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Ueber Eis und Schnee : die höchsten Gipfel der Schweiz und die Geschichte ihrer Besteigung / G. Studer
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einer Höbe von 2,566 111 auf. Weiter östlich bilden licht-bewaldete, grüne, den Fuss und die untern Terrassen mitDörfchen geschmückte, von Tobeln durchschnittene, Vor-berge die Abdachung gegen das Prättigau und hinterihnen streben kahl und felsig die Wände des Haupt-kammes empor. Da beherrscht die Scesa plana mit 2,968 mdie von dem dem jäh abstürzenden Felsengehänge um-schlossene Hochfläche des Brandnerferners. Zwischen demFalknis und der Scesa plana misst der Kamm in seinenGipfeln durchschnittlich 2,600 m . Es liegen aber einigeVertiefungen dazwischen, welche zu Uebei'gängen dienen.So die Einsattlung hinter Stürvis mit 2,376, die GrosseFnrgge mit 2,300', und die Kleine Furgge. Oestlich vonder Scesa plana bildet der Kamm wiederum mehrere Pass-einschnitte; so das Caveljoch mit 2,305, das Schweizer-thor mit 2,170, das Drusenthor mit 2,384 m . (festlichvon diesem steigt der Kamm in dem Gipfel der Sulzfluhauf 2,842 m . Dann folgen wieder in der- südlichen Ab-dachung des Kammes drei neue Einschnitte : der Passaus dem Gampacleltobel nach St. Antonien 2,240, derPlasseggenpass 2,221, und das St. Antönierjoch 2,193 m .Diese Einschnitte werden vom Kammrücken nur umweniges überragt, doch erhebt er sich im Mädrishornauf 2,848. Hier wendet er sich wieder östlich und zeigtneben einer Erhebung auf 2,831 die Depressionen desSchlappinapasses 2,190, und des Garneirajochs 2,460. Derlange Einschnitt des zwischen Serneus und Klosters in dasThal von Prätigau ausmündenden Scblappinathals spaltet denCentralkamm auf eine kleine Strecke in zwei parallel lau-fende Glieder, von denen das südliche das nördliche au Höheseiner Gipfel um etwas überragt, indem sich der Schilt auf2,884, die rothe Furlea auf 2,863 und der Sonnenrück