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Ueber Eis und Schnee : die höchsten Gipfel der Schweiz und die Geschichte ihrer Besteigung / G. Studer
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EINLEITUNG.

Eine Geschichte der Besteigung der schweizerischenHochalpen mag wohl am passendsten durch ein über-sichtliches Bild der äusseren Physiognomie des Schauplatzes,auf welchem jene Timten geschehen sind, eingeleitetwerden. Wir wollen daher versuchen, ein solches Bildin möglichst gedrängten Zügen zu entwerfen.

In einem nach Norden gekrümmten Bogen, dessenLängenausdehnung ungefähr 170 geograph. Meilen be-trägt, während die durchschnittliche Breite in der west-lichen Hälfte auf 20, in der östlichen auf 30 geogr.Meilen veranschlagt werden kann, erstreckt sich daseuropäische Alpensystem von der ligurisclien Küstedes Mittelmeeres durch das südöstliche Frankreich , Sa-voyen , Piemont, die Schweiz , die österreichischen, ber-gamaskischen und venetianischen Länder, bis es an seinemOstende theils in den Ebenen Ungarns sich verliert, theilsin südlicher Umbiegung die Küste des adriatischen Meeresverfolgt und dort an die dinarischen Gebirge sich an-schliesst, die schon zum Höhensystem des Haemus oderBalkangebirges gehören.

Ein Stück dieses Alpensystems bilden die Schweizer-alpen. Ihr Gebiet umfasst den mächtigen Gebirgswall,^ ei ' > von Stromthälern vielfach durchschnitten, durch