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Die Feuermeteore : insbesondere die Meteoriten historisch und naturwissenschaftlich betrachtet / von Otto Buchner
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mil abnormer Bahn.

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wieder, sprang wieder zurück und zerplatzte dann in großerHöhe. Eine 1758 in England und Schottland beobachtete oapraSultans ging schief niederwärts, stieg dann mit erneutem Glänzewieder empor und setzte ihren Weg weiter fort. 1778 wurdeein Meteor im Pcltlin gesehen, das sich in Sprüngen be-wegte und jedesmal explodirtc. Am li. September 1787 er-schien zu Edinbnrg eine Feuerkugel, scheinbar größer als dieSonne, bewegte sich zuerst horizontal, senkte sich dann, stieg dannhöher, als anfangs, ging oorwärtS, hob sich wieder und zersprangdann hinter einer Wolke. Die große Feuerkugel, welche am14. December 1807 bei Weston in Nordamerika platzte und da-bei Steine hcrabschleuderte, explodirte dreimal und machte jedes-mal einen Sprung. Ein anderes Meteor, das am 10. Februar1847 zu Wien beobachtet wurde, stieß an mehreren Stellen Feueraus und hinterließ einen blitzähnlich gezackten Lichtstreiseu. SchonPringle, der 1758 die Bahn einer solchen springenden Feuer-kugel berechnete, erklärte diese merkwürdige Bewegung durch einmehrfaches Abprallen an der Atmosphäre. Auch Chladni adop-tirte diese Ansicht und suchte sie aus allen darüber bekannt ge-wordenen und von ihm sehr fleißig gesammelten Beobachtungenzu beweisen. Und doch ist diese Deutung unrichtig, wie in derFolge gezeigt werden wirdz viel wahrscheinlicher ist wohl dasAbspringen von der geraden Bahn bedingt durch momentaneGasauSströmnngcn, die dann nach der anderen Seite durch Ge-gendruck eine Veränderung der Bewegung veranlassen, denn insehr vielen Fällen dieser Art wird angeführt, wie die Feuerkugelihre Richtung erst nach einer Explosion, nachdem sie neuen Glanzerhalten, gewechselt habe, und anzunehmen ist, daß diese Explo-sionen in allen Fällen stattfanden, auch wenn sie nicht besondersbemerkt wurden. Mit einer solchen Explosion steht dann aberauch eine Zerstreuung der umgebenden Dampfatmosphäre undfolgeweise eine Erhöhung der Leuchtkraft der Feuerkugel in Ver-bindung. Die Richtigkeit dieser Ansicht wird durch viele derschon angeführten Beispiele bestätigt und erklärt eben so leicht,wie bei einer scheinbar geradlinig sich bewegenden Feuerkugel der