Lharsonville. 1810.
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Feuerkugel, deren Höhe Dut röchet auf 14724 Toisen berechnete,nach drei heftigen Explosionen niederfielen; nur 2 Steine von20 und 40 Pfund wurden gefunden; beide hatten eine unregel-mäßige, viereckig-pyramidale Gestalt und waren mit schwarzerRinde bedeckt; die andere Grundmasse ist dunkelaschgrau, rost-fleckig, dicht und fest; aus dem Pulver können Körner oder glän-zende Pünktchen von Eisen und Magnetkies mit dem Magnetausgezogen werden. Der größere Stein enthielt außerdemschwarze unregelmäßige Adern von 2—6 Millimeter Dicke; beimkleineren konnten sie aber nur mit der Lupe erkannt werden,l Zwar finden sich solche Adern, obgleich sehr selten, auch in denSteinen von Stannern, sowie in denen von Lissa in Böhmen ,die am 3. Sept. 1808 fielen, nirgends aber so deutlich und schön,wie in dem Stein von Charsonville. Diese Adern habendieselbe Textur wie die Grundmasse, höchstens sind sie etwasl feinkörniger, enthalten auch Eisen eingesprengt und werden nurdurch die Farbe von der Grundmasse scharf abgegrenzt. Jeden-falls wurden Sprünge mit einer dunkleren Steinmasse ausgefüllt.Vauquelin nahm an, es sei Rindenmasse, die geschmolzen inSpalten eingedrungen sei und so die einzelnen Bruchstücke wiederzusammengebacken habe. Oft aber gehen diese Adern nach allenRichtungen, so daß der Stein noch vor dem Zusammenbackender Bruchstücke hätte zerfallen müssen; oft auch ist der äußersteTheil einer Ader höchst dünn, innen dagegen dicker. Noch un-haltbarer ist Chladni's Ansicht, daß getrennte Stücke durch ge-schmolzene Rinde zusammengebacken wären. Wie hätten sich soviele Bruchstücke gleichzeitig treffen, wie sie so genau zusammenpassen sollei? Die Adern find oft viel dicker, als die Rindeselbst, oft haarscharf gleichförmig begrenzt, und bei den festestenund dichtist!,! Steine am deutlichsten. Die Entstehung dieserAdern gehört also in das große Kapitel über die bis jetzt unge-lösten Räihfil in der Meteoritenlehre, jedenfalls sprechen sie aber,wie schon Jerzelius bemerkte, gegen die Auswürflingsnaturder Meteor'teine, wohl aber für eine langsame, ruhige Bil-dungsart.
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