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Vollständige Anweisung zu der Verfertigung der Wettergläser, deren vielfältigem Gebrauche in physischen Versuchen, genauen Vergleichung mit einander, und einer Geschichte, dieser vorzüglichen Entdeckung. Nach dem englischen Originale des Herrn G. Martin, und der vermehrten französischen Ausgabe übersetzt
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mit den Wetterglaͤſern. 65

ches leicht einſiehet, wenu man die. Verſuche er-weget, welche der Herr Muſſchenbroͤk(2)in dieſer Materie angeſtellet hat. Wir wiſſenaber ſo wenig, nach was fuͤr einem Geſetze die-ſes Abnehmen geſchiehet, als, ob die Naturuͤberhaupt in dergleichen Faͤllen ein aewiſſes Ge-ſetz beobachtet. Der Herr Muſſchenbroͤk ſagtnur(b) uͤberhaupt ſo viel, daß in den erſtenAugenblicken die Abnahme eines gewiſſen Gra-des der Waͤrme ſchleuniger ſey; nachher aberimmer nach und nach ſo lange abnaͤhme, bis derKoͤrper entweder eben den geringern Grad derWaͤrme oder Kaͤlte angenommen habe, welchendas Weſen hat, in welches er iſt gelegt worden,oder von welchem er umgeben iſt.§. z. Die Meynung des Herrn New-ton(c) von dieſer Materie, iſt ſehr gruͤndlich,ob ſie gleich der Herr Amonton(c) nicht rechtverſtanden hat. Nachdem nehmlich jener mitaller noͤthigen Sorgfalt beobachtet hat, um wieviel in jeglichen auf einander folgenden Augen-blicken die Hitze eines gluͤend gemachten undnachher in die freye Luft gelegten Eiſens abnaͤh-me; ſo nimt er, nicht ohne ſcheinbaren Grund,an, es verhalten ſich die in jeglichem Augen-blicke verlohren gegangenen Grade der Hitze,wehrend der Zeit der Erkaͤltung oder AbkuͤhlungE beſtaͤn-

(2) Tent. Exp. Acad. Cim. add. II, p. 4757.cb) Ebend. p. 52.

(c) Til. Tranſ. abr. IV. 2. p. 3

(d) Mem. de I Acad. des Sciene. ann. 1703 p. a3