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Ueber Eis und Schnee : die höchsten Gipfel der Schweiz und die Geschichte ihrer Besteigung / G. Studer
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Seilschaft auf der Fläche des Walliser-Viescherfirns undvon da eilte sie hinaus der Herberge am Rothloch zu;aber immer dicker wurde der Nebel, immer finsterer derAbend. Man konnte das Rothloch unmöglich mehr auf-finden und todtmüde, wie die Gesellschaft war, lagertesie sich am Fusse eines grossen Steines nieder und baldloderte ein Feuer aus dem Holze der Leiter, die man irrStücke geschlagen hatte. Als der Tag anbrach, erkannteman, dass die verfehlte Herberge nicht 200 Schritte vombezogenen Bivouak entfernt war. Man zog mit Sack undPack hinauf in’s heimelige Rothloch und verliess das-selbe erst um 11 Uhr, um nach Viesch hinunterzu-steigen.

7. \V alliser - Gtriinliömer.

Gross-Grünhorn . . 4,04-7 m = 12,458 P. P.

Klein-Grünhorn . . 3,927 m = 12,089 »

Liiteratur. Jahrbuch des S. A. C. 1. u. II. Jahrg. Alpine-Journal II. Bd. Nr. 13.

Die Gruppe der Walliser -Grünhörner ist zwischendem Walliser -Viescherfirn, dem Ewigschneefeld und denrAletschgletscher als Mittelglied, das die Grindelwalder-Viescherhörner mit den Walliser -Viescherhörnern verbindet,aufgestellt und ringsum von ewigem Eise umstarrt. Unterden sie krönenden Gipfeln vermögen einzig jene beiden Ob-genannten die Höhe von 3900 m zu überragen. Nördlich vomMeinen Grünhorn schliesst sich, mittelst einer tief einge-schnittenen Kluft, die scharfkantige Schneide an das hintereViescherhorn an. Von den nördlich gelegenen Jura- undSchwarzwaldhöhen, aber auch von näherstehenden Hoch-gipfeln aus gesehen, reckt der mächtige Gipfel des Gross -