Bestandtheile.
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damals eben so wenig wie jetzt irgend eine Einsicht in die Natur,die Zusammensetzung der Meteoriten zulassen konnten.
Wollen wir die Zusammensetzung des Granits kennen lernen,so wird dies durch eine allgemeine Elementaranalhse nicht erreichtwerden können ; die verschiedenen Stücke haben verschiedene minera-logische Bestandtheile in wechselnden Verhältnissen, und geben alsoauch ein verschiedenes Resultat. Wohl aber lassen sich diese minera-logischen Bestandtheile einzeln untersuchen, und geben dann ge-meinsam ein Bild von der Zusammensetzung des Granits.Nicht anders isl's mit den Meteoriten; sie sind, wie viele andereFelsarten, ein Gemenge verschiedener einfacher Mineralien, welchesich chemisch verschieden verhalten. So konnten denn auch dieälteren Meteoritenanalysen nur einen sehr relativen Werth haben,da nicht nur in der Regel auf ihre einzelnen mineralogischenBestandtheile keine Rücksicht genommen wurde, sondern auch dieVerluste oder Ueberschüsse unverhältnißmäßig groß waren.
Howard versuchte bei der Untersuchung der Benaressteinevergebens, eine hinreichende Menge der schwarzen Kruste für eineAnalyse zu erhalten, und die einzelnen metallischen Einschlüsse dererdigen Grundmasse mechanisch, auch mit Hülfe des Magnets ,genau zu scheiden. Er fand da für den Magnetkies : Schwefel14,3, Eisen 75,0, Nickel 7,1, Summe — 96,4; für das gedie-gene Metall annähernd Eisen 72, Nickel 28, Se. — 100; fürdie eingesprengten Körnchen Kieselsäure 50, Magnesia 15, Eisen-oxyd 34, Nickeloxyd 2,5, Se. 101,5; den Ueberschuß leitete ervon der Oxydation der Metalle her.
Die eigentliche Grundmasse fand Howard zusammengesetztaus Kieselsäure 48, Magnesia 18, Eisenoxyd 34, Nickeloxyd2,5, Se. — 102,5.
Die erste chemische Analyse, die überhaupt von Meteorsteinengemacht wurde, ist die Lavoisier 's vom Lucö stein; er fand 55,5glasartige Masse, 36 Eisen, und den Rest nahm er als Schwefelan, worauf dann die Commission ihre schon angeführte Ansichtgründete. Die erste chemische Analyse von Meteoriten in Deutsch -