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Ueber Eis und Schnee : die höchsten Gipfel der Schweiz und die Geschichte ihrer Besteigung / G. Studer
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eingesehlagenen Richtung unmöglich. Man musste durchein böses Couloir traversiren. Eine Steinlawine machtedie Sache gefährlicher. Ein böses Grätli musste über-wunden werden. Alles drohte mit Einsturz, nirgends warFestigkeit im Terrain. Um 12*/ a Uhr gelangte?man aufden höchsten Grat. Um 2 Uhr war die höchste Spitzegewonnen und die Fahne wurde aufgepflanzt. Der Tagwar wolkenlos und Hr. Fellenberg genoss die prachtvolleAussicht in der vollkommensten Klarheit. Die Gesellschaftbetrat zuerst den nördlichen Eckpunkt des Gipfelgrates,welchen auch Hr. Stephen auf seinem Wege zuerst erreichthatte. Sodann wurde auf halsbrechender Bahn, denschmalen, sturzdrohenden Grat überschreitend, vorgerücktbis zum höchsten Gipfelpunkt und von diesem noch diesüdlichste Gipfelecke erreicht, von wo aus der Blick fastlothrecht hinunteriiel in die enge Spalte des Bietschtlialsund von dessen Mündung noch tiefer auf die Rhone unddie Poststrasse, die gegenüber Raron das Thal durchzieht,während weiter westlich die Schlösser von Sitten und inweiter Entfernung die Häuser von Martinach sichtbarwaren. Um 3 Uhr wurde der Rückmarsch angetreten.Man kletterte über den nördlichen Grat herunter, denWeg verfolgend, den Stephen eingeschlagen hatte. Sehrschwierige Gwächten und Trohlfelsen waren zu bemeistern.Um 7 Uhr Abends ging es ab dem Gletscher und um11 TJhr wurde in der Nesthütte wiederum das Nacht-quartier bezogen.

IS. Agassizhorn.

3,950 "> = 12,160 P. F.

Das Agassishorn ist eigentlich nur eine Auszackungdes Kammes, der sich unter dem Namen des Viescher-