Vallespines.
scher Glasmaler, der um l5c>9. mit mehr Andernseiner Kunstgattung zu Sevilla arbeitete. Fio-riüo IV. 149.
vallespin (Thomas). So hieß ein Spani-scher Maler des XVIII. Jahrhunderts, eines derbekannter» Mitglieder der von I. L. Martine;(st. i/ 85 .) zu Saragossa gestifteten Schule.Fi'orillo IV, 4 il-
valler (Anton). Don einem Kupferstecherdieses Namens, welcher, neben Anderm, zu Rom (1660.) arbeitete, führt ein Verzeichniß meinessei. Vaters an ein Dutzend Bildnisse französischer
— dunkeler Etandespersonen, nach Garnier, I.Noccet, A. Paillet, u. a. ohne wettern Namenals den (einigen an, wovon denn doch (was den
— Ruf der Gegenstände betrifft) der KardinalFr. de Gondy (du Netz), und die Herzogin vonMontpensicr (diese nach Nocret) Ausnahme ma-chen mögen, vallers Blatter daliren sich (fastunglaublich) von i 6 Z 5 —97. Vllsc.
* — — (G.) s. unten Wilhelm valler.
* — — (Hieronymus), Sohn des unten ff.Wilhelms. S. im Lex. den Art. seines Vaters.
* — — (Johann). Von ihm nennt man eineVenus nach du Breuil ; dann nach Viennoc Bild-nisse Carls I. von England und dessen Gemahlin;des Erzbischofes Joh. Franz de Goudi oder Gondj.Er hielt auch einen Kupferverlag. So ist z. B.ein kleines Bildniß, mit der Unterschrift: Lottepr'msssss iueomparsble (Maria Theresia , Ge-mahlin Ludwig XIV. ) mit LI- 6o>rsuä sec. und
B. exe. bezeichnet, und muß er, zufolgeletzterm, noch gegen die Mitte des XVII. Jahr-hunderts gelebt haben. S. auch unten den Art.Wilhelm valler.
* — — (Peter). Dieser berühmte französi-sche Kunststicker unter Heinrich IV. und Ludwig XIII. der seinen Namen bisweilen auch mit latei-nischer Endung (Peter Valetius) schrieb, sollseine Muster nach der Natur copirt haben. Ne-ben dem: )aräin äs Louis XIII . kennt man nachihm auch einen solchen: laräin äs Henr^IV. pol.Paris 608. Fiorillo III. 540. Bey dem erster» dieBildnisse des Künstlers und des Fleuristen I. Robin.Das im Lex. genannte Blumenbüchlin von 1620.soll denn doch ein in Fol. seyn. Anderwerts nenntman noch von ihm ähnliche altere und neuereWerke; wie z. B.: Ls laräin 6s Louis XIV-xr. fol.paris (92. Bl.) Er lebte noch gegen derMitte des XVIl. Jahrhunderts.
* — — auch etwa valer (Wilhelm). Die-ser Stecher, geb. zu Paris ikä 6 . und daselbstgest. 1704- scheint sich in der Schule von FranzPoilly gebildet zu haben, mit dem er viele Äehn-lichkcit, doch ohne dessen Anmuth, hat. Watt-ier nennt seine Manier: breit und farbigr, waswir Beydes immer nur — halb verstehen. Erwar Mitglied der Akademie, und erhielt den Titeleines Kupferstechers des Königs. Derselbe hatGeschichte und Bildnisse gestochen. Rost VIl.290—95. führt von ersterer Gattung i 5 ., von derzweyten 10., ein Verzeichniß meines sei. Vatershingegen im Ganzen über 80. an, von welchenindessen einige (wahrscheinlich Bildnisse) dem we-nig bekannten Johann des Lex. angehören mö,gen *). Die Meister, nach welchen er Geschicht-liches gestochen, sind: F. Albani, I. F. Bar-bier!, S. Bourdon, P. Caldara, H. Carracci ,L. Carracci , W. Courtois, N. Loir,
C. Maratti, I. Miel, N. Poussin , G. Ncni, F.Romanelli, A. Sacchi, R. Sanzio, I. Stella,
") So z. B. eines des Priesters Cambolas (1714.
