Zoor Vernrt.
vernet ( ). Und eben so im ^Imaoaob
«Zu Lommerce äe psris 1811. ganz ohne Wei-teres, ein damals dort lebender Baumeister.
Vernevil, ein Beyname des verer Drem'l-Ion, dessen wir in künftigen Zusätzen gedenkenwerden.
* verneper (Joseph), irrig geschriebenerName von Joseph Werner .
vernieer oder verniers (T>). Wir be-sitzen" (heißt es im Catalog der Münchner -Galerie) „eine schöne Landschaft, mit obigem,uns weiter unbekannten Namen bezeichnet. Es isteine waldigte Gegend, in welcher eine Landkutschevon Räubern geplündert wird ( 3 ^ g" 8'" hoch,H, 2" br.) Ein zweytes Bild von gleicherHand, doch ohne Namen, wird zu Schleisheimaufbewahrt. Beyde beweisen das große Verdienstdes Künstlers, dessen Färbung kräftig und natür-lich, und die Behandlung frey, markigt und fleis-sig ist-"
vernier (I.), vermuthlich ein französischerMedailleur zu St. Petersburg . Der Balemannssche Gantkatalog I. 97. ff. führt eine vortreff-lich geschnittene Prämienmedaille der Petersbur-ger-Kunstakademie, von 1762. an, deren Avers mit dem Brustbilde Catharinens II. von Wachter,der Revers, mit einer Allegorie auf die bildendenKünste, von dem Unsern ausgearbeitet ist. An-derwerts wird vernier noch überhaupt als Künst-ler von Schaumünzen aufgeführt, welche die Ab-bildungen Russischer Kaiser und Kaiserinnen zumGegenstand haben.
vernin ( ). Von einem Piemontesischen
Maler dieses Namens sollen sich schöne Lhiersiückein dem Königlichen Schlosse zu Stupigni befinden.
vernkquet ( ). So heißt im ^Imansck
ckes Lesux-^rts i 8 o 3 . ein damals zu Paris le-bender Baumeister, der den Namen eines der vier^ommissaire's Voyers trug, und von welchem dortein wohlgestochener, und (wie wir anderswo le-sen) schon längst als vorzüglich genau anerkann-ter Plan von Paris angeführt wird. Im ^lma-nscli «Zu Lomrnerce cie Paris 1811. erscheintder Unsrige nicht mehr. Vor 180Z. trug er denNamen eines Baumeisters der Gesellschaft derWissenschaften und Künste zu Paris , und gab indieser Eigenschaft den gedruckten Entwurf einesMuseums der Naturgeschichte und einer Mena-gerie ans Licht. IVorm. Hl. 89.
verobelli oder Vevobelli ( ). Ein
solcher hat sich dergestalt, nicht ganz deutlich ge-schrieben, 1786. in das Fremdenbuch der Galerie-beschauer von Dresden , als Maler von Prag ein-gezeichnet.
veron-Bellecour ( ). So heißt im
Hlmanack äes Keaux-Hrts i8oä. ein damals zuParis lebender Miniaturmaler, der hingegen im^Irnanack «Zu Oommercs i8n. nicht mehr er-scheint. Dann aber (doch wahrscheinlich derselbe)auf dem Salon von 1817. wieder, theils mitBlumen, theils und hauptsächlich aber mit einem(wohl nicht in Miniatur) dargestellten Tod Lud-wig des Heiligen.
* Verona (Anton). Derselbe lebte um dieMitte der letzten Hälfte des XVII!. Jahrhun-derts. IlF-c.
* — — (Baptist da), s. Zelotri. Ob es mitdiesem derselbe Baptist de Verona sey, denLoinazzo einen Maler und Baumeister nennt, istuns unbekannt.
