ryzo Trampe.
Grund: Er selbst habe ein (5^ lang. und 4 1/2^br.) Bl. von dem alten Rom (Uom. i 56 i.) ge-stochen.
Trampe (Johann Gottfried), Buchdruckerzu Halle im Magdeburgischen, der Abdrucke vonlebendigen Pflanzen verfertigte. S- oben Wil-helm Sherard.
Tra müller (Franz), s. den gleich ff. Art.
Tramnlles, Tramullas und Tra-müller (Franz), ersterer ist sein richtiger Na-me , Sohn eines verdienstvollen Spanischen Bild-hauers, Lazarus T. geb. zu Anfang des XVIII.Jahrh, zu Perpignan , wo sein Vater sich da-mals aufhielt. Er selbst siudirte die Malerei inseiner Jugend zu Paris , wurde hierauf ein Zög-ling des Viladvmat zu Barceüona, und reisteendlich nach Madrid , um die großen Meisterkennen zu lernen, hielt sich aber, wie es scheint,zu sehr an die Manier des L. Giordano. Nachseiner Rückkehr errichtete er mit seinem Bruderin seinem eigenen Hause eine artistische Lehranrslalt. Fiorillo stV. 397. Sein Todesjahr istuns unbekannt. Nach ihm von Littret gesto-chen führt der winklersche Katalog (Jtal. Sch.II. S. 1074.) ein allegorisches Blatt an, woman in den Wolken ein Medaillon von DonCarlos fleht, bey Gelegenheit eines Festes, dasdem Könige Carl III. und der Prinzessin Mar.Amal. von Sachsen bey ihrer Ankunft zu Par-cellona gegeben ward.
— — (Lazarus), Vater des Obigen unddes Folgenden. S. den vorstehnden Art.
— — (Don Manuel), Maler, der jüngereSohn von Lazarus , geb. zu Barcellona 1716.und gest. 1791., ahmte anfänglich den Viladvmatnach, trat aber in seinen spätern Jahren als einorigineller Künstler auf, zeichnete sehr richtig,und besaß viel Geist, .florillo iv. 097.
Tra nach (von), ist ein vorn Pros Christ er-fundener Name. Ueber das ihm beygelegte Zei-chen vergl. Christian Tvorhgiester
Trans ( ). Von einem uns sonst ganz
unbekannten Stecher dieses Namens, und ohne«inen andern als den seinigen, führt ein Ver-zeichn^ meines sei. Vaters das Bildniß einesFranzösischen Raths, Stephans von Clugny an.
Transmandus. Er war ein Mönch, dersich um 107z. bey dem Bischöfe Adelbert vonBremen aufhielt. Snuro «je Ueilo 8sx. bey:
Lcrixt. rerurn ^srm. Tom. I. -75.
Trape ( ), wird als Bürger und Gold-
schmied zu London um i 55 o., irgendwo angeführt.
Trapenrier (D.), ein Stahlschneider, ver-muthlich in England. Man kennt von ihm eineSchaumünze auf die Bezwingung von Irland (mit den Brustbildern des Königs Wilhelm III. und der Maria), welche er 1691. ausfertigte.S. (Albert Laiemanns zu Hamburg )Ansehnliches Münz - und Medaillen-Labi-ner 1779—80. 2. Thle. 8°. 1 . 164.
Trapp (C. M.), Kupferstecher zu Breslau in 174»- Er bat zu Bund mann's hohenund niedern Schulen Deutschlands , inson-derheit Schlesiens u. s. f. in Münzen. Drcs-lau 1741. 40., das prächtige Universitätskollegiumund Kirche der Jesuiten zu Bresiau (dieses Blattohne Namen des Zeichners F. B. Werner ), dieRitterakademie zu Liegnitz u. a. in Kupfer gebracht.
— — (Johann Friedrich): Münzmeisierdes Herzogs von Mecklenburg Schwerin in 1783.Sraarskal. von Meckl. Schwerin .
