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Monumenta pulveris pyrii. Reproductions of ancient pictures concerning the history of gunpowder, with explanatory notes / by Oscar Guttmann
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22
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MONUMENTA PULVERIS PYRII

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lässt sich dies daraus schliessen, dass Voici la légende du premier :sowohl der Münchener Codex No.

600 in Fig. 61, wie auch die WienerBilderhandschrift in Fig. 62, daraufbezügliche Darstellungen bringen.

Die Legende der MünchenerAbbildung lautet wie folgt :

“ Wiltu puluer ipiUerpringen daz uerdoruxn ist / so npm guten salniter llll pTunt /Salpeter l Ib / Gatter I lot / und seiud daz ln gutem pranten mein oder $u$t in gutemmein und $toz daz puluer damit ab. und tu daz puluer also teuxbtz in prdein bäten /und setz die bäten in ainen pacboten der nicbt gilbt danoe inn gepacbn scp / und lazz dazpuluer also mol in dem oten pacben so kumpt ez schon wider und Wirt gut und snelle /€z war den daz daz puluer mit dem gwicbt berderwt war daz must man scbaiden.”

English .—“ If thou wouldst savespoilt powder, then take of goodsaltpetre four pounds, of salpraticaone pound, of camphor half an ounce,and boil these in good burnt wine, orelse in good wine, and pound thepowder therewith, and place thepowder moistened thus into earthenpots, and put the pots into a bakingoven that glows no more, and where-in bread has been baked, and let thepowder thus well bake in the oven,then it will reappear fine and becomegood and quick, unless it happen thatthe powder was spoiled with theweight (percentage of saltpetre alteredthrough lixiviation) that would haveto be parted once more (by extractingthe saltpetre).”

Reference need not be madehere to the large number of existingrecipes for the composition of powder.Besides the directions to Fig. 48 ofthe Codex Germanicus No. 600, thereis another design (Fig. 63) in thesame codex with the following note :—

Hochdeutsch .—“ Willst du Pulverwieder gut machen, das verdorben ist,so nimm guten Salniter 4 Pfund, Sal-peter (Salpratica) 1 Pfund, Kampher1 Lot, und siede das in gutem ge-branntem Wein oder sonst in gutemWein, und stosse das Pulver damitab, und tue das Pulver also feucht inirdene Häfen, und setze die Häfenin einen Backofen der nicht glüht undworin vorher gebacken wurde, undlasse das Pulver also wohl in demOfen backen, so kommt es schönwieder und wird gut und schnell. Eswäre denn dass das Pulver mit demGewichte verdorben wäre (durch Aus-laugung veränderter Salpetergehalt),das müsste man dann scheiden (denSalpeter ausziehen).”

Ueher die Zusammensetzungdes Pulvers gibt es natürlich einesehr grosse Menge von Vorschriften,auf die hier nicht eingegangen zuwerden braucht. Abgesehen von derVorschrift auf Fig. 48 des Codex Ger-manicus No. 600 befindet sich in dem-selben Codex eine andere Abbildung(Fig. 63) mit der folgenden Legende :

Traduction .—“ Si tu désires re-couvrer de la poudre gâtée, prends 4livres de salpêtre, une livre de sal-pratica, une demi-once de camphreet fais bouillir le tout dans de labonne eau de vie ou autre bon vin,broie le tout ensemble et place lapoudre ainsi humectée dans des potsde terre, mets ces pots dans un fourqui ne brûle plus, mais où l’on vientde cuire du pain ; laisse ainsi lapoudre cuire dans le four et elleapparaîtra belle, pure et active à moinsque la poudre n’ait été abîmée par lepoids (proportion de salpêtre modifiéepar lixiviation) et dans ce cas devraêtre séparée à nouveau (en extrayantle salpêtre).”

Il est inutile ici de parler dugrand nombre de formules existantespour la composition de la poudre.En dehors de la recette existant surla Fig. 48 du Codex Germanicus No.600 il y a un autre dessin (Fig. 63)dans le même Codex avec la légendesuivante :