Vogel.
von Aitken'S Entbindungskunst. Nürnb. 1789.8°.I. G. Koeppel's Beschreibung der Rosenmüllers-höhle. Erlangen 1795. 4 °. Die 7 dortigen An-sichten sind, «ach des Verfassers Zeichnung, vonihm und auch von I. E. Walwert (von diesemdie bessern) radirt; A. Klebe's Gotha. das. 1796.8".; eine Ansicht dieser Stadt nach Carl Schmidtu. s. w. Anderwerts führt man noch von ihm an:Gründliche Zeichenkunst für junge Leureund Liebhaber aus allen Ständen, nachDriginalzeichnungen von M. preist! erund E> JHIe; mir 18 Lupferrafeln vonGeorg Vogel. Nürnberg 1794. Wahrschein-lich ist er auch der nämliche G. Vogel, von wel-chem in Kunstnachrichten aus Nürnberg (iso 3 .oder noch später) 24 Bl. der um gedachte Stadtliegenden Schanz- und Wachtposten, nach G. C.G. von Bemmel angezeigt werden, welche schwarz5 fl. 12 kr. und illuminirt — 12 st. kosteten.Meusel's Archiv II. (s.) i6Z.
Vogel (Georg), fürstlich Basei'scher Münz-meister seit 1696. Hirsch teutsches Münzar-chiv VII. 535 . Vielleicht ein Anverwandter desobigen Conrad.
— — (Georg Friedrich), gebürtig von Wöhrdbey Nürnberg, Zögling der K. Bayerschen Aka-demie. Auf dem Münchner -Salon 1817. sah' manvon ihm fünf Zeichnungen: Eine Figur nach derAntike; drey Akten nach der Natur, und einBtldniß.
— — ((Heinrich), Ingenieur des CantonsZürich und Inspektor eines Collegiums für Conrstabler und Feuerwerker daselbst. Er gab ,739.zu Zürich 8->. die zweyte Auflage von seinem:Kurzen Bericht der Artillerie - Wissenschaft(mit radieren Blättern von Z. Meich. Füßli)heraus.
— — (Jakob), ein Maler. Nach ihm ge-stochen kennt man ein Emblem mit St. JgnatiusLoyola von I. Wagner, und das Bildniß einesMalers Vogel (wohl sein eigenes) von C. F.Ekoelzel (1780.) gestochen, was uns zum Theilseine Blüthezelt vermuthen läßt.
* — — (Johann). Er war ein Schüler desPreußischen Land - und Oberbaudirektors MartinGrüneberg, dem er auch — wie er selbst besagt —bey Aufführung kostbarer Gebäude an die Hand
ing. Die erste Auflage seiner Modernen Bau-unst, gab er 1708. (nicht 1707.) zu Hamburg in Fol mit 36 Kupfern; dann Hamburg 1726.mit 58 Kupfern und 5 ^ Bogen Text; später er-schien sie wieder Hamb. 1789. und endlich (wieder Catalog von Sommer sie rubricier) eine neueverbesserte Auflage noch 1806. Preiß s« Gr.Weyermann's Nachrichten von Ulmer-Gelehrren und Künstlern ,798. besagen nichtsNeues über den Unsern.
— — — — ein Gold - und Silberarbeiterzu Pegau in Sachsen , zu Ende des X VII. Jahr-hunderts.
— — ( Johann Christian ), ein Maler, den
der Schrvarzburg-Kudolstädrer Hof-
und Adreßkalender -773. und 1782. benennt.
* — — (Johann Christoph), welcher im Lex.am Schluß des Art. seines Vaters Bernarderscheint. Von ihm kennt man z. B. dasBildniß seines Vaters und seiner Mutter, aufEinem Blatte, nach QeSmarees; dann diejenigenvon I. W. Kiehnlin von Max. Catharina Kiehn-lin, und vom Maler 1 .8. Hirschmann, alle dreye nachI Kupetzky (1708.) Andere nach I. P. Schulz,Joh. M. Schuster, u. s. f. Er führte auch einenKunstverlag.
Vogel.
Vogel (Johann Christoph), Herzoglich - Go-thischer Hoftischler zu Ronneburg . Er mag um1767. diesen Titel erhalten haben, und um 1800.gestorben seyn.