— — (Michel), ein Kupferstecher; arbei-tete von 1681. bis 1680. in Chur - Branden,
Travank.
bürgrschen Diensten; früherhin bey der Münze,vermuthlich als Stempelschneider. Don ihm,wenigstens unter diesem Namen, kennt man siebenBlätter mit dem Titelblatt, welche Kleinodienvorstellen, nach Niclas Kopple, Goldarbener zuHamburg .
Trappier (G-). Ein solcher soll nach Ant.Die» ein großes schönes Blatt, Abigail mitDavid, gestochen haben.
Trasi (Ludwig), Maler von Ascoli , geb.1634. gest. 1694. Lanzi (L<j. ter2.) II. 2Z2.nennt ihn besonderer Beachtung werth, und fährtdann also fort: « Derselbe war mehrere JahreMaratti's Mitschüler bey Sacchi, und hernachweiter Schüler des erstem. Alsdann kehrte ernach Ascoli zurück, wo man Vieles von ihmöffentlich und bey Privaten siehet. In einigenkleinen Bildern erscheint er als ein guter Ma-raktiste; in seinen al Fresco's und in Altarblat-tern hingegen findet sich wenige Vollendung, undhing er Sacchi so sehr an, daß man sogar auchdieses letztem Nachahmung von Cortona bey ihmentdeckt. Mit alle dem aber ist sein Gemald inder Kirche St Niccolo a St. Christophoro zuAscoli ein schönes Bild, wobey er mehren« Fleißbewies. Dasselbe stellt die Befreyung eines Pa-gen aus der Eklaverey in dem Momente dar,wo der fromme Jüngling seinen Herrn bey derTafel bediente. Auch seine a Tempera in derKathedrale seiner Vaterstadt verdienen Lob; eineMarter von St. Emidius ganz besonders.
Trarh oder Drarh ( ). Ein solcher
heißt irgendwo ein sehr geschickter Klempner zuDessau , welcher sich unter Anleitung des dasigcnBildhauers Hunold zum Künstler seines Fachesgebildet habe, und schöne antike Urnen mit Blu-men Figuren, u. a. dergl. um 1811. fertigte.
Trareinick (Leopold), Custos des KK. Bo-tanischen Kabineks in Wien seit 1810. und selbstberühmter Botanischer Schriftsteller, lieferte um1806. bey Geistinger daselbst eine Beschreibungder eßbaren Schwämme des Kaiserthums Oester-reich nicht nur mit wohlgeratenen Kupfern,sondern auch ebendieselben durch Stoll und Jaigin Wachs poußirt, wobey die keroplastische Kunstin einem hohen Grade der Vollkommenheit erschien,indem diese Künstler die größte Wahrheit undSchönheit in ihren Darstellungen zu vereinigenwußten. Dann unternahm er auch, einen: BKe-saorus botanicus herauszugeben, der nur neue,selten oder bisher schlecht abgebildete Pflanzen insehr genauen Stichen mit kurzein Text enthalte»sollte, und wovon in 1806. bereits das erste Hefterschienen ivar. Tüb Morgend!. 1807. S. 636 .u. a. Römer's Arch. f. d. Botanik 11 l. B.3 . St. S- 458 . Sein eigenes reiches Herba-rium kaufte 18«0. des Kaisers Maj. an. Dasselbeenthielt damals gegen 12,00». Species, und nahean 20,000. Exemplare. Bertuch II. Anh. 24. 3 g.Geffenrl. Viachr.
Traktiern (Johann Thomas von), Buch-händler (und Nachdrucke«:?) zu Wien . SeinName als Verleger findet sich auf eüiigen Ku-pferstichen. So z. B- auf einem Blatte (der imZweykampfe Verwundete) nach Gerh. Dow , vonAnton Tischler gestochen, und von dem Unsern176z. verlegt.
Trartoratta (Marietta), malte ihr eigenesBildniß, was sich in der so oft angeführttilSammlung von Malerbildnißen des Grafen vo»Firinian zu Leopoldskron bey Salzburg b-sun-den hat.
Travank (Amon und Jod. Franz). Der erst«lebte noch -692. damals 65 . I. alt. Den Na-men Travanüs dann findet man auch aus einerPäpstlichen Schaumünze von 1726., die vermuth.