V a u g h a m.
da dieses Werk erst in i?i 5 . zu Oxford er-schien *).
vaugham (William), Zeichner>u.Kupftrstecher,geb. in England um 162b. und blühend im Jahr1660. Ohne Zweifel war er mit dem vorigenRobert verwandt; und was das Künsilerver-dienst berrift, so ist zwischen beyden kein großerUnterschied. Man hat von diesem Stecher dreyStücke zu einem Pamphlet in ki. Fol. mit demTitel: 8utloriu^s ok 8ir IVilliam Duke olkraist; ste sind äußerst selten. Dann ein Zei-chenbuch mit dem Titel: ^Loolr ok suck öeasts,os are must usekull kor stra^vin^, ^ravvinA,or armes paintmA anst ckasein^, stssi^nest^ar/o«7 anst eneraxvest
1664. Rost IX. 52 — 55 .
vaugondy (Robert). Ein solcher gab (wiewir glauben in ziemlich neuern Tagen) einenAtlas universel in 127. Karten, welcher 64. Rthl.kostete. Ob er selbst Zeichner oder Stecher davonsey, ist uns übrigens unbekannt. S. obenRobert.
Vavin ( ). So heißt im /vmansclr stss
öesux-^rts i 8 » 3 . und noch im kvmsnscl, steLommeroe ste Paris t8li. ein in diesen beydenJahren dort lebender Baumeister ; im erstem mitdem Titel: Veristcateur stes Latimens stu 8e-ust conssrvateur.
— — ( ). Und ebenso, in letzterm, ein
zu Paris wohnhafter Bauten - und — Wagen-maler.
* van quer oder vauquier (JohannRobert). Wir halten den erstem für seinen rich-tigern Namen. Seine geetzten Vasen mit Bas-reliefs geziert, und mit Blumen angefüllt, nachI. B. Monnoyer (Battiste genannt) zum Theilohne den Namen dieses letztem, nennt der Katalogvon Wmkler schon und selten. Von Lssialpevernehmen wir noch, daß dieser Künstler imXVlll.Jahrhundert zu Blois geboren sey. Dort wirdbesonders ein Heft von 9. B>- ( 5 " hoch und 7"br.) Blumen gerühmt, wo sich in Mitte jedenBlattes etwas Geschichtliches aus dem A- oderN. Testamente en Rond befinden soll. Dannspricht Malps noch von 5 o andern Bl. welcheer (diese gemeinschaftlich mit Smith und poilly)wieder nach Battiste gegeben habe. Seine eige-nen seyen meist, bloß mit einem verschlungenen1 - und V. bezeichnet. Hemecte (istse p. 17Z.) zähltunsern Vauquer auch selbst unter die wirklichen Blu-men-Maler. Eben so auch Eaulr de St. Ger-main S. oil.
vauthier od. vautier (Michael Raphael).So heißt in den blouvelles stes Krts von 1801.ein Maler und Kupferstecher zu Paris , bey wel-chem damals Unterschrift für ein Werk angenom-men wurde, das zur Aufschrift führte: Eollec-tion ste ßravures stanz 1a manlere stn cra^m,stesrinee anx Amateurs et artistes qui stesireut«o livrer ä I'etuste stu pazrss^e, das in 60 Bl.von Couche gestochen bestehen, und das Heft(von 5 Bl.) 6 Fr. kosten sollte. Späterhin wurdesolches ums Doppelte vermehrt, und auch colo-rirt, das Heft zu 25 Fr. abgeliefert. Damalstrug es (practics-multiplex!) den neuen Titel:stecueil ste pg^sa^es, enriclris ste ü^ures et snl-msux, und war davon in i 8 o 5 . bereits das XXIV.(letzte) Heft erschienen. In 1804 kündigte eben
Vauthier oder Vautier. 2021
dieser vauthier ein sogenanntes: Oeuvre äs?krr/ Dotter, nach desselben schönsten Gemäldenim französ. Museum sowohl als im Auslandein 12. Bl. (vielleicht wieder zum Theil Ueberrestedes vorgenannten Werkes) gleichfalls in Crayvn-Manier, für §8 Fr. an. Auch von diesem warencolorirre Blätter in verhältnißmaßigem Preise zuhaben; und enthielt solches (außer des KünstlersLeben in drey Sprachen) neben Andern,, den ausdem Kabinet des Prinzen Statthalters geraubtenStier, das für Potters Meisterstück gehaltene Bildder vier Rinder auf der Wiese. Xouv. st. ArrsI. 