Band 
[Der zweyte Theil. Weitere Ausführungen der Rechenkunst. Algebra, Trigonometrie, Analysis und höhere Geometrie.]
Seite
130
JPEG-Download
 

i zo Die allgemeine Rechenkunst.

rig geordnet sind, multiplicier man zuerst mit demhöchsten Gliede des Multiplikators, hierauf mit dem»achsiniedrigen Gliede, u. s. f. das ganze Multipli--candum. Diejenigen einzelnen Produkte, welche ineinerlei) Potenz multiplicirt sind, sehr man unter ein-ander hin; und der Kürze wegen schreibt man nurdie Coefsicienten unter einander, nachdem das erstemahl die darin zu multiplikirende Potenz in der obernReihe ist dabeygeseht worden. Auf die Art crgiebtsich das Produkt von selbst, nach den Potenzen voneben der Grösse geordnet, wornach die Faktoren geord-net sind. Der iin Exempel herausgebrachte Aus- ,druck bedeutet nun eben so viel, als ob man geschrie-ben hätte aF)x* ch (/)§ ch aL —

(e/'g- g- -j- eü.

Die Coefsicienten der Glieder können selbst Poten-zen andrer Buchstaben enthalten, als derjenigen,wornach die Faktoren geordnet sind, da man dennbey ihrer Multiplikation eben die Regel des vor. §.anbringen muß. Z. E.

oc' — -s- ^ g,

^. zack -s-

— za^* -si Za^^r ^ a'oc^ -si 2a*-c— a'

— 2 a ch 6a^ — 6a^ Ha*

-l-a^ — Ha'

In diesem Exempel lassen sich die Coefsicienten

des Products durch die würkliche Addition kürzer zu-sammen ziehen. Man erhält nämlichoc* — za-c* -j- iva^oc^ — ,oa'x^ -j- za*x—a^.

55 - §.

Eine grössere Poren; durch eine kleinerevon eben der Wurzel zu dividiren.

Aufl.