— — — — .Ralhszimmermeister zu Pots-dam 1796. und später.
— — (Johann Friedrich). Ein Bruder desobigen Christian Lebrechr, und, wie «r sich selbstbenennt) Evelgesteinschneider (andere sagen dage-gen wohl richtiger, daß er eigentlich ein Stein-schneider und kein Figurenschneider gewesen sey)zu Dresden , wo er schon in 179s. bemerkt wird.Dennoch arbeitete er auch gut in Elfenbein undfertigte auch aus — Haaren allerhand Figuren,Silhouetten in beliebiger Größe, Landschaften,Blumenbouquetts, Opferaltäre mit Umschriftenu. s. f. für Ringe, Medaillons und dergleichen.Vogel hielt sich früherhin ungefähr 6 Jahre langju Berlin auf. In 1812. betraf ihn das Unglück,sich seines Eigenthums und seiner Waaren durcheinenDiebstahl beraubt zu sehen, weswegen er damalsin öffentlichen Blattern seine Mitbürger um Un-terstützung bey seinem herannahenden Alter an-sprach. Unterdessen erlöste ihn schon das Jahrdarauf i 8 i 3 . alt 6g. zu Dresden der Tob vonallem wettern Ungemach.
— — (Johann Gottlieb), Universttatsschrei-bemeister zu Göttingen . In 17)6. gab er heraus:Gründliche Anweisung zum vorzüglich canz-leymaßigen zierlich und flüchtigen Zugwerksowohl derer Initial-Buchstaben, ais aller-hand andern Zügen; dann ein Leipziger-Schreibe-Cabiner in s Theilen auf 37 Bl. inqu. Fol. Die Cunentschrift, die nach Schmort-herr's Grundsätzen geformt ist, ausgenommen,hat das übrige keinen Werth. BrcirkopfsGeschichte der Schreibekunst, herausgege-ben von Koch . S. 6s.
— — (Johann Jacob), ein geringer Kupfer-stecher zu Nürnberg , wo er fleißig für den Bü-cherverlag des Buch - und Kunsthändlers JohannHoffmanns arbeitete; um -684. hielt er sich,abeenur kurze Zeit wie es scheint, zu Frankfurt a. M.auf. Wir kennen unter andern von seine-, Blat-tern zu Dapper's Asia «bcrs von Beern (Nürn-,berg) 1681. Fol.; juM dritten Theil der Ueber-setzung von Tavernier's Reisen. Nürnberg -6i i.Fol.; zu den: lielstioNes kistorlcss oder /acoblkrancr historische Beschreibung der denkwürdig-sten Geschichten u. s. f. die sich zwischen den I-1682. und 84. zugetragen (irgendwo heißt is:„Ungefähr in M. Küssel's Manier"); dann zuC. Hartknoch's altem und neuem Preußen. Frank-furt u. Leipzig 1684. Fol. Hier mehrere Prospekte,Bildnisse, z. B. deS Nicl. Copernikus, rc.; zu derUebersetzung von Allain Manesson Mallet'S Be-schreibung des ganzen Wclttreises. Franks, a. M.i 685 . 4 °-i zu 6er Uebersetzung von Blonhel'sKunst Bomben zu werfen Sulzbach und Nürn-berg 1686. 8°. Anderwärts heißt es noch, erhabe auch ein Bildniß des KönigSkerger Consui'sJoh. Jakob Vogels, und eines Propstes Chri-stoph Schrader'ü, nach I.Matthias gestochen. S.auch bald unten den Art. I. I Vogel.
— — (Joh. Joachim), Kunstmaler zu Sit-tau (d. i. Zitrau), malte und staffirte 1698. dievon A. Jaegcr gefertigte Kanzel der Stadtkirchezu Sorau in der Lausitz . Man gab ihm 3 ooTdlr.dafür. I. S. Magrio Beschreib, d SradeSorau. Leipzig 1710. 4 °. S. -- 65 . Vecgl. unkenI. T. Vogel.
— — (Johann Peter), ein Steinmetzgeselle,der 1705. zu Dresden arbeitete.
*— — (I.), zeichnete sämmtliche Titelklipfeeund Vignetten zu der zweyten Auflage von Meiß-ner's Alcibiades. Leipzig 1785. 8 °. E. G. Krü-
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