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horizontale Kante und eigentlich nur ein vergrössertesDach sind. Die Kanten, welche die Winkel zwischen denverschiedenen Seiten des Thurmes bezeichnen, entsprechenden drei oder vier grossen Ausläufern, die vom Gipfeldes Bietschhorns ausgehen. Das fernere Ansteigen solltedurch Erklimmung derjenigen Kante versucht werden,die in gerader Bichtung nördlich vom Gipfel aus-läuft, um die östliche Grenze des Nestgletschers zu bilden.Eine in die Augen fallende Masse rother Felsen bezeich-nete den Punkt, wo dieser Ausläufer in den breiterenStrebepfeiler abfällt, längs welchem das Aufsteigen be-gann und die Hauptschwierigkeit schien in der Noth-wendigkeit zu liegen, einen grossen Felsenzacken zu um-gehen, welcher an jener Stelle den Zusammenhang desGrates unterbrach. Als man unterhalb dem Gletscherüber das Wasser setzte, verkündete ein wildes Jauchzendas Herannahen der übrigen Führer, welche in ihrenSonntagskleidern und hohen Hüten eine sonderbare Ge-sellschaft bildeten. — Man stieg leicht über Basenhängehinauf, welche weiter oben mit Felsen und langen Schnee-streifen abwechselten. Um 10 Uhr hatte man eine kleineSchneeeinsattlung erreicht, gerade unter dem erwähntenFelszacken.
Die öfteren Halte und Plaudereien der Führer er-regten endlich die Ungeduld des Herrn Stephen und danoch dazu schnell eine schlimme Wendung des Wetterseinzutreten schien, zumal Massen von Wolken daherrollten und sogar die Gletscher des Aletschhorns ver-bargen, so eilte er allein voraus und fing an, die Felsenjenes nördlichen Grats zu erklettern. Plötzlich brach einStein, den seine Hand ergriffen hatte, los, sprang inwilden Sätzen herunter und schlug den armen Zügler,