gelee, aus dem PallasteColonna; und um dieselbe Zeit die beyden Pro-pheten Joel und Zacharias, und die Delphischeund Cumäische Sibylle, nach Buonaroti's Bil-dern in der Siptina, gestochen von I. Volpato;lauter schöne Blätter, deren Urbilder, so wie Zeich-nung und Stich im: Journal 6. bllclenü. Kün-ste 8. »08. m. u. i2 ,. sehr unterrichtend beur-theilt sind; späther dann (1802. oder » 8 o 5 .) einEcce Homo nach Megri, wieder aus der Galle-rte Colonna, gestochen von Bettelini; die Bilderin der St. Andreas-Kapelle zu Rom , welcheden zur Richtstatte geführten St. Andreas dar-
stellen, nach G. Neni und D. Zampieri, ersteresvon Volpato, letzteres von G. Folo gestochen;das Opfer Noah's und den DethlehemikischenKindermord, von N. Poussin , jenes einst im Pal-laste Corsini, seither nach England verkauft (früherauch schon von I. Frey), dieses im Pallast Al-tieri, beyde jetzt von Volpato; endlich eine Grab-legung nach Guercino , gest. von P. Fontana.Alle diese sechs letztgenannten, ebenfalls schöneund kostbare Blätter, finden sich näher beschriebenund beurtheilt in der AUg. Runstz. 8°. S. 13^.64. 67. 68. u. 70. Noch späther (1809.) erschienzu Paris , nach seiner Zeichnung, ohne Benen-nung des Malers, von Morghen gestochen, einBildniß des Kaisers Napoleon . Tüb. Mor-gend!. 1809. S. 616.
Tofanelli ( ), ein Bruder des Obigen,
malte in 1812. für den Kais. Pallast in Rom den Parnaß, in Oel , doch für einen Plafond be-stimmt. Ohne Zweifel ist dieser letztere Tofa-nelli noch derselbe, von dem wir in Meusel'sArch. I- (ö ) 179- lesen: „Der Maler Tofanelliin Rom arbeite jetzt (1804.) an einem BildnißePiuS VII. in natürlicher Größe, diesen Papstvorstellend, wie er das Concordat mit Frankreich unterzeichnet, welches ihm der Kardinal Consalvidarreicht".
Einen von beyden (wahrscheinlich den letztem)nennt der Almanach aus Rom 1810. S. 270.Augustin, und führt von ihm einen Pius V. als (oder: und) ein Deckengemäld im PallasteGabrielli an.
Togno wird um 152g. als einer der Bild-hauer am Dome zu Orviero aufgeführt. 8torlaäel Ouomo lii Orvieto , Koni. 1791. p.
* T 0 gn 0 ne, ein Beyname auch von Asinaro.
Toiner ( ). So heißt irgendwo, ohne
Wetters, ein Thier- und Landschafts-Maler,Schüler von Casanova.
Tokarsky ( ) Hofmaler des letzten Kö-
nigs von Pohlen, der ihn von Warschau nachDresden schickte, um dort den H. Georg vonCorreggio zu kopiren, was er auch 17^8. voll-führte. Diese gut gerathene Kopie ist noch indem Königl. Lustschloß Lazenky (dicht bey War schau ) ersichtlich. Da in gedachtem Schloße über-haupt sich viele Malereyen und Kunstsache» be-finden, so ernannte ihn nachgehends der Königzum Inspektor desselben, und als solcher starb erum 1799. Warschau .
* Tol (C ). Von einem solchen, führt eineübrigens unsichere Quelle eine getuschte, histori-sche Handzeichnung in gr. qu. Fol. an.
* — — (Peter van). Nach ihm nennt der
Katalog von Brandes das Brustbild einer altenFrau, von einem Ungenannten, iu Zeichnungs-manier gestochen, was uns vermuthen läßt, essey in dem vorhergehnden Art. von nichrs An-dern», als dem eben erwähnten Blatte, die Rede.
Toledo (Juan de). So nennt Fiorillo IV.69. ohne Weiters einen Spanischen Maler desXV. Jahrh, als Schüler von Juan de Borgon-na von Toledo , mit welchem er in gemein-schaftlich verschiedene Bilder für das Kloster derdortigen Kathedralkirche gefertigt habe.
— — — Ein andrer Maler gleichen
Namens, wohl ein Nachkömmling des Obigen,und ebenfalls von Toledo , bekleidete von —45 . die Stelle eines Malers der dortigen Kathe-drale. Frorillo IV. 221.
* —> — — Ein dritter dieses Namens,und der berühmteste, den nun auch das kep. kennt.»Wenn man" (heißt es bey FioriUo IV. 281.)«Jriarte den Spanischen Klaiide Gelee nennen