28). II. 5 ig. III. iZ,. IV. 226. Uebrigensist dieses wahrscheinlich derselbe vaurhier, denFiorillo > 11 . 5 o§. als Schüler von Negnaulk,und um r 8 o 5 . einen jungen hoffnungsvollen Künst-ler nennt, der den zweyten Preis gewann, alsdie Bilder von Jngreß und Ducq den ersten er-hielten; leider aber ohne Zweifel auch derselbe,von welchem Landon (Annal. Xlll. N°. 29.)ein im Salon 1806. aufgestelltes Bild in lebens-großen Figuren nennt, welches einen reisenden (?)Vater mit Sohn und Tochter in einer Höhle dar-stellt, die von Löwengebrüll aufgeweckt werden,und (wie es heißt) dem Tod nicht entrinnen kön-nen. Gute Zeichnung, feste Toccirung und einkräftiges Colorit, werde» daran gerühmt, aberdas Angemessene des Gegenstands für die Kunst,wohl mit Grund in Zweifel gezogen. Man seheI. c. das Bild im Umriß, und enthalte sich des— Lachens, wer kann! Auch scheint der paus--mas Fratwois, in seiner Beschreibung des er-wähnten Salons, es nicht einmal seines Tadelszu würdigen. Endlich ist dieser vaurhier wohlwieder der Nämliche, welcher noch im ^lmanaciiste klammeres ste Paris 1811. ohne Weiteres,unter der Rubrik der damals dort lebenden Pain-tres Artistes erscheint, auch in 1817. noch lebte,und auf dem Kunstsalon d. Jahrs ein Frauen-zimmer-Bildniß, und eine ländliche Scene ausge-stellt hatte. S. auch unten den Kupferstechervaurhier ohne Tausnamen.
vaurhier ( ), ein wahrscheinlich anderer
Künstler dieses Geschlechts, gab, vereinigt mitvl. und Laurenr Guyor (letzterm als Stecher) denAnfang eines Werks, das zur (nur halbverständ-lichen) Rubrik führte: Portefeuille stes freistes,ou nouveau recueil ll'aceessoires (?) conte-nant eo que IKntiquite li^uree norrs ä laisssste plus vsarr et ste plus utile, ä l'ussge ste ceuxqui exereent la peinture, sculpturs et srelii-tecturs antiques. Späterhin wurde auch dieserTitel verändert, und das sonderbare secessoiresweggelassen. Jedes Heft (zu 5 Fr.) enthielt 12.Bl. und erschien zu Paris (180Z.) bey Lcvrault.Die Zeichnungen waren von dem llnsrigen, undein auslegender Text von V». Guyot. IVo«v. ckos^,,5. I. 325 . IV. 69—70. Dieser vaurhier istwohl derselbe, dem schon im Tvmsnack ste kisaux--Irts 180Z. die inner» Verzierungen des Hausesvom General Duonaparte an der — Victoricn-straße zugeschrieben werden, und der noch im^lmanack ste Lommerce 1811. unter den damalszu Paris lebenden Baumeistern erscheint. Undendlich ist wahrscheinlich ebenfalls von ihm dieRede, wenn es imTübing. Morgenbl. 180g.111. 6H8. heißt, daß ein vauthier, gemeinschaft-lich mit Lacons (?) ein Werk: IVlonumens clesculpture ancierme et rnosterne, wovon damalsbereits das siebente Heft erschienen war, gefer-tigt habe. Noch ist auch Er wahrscheinlich der
i") Seit der Redaktion dieses Art. bemerkt uns ein Freund: Daß wirklich Vaughan, nicht vaughain derrichtige Name der Künstler dieses Geschlechtes sev i daß ein etwa vorkommender I. vaugham (wie z. V.Ames einem solchen das Bildniß des Generals Robert d'Evreur, Grafen von Ester zuschreibe) einNonens scv; daß das Bildniß Carls II. mit der saryrischen Aufschrift, zu den größten Seltenheitengebore, und der Künstler sie nachwerts wieder auslöschen mußte; daß endlich Robert die Platten zuMvrrison's Pflanzenwerk gar wohl früher als 1716. fertigen konnte, da der Versasier dieses Werkes
selbst schon -685. verstorben war. Dann nennt er von Robert noch eine Folge von 9. Bildnissen, ohne
den Titel: llie portraitul es ak largo os HINS moäerno >vortliies ok tiie vorlst illar.