ISO Sogenannte Meteormasseln
das Eisen octaedrische Spaltungsflächen und schwitzt bei feuchterLuft Eisenchloridtröpfchen aus.
Der Meteorit, welcher 1840 in der Wüste Tarapaca inChili gefunden wurde, wiegt nur etwa 17 Pfund, ist schalen-förmig, ziemlich ausgehöhlt und hat an der Oberfläche Hervor-ragungen; er ist ungewöhnlich weich und zeigt keine Widmann-stätten'sche Figuren. Beim Zerkleinern erschienen an einzelnenStellen wabenartige Höhlungen, welche theils Häutchen, theilsKugeln bis zu Erbsengröße von reinem Blei enthielten, einVorkommen, das einzig dasteht. Wahrscheinlich war es mitNickel und Kobalt legirt und saigerte in der Hitze aus. DieAnalyse ergab nach Berge mann :
Eisen . . . 93,48
Nickel ... 4,56Kobalt . . . 0,37
Mangan . . 0,18Phosphormetalle 1,26Chrom . . . Spur.
VI. Sogenannte Meteormajsen.
Es ist erklärlich und selbst natürlich, daß Chladni's Theo-rie, nachdem sie im Allgemeinen constatirt war, zur Erklärungmancher Erscheinungen angewendet wurde, welche in durchauskeinem Zusammenhang mit Feuermeteoren irgend einer ÄUstanden. Chladni selbst ging dabei in seinem Werk übenFeuermeteore am weitesten. „Mehrere beobachtete Niederfallevon rothem,, schwarzem und vielleicht auch anderem Staube(sog. Staub- Blut- und Schlammregen), sowie auch mancheNiederfälle einer bituminösen, gallertartigen, oder geronnene»!Blute ähnlichen Substanz sind allem Ansehen nach von den nachErscheinung einer Feuerkugel erfolgten Stein- und Eisenniede>>fällen nicht wesentlich verschieden." Um eine solche Aehnlichke't