VII.
Nachtrag zum dritten Aufsätze der ge-genwärtigen Lieferung V. 97. bis 102.
seitdem ich Gelegenheit gehabt babe, ausgezeichnete Ex-emplare des seltnen sogenannten Gansekötkigen Silbersvom -Harze zu sehen, bade ich wich nicht allein von derSeldstständigkcit dieses Fossils, sondern auch von der gänz-lichen Verschiedenheit desselben von dem in Meinem vor-kommenden Gemenge^), das unter dem nämlichen Na-men bekannt ist, überzeugt.
C's trägt ganz re» Charakter des von Herrn Hausmannausgestellten Schlackigen Äauscbgelb und ich habe sei-ner hier nur i-- sofern zu gedenken, als mi:, vor Kurzem erst,auch sein Vorkommen im sächsischen Erzgebirge bekanntworden ist. Ich kernte es zur Zeit jedoch bestimmt nur vonzwey Orten, vom Genres Sergen Fdgr.m der Johanngeor-grnstädter, und vom Jung Fabian Sebastian Fdgr. in derMarienberger Reficr; an beyden Orteu ist es, in obernTiefen, als Ueberzug ausdrufigen Stellen, der dasigen (Ko-bold-, Atftnik- vPd Silber Erze fübrenden; Gänge vorge-kommen ; nach einer weniger bestimmten Nachricht soll sichauch eine Spur davon im hiesigen Reficr, auf einem neuer-lich, in einem Steinbruche des Tbelersberger Srollns, ent-blößen silberhaltigen Gange, gezeigt haben.
Allerdings scheint dirs Fossil eine neuere Bildung zuseyn; daß es aber kein verwittertes, gemengtes, Kobold-oder Silbererz ist, zeigt schon sein Aenseres. GenauereUntersuchungen werden künftig lehren, ob sein Silbergehaltwesentlich oder nur zufällig ist.
") S. Reuß Lehrbuch der Mineralogie, Th. II. D. z.
S.Z77 bis?7->
S. Hausmanns Handbuch der Mineralogie, G. 229.
sio. vergl. mit S. 1127.
Bey-