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Vollständige Anweisung zu der Verfertigung der Wettergläser, deren vielfältigem Gebrauche in physischen Versuchen, genauen Vergleichung mit einander, und einer Geschichte, dieser vorzüglichen Entdeckung. Nach dem englischen Originale des Herrn G. Martin, und der vermehrten französischen Ausgabe übersetzt
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88 Verſuche

wund in daſſelbe andere cylindriſche glaͤſerne Ge-„faͤſſe von gleicher Groͤſſe hinein geſetzt, welche*mit verſchiedenen fluͤßigen Weſen von un-gleicher Schwehre gleich hoch angefuͤllet ſind.Nunmehr fange man an, unter dem Gefaͤſſe*dergeſtalt zu feuern, daß das Waſſer durchge-„hends gleich ſtark erhitzt wird; ſo wird man ſo-„gar mit bloſſen Augen ſehen koͤnnen, wie dasleichtere fluͤßige Weſen, und welches eben da-her lockerer iſt, ſich viel eher ausbreitet, das„dichtere aber unter allen am langſamſten.„Eben dieſes findet man, wenn man das Wet—u terglas gebraucht. Die Luft wird am erſtenverhitzt, naͤchſt dieſer der Weingeiſt, nach die—ſem das Steinoͤl, wenn es recht fluͤßig iſt, fer-'ner das Terpentinoͤl, reines Waſſer, Salz—„waſſer, die ſtarke Lauge, die Metalle, das„Queckſilber und Gold.“ Was nun die Er-kaͤltung der Korper anlanget, ſo fuͤhrt er einenVerſuch an, aus welchem er eben die Folgenziehet, wo er ſich ferner ausdruͤckt(a):„Wennman Koͤrper von verſchiedener Schwehre in„kochendem Waſſer erhitzt, ſo erlangen ſie al—ler ſeits eben den Grad der Hitze; der, welcherder ſchwehreſte iſt, erkaͤltet am langſamſten,„und der leichteſte am geſchwindeſten. Und ſo„viel man aus denen hisher angeſtelleten Ver-uſuchen hat urtheilen koͤnnen, ſo kann man ausihnen ohngefaͤhr folgende allgemeine Regel zie;

ben:

(2) Ebend p. 264.