— — (Bartholomö), lernte bey seinem
Oheim, Bernardin Gagliari *), Königl. Sardi-
«y Den das Ler. nicht,
Verona.
nischem Dekorationsmaler, mit welchem er auch177». nach Berlin kam. Dort arbeitete er für dasKönigl.,Operntheater und für die FranzösischeSchaubühne, so wie er auch in verschiedenen Häu-sern (vorzüglich auch in seinem eignen schönenHaus in der Straße unter den Linden) Säle aus-malte. Mcolai. Dann arbeitete er, nach Mensel,II. auch für das Schauspielhaus des Prinzen Hein-rich zu Rheinsberg , und für dasjenige des Mark-grafen von Brandenburg,Schwedt zu Schwebt.In 1784. und 85 . ward er nach Hannover beru-fen, um in dem dortigem Pallaste des Herzogsvon Mork viele Säle und Zimmer zu zieren. Auchbey Meusel III. (1809.) erscheint er noch unterden Lebenden.
Zu Berichtigung dieses Art. dient folgende unsso eben von einem unserer Kunstfreunde zugegan-gene Notizz. „Geboren z^ Adorno bey Biella inPiemonk. Frühzeitig begab er sich zu seiner MutterBrüdern, Fabriz und Bernhard Gagliari, diein Turin als Theatermaler bedienstet waren. Nach-dem er 8 Jahre bey ihnen gelernt und ihnen beyihren Arbeiten beygestanden hatte, begab er sichauch 5 Jahre nach Wien und von da mit Bern-hard Gagliari nach Berlin , wo ihn Friedrich der Große 1773. in Dienste nahm. In 1784. er-laubte ihm der König, der Kunst wegen, eineReise nach Italien zu uniernehmen; mach seinerZurückkunft wurde er auch anderwärts verschie-dentlich verschickt, und durfte mit hoher Erlaub-niß mehrere auswärtige Arbeiten vollführen. Inder Architektur war er wohl bewandert, sein ei-genes selbst erbautes Haus in Berlin liefert denBeleg dazu; man glaubt daß die innere Einrich-tung des Berliner- Opernhauses schöner und be-quemer gerathen seyn würde, wenn man seinenRissen gefolgt wäre, die er 1786. einreichte. S.Bemna 1 a krusse litteraire. Verona verließdie königlichen Dienste in Berlin nicht, und soll,mündlicher Ueberlieferung zufolge, dort in oderum i 8 » 3 . gestorben seyn
* Verona (Jacob da), welcher im Lex. amSchlüsse d. Art. eines andern spätern Künstlers diesesNamens erscheint. Nach La^zi ter?.) III.10. blühete der Unsrige um 1397. und heißt esdort, daß seine in Fresco's zu St. Michele inPadua zum Theil noch unverletzt seyen; und an-derwärts wird geurtheilt: Diese Arbeiten bewei-sen, daß Jacob kein gewöhnlicher Künstler war,obwohl er selbst den Schriftstellern seiner Vater-stadt Verona unbekannt geblieben sey. Äaua'o-/ese pitture äi paäova p. 282.
* — — (Johann da). In der Sakristei) derKirche seines (Olivetaner -) Ordens zu Verona sollen noch schöne eingelegte Arbeiten von ihm,vollkommen erhalten, zu sehen seyn. Lausn Lll.tsrr:. III. 66.
— — (Ludwig), ein 1795. noch zu Padua lebender Bildhauer, von dem sich in dem Domeseiner Vaterstadt bey den Orgeln 4 Statuen (dieGerechtigkeit, der Friede, die Weisheit und dieReinheit befinden, s. Lraucko/Mkitturs äi paclovax. 128. 3 oO.
* — — (Maffeus da), und von dort gebür-tig. Bey FiorUlo II. 189. heißt es von ihm:»Er folgte von Weitem den Fußstapfen P. Calia-ri's, und bildete sich mit guter Einsicht eine leichteund lebhafte Manier, mißbrauchte aber den Men-nig in seinem Fleisch, und färbte es daher allzufeurig. Zu Venedig sieht man von ihm Verschie-denes, was ihm Ebre macht; besonders aber f.'rstigte er viele Cartons, welche für die St. Mar-cus-Kirche in Mosaik gebracht worden.
wohl aber einen weit älteren Künstler ähnliche» Namens (GagliarLi) kennt