über die Entwickelung und Lebensdauer der Infusionsthiere. 5
Am 15 ,en und 16 tcn November fiel die Beobachtung anderer Geschäftewegen aus.
Am I7 te "
Nr. 1. enthält aufser dem alten noch 1 sehr kleines junges;
Nr. 2. das Thierchen liegt todt am Boden und ist zum Theilaufgelöst;
Nr. 3. 4. und 5. enthalten die einzelnen eingesetzten Thier-chen unverändert und in munterer Bewegung;
Nr. 6. das Thierchen liegt todt am Boden.
Am 18 ,cn
Nr. 1. enthält 2 Individuen, 1 gröfseres und 1 kleineres;
Nr. 2. und 6. sind leer;
Nr. 3. 4. und 5. enthalten einzelne bewegliche Thierchen.
Am 19 tcn Alles wie gestern.
Am 20' ten
Nr. 1. enthält 2 Thierchen, 1 grofses und 1 kleines, undaufserdem 1 Ei an der Wand des Glases;
Nr. 2. ist leer;
Nr. 3. enthält ein grofses munteres Individuum;
Nr. 4. enthält ebenfalls 1 lebendes Individuum, dasselbe istaber auffallend durchsichtig (blafs) und schlank, undscheint sogar etwas kleiner als am vorigen Tage zu sein;
Nr. 5. das Thiereben liegt todt am Boden;
Nr. 6. ist leer.
Am 21 sten November Morgens alles wie gestern.
Da mich die Durchsichtigkeit der Individuen vermuthen liefs, dafs dieverstorbenen weniger aus Alterschwäche als vielmehr vor Hunger gestorbenseien, indem ich sie in ganz klares Wasser gebracht hatte, während sie in et-was getrübtem Wasser zu leben pflegen, so gab ich dem Gedanken Raum,zu versuchen, ob ich nicht durch einen recht passenden sichtbaren (gefärbten)Nahrungsstoff ihnen einen kräftigeren Zustand geben könnte. Ich nahm defs-halb aus einem mit einer Art von Pristley’scher Materie (Monas Pulvisculus)dicht bedeckten Gefäfse etwas von dieser lebendigen Masse, welche ich zu-vor unter dem Microscope betrachtete, um mich zu überzeugen, dafs sienicht auch Hydatinen enthalte. Kaum hatte ich einige so untersuchte Tropfen