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[Erster Band.]
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i4. T. IX. F. i.» mögen noch einige Arten dieser Gattung verborgen seyn, die, wenn sienicht wieder gefunden werden sollten, unbestimmt bleiben müssen. Ferner gehören noch zuunseren Lepidodendron: Palmacites quadrangulatus und affinis Schlotheim , T. XVLII. undXIX. Ob hier zwei verschiedene oder eine einzige Art dargestellt werde, ist ohne nähereVergleichung der Abdrücke selbst, und vielleicht auch dann noch schwer Xu unterscheiden;die kleinen viereckigen Schilde bestehen ganz aus Kohle; in einem kleinen Exemplar, das wirder Güte des Verfassers der Petrefaktenkunde verdanken, sind diese viereckigen Schilde beiweitem nicht so regelmäßig viereckig, sondern mehr oder weniger abgestumpft. Hieher ge-hören die, von Walch zu den Unguellis carbonariis gerechneten Abdrucke, die auch er schonfür Rindenabdrücke hielt, wie man in seiner Naturgeschichte der Versteinerungen, T. III.p. 119. T. IV. 2. F. 3. sich überzeugen kann. Hierher mag auch das Synonim von Petiverschistus Byerleus quadrangulariter impressus Gazoph. T. XX. F. 1. am sichersten gereihetWerden; wir nennen diese Ai't Lepidodendron tetragonum.

T. XVII. F. 2. Die Bestimmung der Arten bei der Gattung Calamitis, ist eigentlichdermalen noch nicht möglich, da uns blofs die Abdrücke der zergliederten Rinde bekanntsind, die breitem oder schmäleren Streifen, die nähern oder entfernteren Abgliederungen abereben so gut blofs Individuen von verschiedenem Alter, als verschiedene Arten bezeichnenkönnen. Herr v. Schlotheim äufsert die Vermuthung, dafs die von ihm unter der Be-nennung Casuarinites beschriebenen schilfartigen Pflanzen wohl auch zu den Calamiten ge-hört haben könnten; nahe verwandt sind sie gewifs, wie die gewöhnlichen Rohrarten es auchmit den Bambusien sind. In den Übergängen von den Gräsern bis zu den Palmen mögenauch schon in der Vorwelt mehrere Gattungen die Stufenleiter bezeichnet haben; da wirjedoch die eigentlichen Gattungs- Charaktere nicht ausmitteln können, so müssen wir unsbegnügen , nach den Überresten der Organisation und den Umrissen der äufsern Form, Gat-tungen zu bilden, und Arten zu unterscheiden.

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Der hier abgebildete Calamite aus dem Radnitzer Kohlenwerke unterscheidet sich durcheinen deutlich ausgebildeten Ast; diese Abdrücke sind selten; wir nennen diese Art Calamitisnodosa. Calamitis nodosus und gibbosus Schlot heim, T. XX. F. 1. 3 ., die ebenfalls ästigangegeben werden, könnten hierher gehören, so wie Walchs Abbildung T. III. Suppl.p. 148. T. I., II. Calamitis aproximatus Schlotheim , F. 2., zeichnet sich ebenfalls, durchdie auch bei grofsen Exemplaren sehr nahe stehenden Abgliederungen, als besondere Artaus; auf eine weitere Zergliederung der Arten wollen wir uns jedoch nicht einlassen, bis esuns etwa durch wiederholte Vergleichungen gelingt, haltbare Unterschiede zu entdecken.

T. XVII. F. 3 ., aus den Wranowitzer Stollen auf der Herrrchaft Radnitz, ist eindünnerer Stamm elyptiseh abgeplattet; der innere *Theil ist mit einem grauen Sand angefüllt,jede Spur des inneren Baues der Pflanze ist verwischt, die um den Stamm laufenden Quer-streifen der Rinde gleichen dem Stamm der Yuca-Arten in unseren Gewächshäusern, wennsie alt werden; auch die Pandanus-Arten bilden im Alter ähnliche in einander laufende Ringe;eine nähere Bestimmung ist hier nicht möglich, dafs aber diese Rindenform nicht zufällig,sondern eigenthiimlich sey, kann mit Recht behauptet werden, da sie in verschiedenen Gegen-genden gefunden worden. Volkmanns Lythoxyla lineis rectis et transversis cancellata, Sibr.Subter. p. 93. r. VII. F. 2 . und P. VIII. F. 1., gehören unfehlbar, wo nicht zu unsererPflanze selbst, doch gewifs zu einer sehr nahe verwandten Art.

T. XVIII. Abdrücke von dieser Fächerpalme sind in dem Svvinaer Kohlemverke nichtselten, aber einen ganzen Fächer zu entblöfsen, hat uns noch nicht gelingen wollen, da sie,wegen ihrer Gröfse von 1 2 Schuh gewöhnlich durch die Ablösungen des mürben Dach-gesteins durchschnitten werden. Sie finden sich neben verschiedenen Stämmen gelagert, aberin einer andern Schicht, ohne Blattstiel, so dafs es uns bisher unmöglich war zu errathen,zu welchen Stämmen, ob sie zu den abgegliederten Calamiten, oder den daneben liegenden,mit Schuppen bedeckten Lepidodendron, die einzigen zwei Gattungen Bäume, die uns hiervorgekommen sind, gehören mögen; aller Wahrscheinlichkeit nach wohl zu den ersten.Die Fächer bestehen aus zwölf oder mehr einzelnen Blattstücken, die bis auf den Grundeingeschinttensind; sie sind, gleich den Grasblättern sehr fein gestreift, dieses ist jedoch nichtimmer wahrzunehmen. Bei der Unmöglichkeit, die Abdrücke einzelner Blätter auf eine be-kannte Gattung zurückzuführen, und der Wahrscheinlichkeit, dafs sie unbekannten Gattungen