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Vollständige Anweisung zu der Verfertigung der Wettergläser, deren vielfältigem Gebrauche in physischen Versuchen, genauen Vergleichung mit einander, und einer Geschichte, dieser vorzüglichen Entdeckung. Nach dem englischen Originale des Herrn G. Martin, und der vermehrten französischen Ausgabe übersetzt
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118 Verſuche

miſchung, zu einer Zeit, da der Grad der Wit-terung 32 war, ſo weit gebracht, daß die Kaͤlteden 4oſten Grad unter Null, oder 72 Gradetiefer war, als der gewoͤhnliche Eispunkt: wel-che Kaͤlte alſo noch ungleich groͤſſer iſt, als dieunter dem Polarcirkel beobachtete. Mithin iſtdie Anzahl derer zwiſchen dieſer Kaͤlte und demgewoͤhnlichen Eispunkte befindlichen Grade,derjenigen Zahl von Graden gleich, welche ſichzwiſchen dem Eispunkte und dem geringſtenGrade der menſchlichen oder derjenigen Waͤrmebefinden, welche die Menſchen annoch bey demFieber haben. Haͤtte man wohl geglaubt, daßdas menſchliche Nachforſchen jemals hinter der-gleichen wunderbare Wahrheiten haͤtte kommenkoͤnnen?

§. 10. Wir koͤnnen aber auch in ſolchenUmſtaͤnden nicht einmal ſagen, daß alle Waͤr-me ganz und gar weg ſey. Vielmehr iſt nichtzu leuznen, daß zu Torneao, bey der heftigenKaͤlte, uͤber welche die Glieder der pariſiſchenAcademie erſtauneten, nicht alle Waͤrme gaͤnz-lich verſchwunden geweſen; auch iſt, aller Wahr-ſcheinlichkeit nach, noch in der Vermiſchung desHerrn Fahrenheit einige Waͤrme gegenwärtiggeweſen. Wenn man nun alle dieſe Umſtaͤndemit einander verbindet, und der Verſuch desHerrn Jahrenheit unter dem kalten Erdſtricheangeſtellet worden waͤre, was fuͤr eine Wuͤr-kung wuͤrde dieſelbe alsdenn nicht gethan haben,und