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ein schwächerer Aufschwung seiner Gipfel, sondern dasMassiv selbst verliert auch auf schweizerischer Seite be-deutend an Breite, indem es wieder näher an die Rhone gerückt wird. Seine nördlichen Verästungen werden da-her in ihrer Entwicklung verkürzt und erhalten durchihre Konzentration zu Parallelkämmen, die der Richtungdes Hauptzuges folgen, mit kurzen Ausläufern gegen dieRhone eine andere Gestaltung. Beim Griespass schrumpftder Centralstamm vermittelst des von Süden gegen Nor-den tief eindringenden Einschnitts des Tocciathals zueinem so schmalen Relief zusammen, dass die Durch -schnittslinie zwischen Pomatt und Obergestelen kaumnoch 4 Schweizerstunden beträgt, "während sie beimDurchschnitt des Monte Rosa 15 Stunden einnimmt.Gleichwohl trägt die Gebirgsstrecke vom Simplon biszum Gries, abgesehen von der geringeren Erhebung,immerhin noch die äussere Physiognomie der penninischenAlpen an sich. Auch in der zusammengedrängteren Ge-staltung lässt sich jener eigenthümliche Typus erkennen,der auf dem Gebirgseomplex des linken Rhoneufers ruht.Die grünen Vorberge, die sich unmittelbar aus dem Thalerheben, entsteigen den waldbekränzten Thalwänden undWiesenterrassen und wachsen zu baumlosen Höhenrückenan, die durch Thalschluchten von einander getrennt sind.Stufenförmig ziehen sie sich empor zu den höheren felsigenZinnen, die mit Gletschern umhängt sind, und nach denhöchsten schimmernden Firnkuppen. Der Monte Leonesteigt noch auf 3,565, der Helsen auf 3,183, das Ofen-horn ai\f 3,270, das Blinnenhorn auf 3,382 m . Die er-heblichsten Depressionen sind : der Gaisfadpass 2,475 undder Albrunpass 2,410, beide im Binnenthal, der Ritter -