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Die Feuermeteore : insbesondere die Meteoriten historisch und naturwissenschaftlich betrachtet / von Otto Buchner
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Neuere Meteorsteine.

organische Substanzen in der ursprünglichen Heimath des Me-teoriten enthalten seien, als bei den Steinen von Alais.

Rammelsberg berechnete aus den Analysen von Ber-zelius die Zusammensetzung des durch Säuren unzerlegbarenBestandtheils. Indem er vom Alkaligehalt ausging, berechneteer die Zusammensetzung des Labradors, und zahlte diese ab

Unlöslicher Theil; davon

ab Labrador bleibt

Sauerstoffgeh.

Kieselsäure

57,145

10,05 47,095

9

Thonerde

5,590

5,59

Kalk

3,106

2,24 0,866l

Magnesia

21,643

21,843

Eisenoxydul

Manganoxydnl

8,592

8,592

0,724

0,724>

Natron

0,931

0,93

Kali

0,010

0,01

_

Nickeloxydul/Chromeisen j

1,554

Rammelsberg

sieht danach

diesen Rest als

thonerdefreie

Hornblende an;

alle Thonerde

war zur Constitutioi

i des Labra-

dors erforderlich.

Die Menge

des Labrador verhält sich zu der

der Hornblende wie 1 : 5. Eine ganz analoge Zusammensetzung

hat wohl auch der in Säuren unzersctzbare Bestandtheil derMeteorsteine von Lontalax und Chanton nah, wo auch das-selbe Mengenverhältnis zwischen dem löslichen und unlöslichen

Bestandtheil obwaltet.

Der am 12. Juli 1834 zu Charvallas in Indien gefalleneStein von 78 Pfund gehört zu den festesten Meteoriten, istmit Eisenrost erfüllt, und hat im Aussehen Aehnlichkeit mit fein-körnigem Granit, ohne daß jedoch außer Nickeleisen eine Mineral-species zu erkennen wäre; Olivin und ein feldspathartiges Mine-ral scheinen wesentliche Gemengtheile zu sein. An der Luftschwitzen Tröpfchen von Eisenchloriv aus; doch ist wohl dasChlor von außen zugetreten. Er enthält 15,07 pC. Nickeleisenund Spuren von Schwefel; die steinigen Theile bestehen ausKieselsäure, Magnesia, Eisenoxydul, Thonerde und Kalk.

Am 13. November 1835, also zur Zeit des bekanntenSternschnuppenphänomens, zersprang im Dep. de l'Ain eine