mit den Wetterglaͤſern. 109
die Hitze eines Kranken, welcher das Fieberhatte, ſey von der Waͤrme des Allergeſundeſtenin weiter nichts als der Groͤſſe oder Staͤrke un-ter ſchieden; eben ſo wenig waͤre die Waͤrme derThiere, weder an ſich, noch nach den mancher-ley Arten der Thiere und Menſchen anders, alsblos der Starke nach; keinesweges aber ſey ſievon einer beſondern Art.
§. 3. Der gelehrte Taleſius, welcher garwohl wußte, daß unter der Staͤrke der Waͤrmein verſchiedenen Koͤrpern ein merklicher Unter-ſcheid ſey, glaubte, es ſey faſt ganz und gar un-moglich, hier den Unterſcheid mit Gewißheit zubeſtimmen: und dieſes iſt die Urſach, weswe-gen er ſich um dieſe Unterſuchung ganz und garnicht bekuͤmmerte.»Es ſcheint eben nicht,druͤckt er ſich aus(2). daß man ſich darum“demuͤhen muͤſſe, es auszumachen, was die Waͤr-me eigentlich, oder auch ihrer Groͤſſe nach, ſey,“und von was fuͤr einer Art diejenigen Eigen-ſchaften ſind, welche ſie den Koͤrpern mittheilet:denn alles dieſes ſind lauter ſolche Dinge, von“welchen es das Anſehen hat, als ob ſie der“menſchliche Verſtand niemals werde erreichen“koͤnnen. Und wie ſoll man es anfangen, daß“man die Staͤrke der Hitze in Grade abtheilet,“oder mit der Hitze ſelbſt auf eben die Art zu“Werke gehet, oder denjenigen Theil der Ma-terie deutlich erkennet, welcher von der Waͤrme.
durch-6) De Rer Nat. 1. 17.