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Vollständige Anweisung zu der Verfertigung der Wettergläser, deren vielfältigem Gebrauche in physischen Versuchen, genauen Vergleichung mit einander, und einer Geschichte, dieser vorzüglichen Entdeckung. Nach dem englischen Originale des Herrn G. Martin, und der vermehrten französischen Ausgabe übersetzt
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50 Verſuche

bey dem 4Fſten temperirt, und bey dem 65 ſtenEispunkt. Vermoͤge der Verſuche aber, dieich mit vielen von dieſen Wetterglaͤſern gemachthabe, hat ſichs gezeigt, daß bey dem Zuſiandeder Potrerung, da der Schnee ſchmeltzte, dasfluß ge Veſen bey dem 78ſten oder 79ſten Grade,das iſt, faſt 14 Grade niedriger, als man esbisher geglaubt hatte, geſtanden: wodurch denndiejenige Obſervation, welche der D. Cyrilli(a)anſtellete, und vermöge welcher er fand, daßder 5 ſte Grad zu Neapel der Eispunkt waͤre,noch mehr Verwunderung verdienet.

Wenn man nun die Vergleichung mitdieſem Wetterglaſe anſtellen wollte, ſo muͤßteman zuvor noch einen andern Grad der Waͤrmebeſtimmen, und alsdenn wuͤrde man ſehen, daßdie Aus druͤcke heiß, temperirtt u, ſ. f. welchemit den uͤbrigen Graden uͤbereinſtimmen, ſehrvieldeutig ſind. Damit alſo kein Zweifel uͤbrigbleiben moͤge, ſo habe ich ſelbſt die Verſucheangeſtellet und gefunden, daß der 343 Gradmit dem 64 ſten des fahrenheitſchen uͤbereinkommt.Woraus man denn die uͤbrige Vergleichung leichtherleiten wird. S. N. I. XI. auf der Tabelle.

§. 11. Der Herr Newton hatte die Un-gewißheit, welche annoch bey der Verfertigungder Wetterglaͤſer herrſchte, wohl eingeſehen.Er erfand alſo eine neue Art, und ich wunderemich hoͤchlich, daß, da ſie doch einfach und leichtiſt,

(b) Ebend. N. 434. P. 336. N, 434. P · 407