mit den Wetterglaͤſern. 119
und um wie viel der Grad der Kaͤlte nicht hierverſtaͤrkt worden ſeyn?(oh. Weil wir alſo dieGrenzen der Waͤrme und Kaͤlte nicht wiſſen, ſokoͤnnen wir auch die geomctriſche Verhaͤltniſſenicht angeben, welche lich zwiſchen den genauenQuantitäten der Warme zweener verſchiedenerKorper befinden. Alles, was wir thun kennen,beſkehet darinnen, daß wir nur die Unterſcheidebemerken, inden wir eine Peenge von genauenBeobachtungen anſtellen, die die verſchiedenenGrade der Jusdehnung der Körper betreffen,welche Grade der Ausdehnung mit der Staͤrke
H 4 des
(2) Wehrend der Zeit, da ich in Paris war, ſotheilie mau mir einige anſſerordentliche Vertu-
che mit, welche der pariſiſchen Academie zu der
zu Petersburg , beſonders von dem Hr. O. lisle,
die ausnehmende Kaͤlte betreffend, die er aneinem Orte in Sibirien , Namens Xrenga,welcher unter einer Breite von 58 10 liegt,beobachtet hatte, uͤberſchidet worden waren.
In dem Winter 1738 nehmlich iſt dan Queck-
. ſilber bis auf den 5ſten Grad des delisleſchenWetterglaſes herunter geſtiegen, welcher(rad
mit dem 118ten unter 0 an unſerm Wettergiaſe uͤbereinſtunmet. Dieſes iſt gewiß bie al-lererſtaunenswardi zſte Obſervation, die wir inihrer Art haben, wenn wir anders annehmen,
i daß ſie mit gehoͤrigem Fleiſſe angeſtellet wor-den. Mithin war dieſe Külte noch 150 Gradeunter dem Eispunlie: welches far ungia us!
iſt. Denn dieſer Punkt is eben o wet unter
dem Eispunkte des Wirz, als ce oteſerunter dem iſt. in welchen der Wange tecget.