^'"9 In der: bluova 6 e 5 crirriolie äs äus guaöri ä>
Vvivxua 730. wird es für das Bild gegeben, da
Vallin. 1937
R. Vanni, T. Vecelll, D. Zampieri Dann Bild-nisse nach A. dn Buisso», L. Calabrese, ). Gar-nier, B. Gaulli, I. Guygnier, Jouvenet, Lh^Manessier, wieder C. Maratti, I. M. Morandi/A. Paillet. Seine Blätter scheinen sich meist zwi-schen 1664. u. 87. zu daiircn. Die Bildnisse sindguten Theils von durch Stand oder Verdienstberühmten Personen. Als schön nennt der Kata-log von Winkler dasjenige des Papstes Clemens IX. , der von Brandes die des Staaksrachesd'Aubray, und N. Favre's de Parlise (8. Lon-sistorü Lom.) beyde nach Paillet. Wir nen-nen noch P. Corneille, von Melpomene und Tha-lia gekrönt (was zum Titelblatt einer Folio-Aus-gabe dieses Dichters diente), wieder nach Paillet;dann Andreas Saccchi's, nach Maratti, und desBildhauers Algardi , ohne andern Namen, alsdes Stechers. Hiernächst von Geschichtlichem!Melchisedeck, der dem Abraham Geschenke bringt,eine Geburt **), Maria mit dem Kinde (nachC. Cesio's Zeichnung) dieselbe wo Pitau, undein Abendmal, alle nach Naphael; Maria, dieWäscherin genannt, aus dem Palais Rvyal (s. k.aus dem Kabinet Carignan, jetzt dem Könige),nach Albani; H. Familie, wo Maria das Kindanbetet (was auch Bloemaert gestochen) nachGuido (im Quirinal ); Ruhe in Egypten, »achMaratti; Dornenkrönung, nach L. Carracci;zweyerlcy Marien, mit de» beyden Kinder», »achemem der Carracci ; zwey H. Familien, nach S.Bourdon; Verkündigung, nach Courtois; Aufer-stehung, nach Loir ; Johannes vor Herodes,nach le Brun; Anbetung der Könige, nach Pous sin ; Himmelfahrt Maria , nach Miel; H. Fami-lie, wo das Kind den Kirschzweig dem Vaterreicht, nach Stella, und das Lamm am Kreuze,von Engeln angebetet, nach Ebendemselben. NachMaratti St. Franzisc, der das Haus des Herrn,welches einfallen will, unterstützt — das wäre!Endlich nach Titian und Domenichin uns Unbe,kanntes. LonL st
vallet ( ). So heißt auch im ^lmanssk
6ss ksaux-^rts 180Z. ganz ohne Weiteres, eiltdamals zu Paris lebender Baumeister.
— — ( ). Und eben so im Tvmanack
6s Lomrnercs äs Paris i8rr. ein damals dortlebender Bauten- und Wagenmaler.
* valletto (Franz), s. valetto.
* valleus (Alex.), s. valee imLex. und hier.
* vallier (Joh. Melchior), Universitälsma-ler und Zeichenmeister zu Wiktenbcrg in Sachsen ,wo er auch 1788. 58 . I. alt starb, nachdem erauf 20. Jahre diese Stelle inne gehabt hatte.Wirre inberger Wochenblatt Jahrg. 1788.N°. ää. S. 2kä. Er> war kein großes Licht inseiner Kunst; sein Nachfolger — um einige Jahrespäter — war s). L. F. Mosebach.
— — (Zsaak Benjamin). Ein solcher war1728. Königl. Polnisch - und Churfürstlich-Säch-sischer tzofmedailleur zu Dresden . Lebend.Bönigl. Dresden .
valliere (Florentin Johann de la), ein be-rühmter Ingenieur, unter dessen Anleitung vieleBelagerungen vollführt wurden. Uebrigens warer französischer General-Lieutenant und Gouver-neur von Vinoxbergen; gestorben zu Paris 1759,alt 87. I. Sein Sohn, der Marquis de lavalliere, war auch als Ingenieur berühmt.hiftor. Handlex. 11. 8". ulm 786.
vallin ( ). So heißt im HImanacb äs
Lomrnerce äs Paris 1811. ein damals dort le-se nach Wilhelms Tod.)
L Lrbino, ä»tL in lucs 6a 6'iacomo «laxli -lrcani. ji.